Hinweis Skylla-i und einphasige Skylla-TG unterstützen auch DC-Versorgung (Skylla-i 180–350 V, TG 180–400 V, Universalversionen 90–400 V); dreiphasige Modelle nicht.
Victron Hilfecenter
Netzladegeräte · 12/24/48 V

Skylla-i, Skylla-TG und Skylla-IP65

Leistungsstarke Victron-Netzladegeräte: bis zu 100 A bei 24 V und 50 A bei 48 V, in Gehäusen zur Wandmontage mit Zwangskühlung. Die drei Serien unterscheiden sich in Ladealgorithmus, Kommunikation und Gehäuse. Gemeinsam sind ihnen die Unterstützung verschiedener Blei-Säure-Batterietypen (Skylla-i und IP65 auch LiFePO4), ein Temperatursensor, die Spannungsmessung an den Batterieanschlüssen und der Betrieb als Netzteil.

  • 12 V · 24 V · 48 V
  • 25–100 A
  • 90–265 V AC oder DC
  • IP21 · IP65
  • VE.Can (i, IP65)
Maximaler Strom100 A (24 V)
Ausgänge1+1 oder 3
Dreiphasiger Eingang3 × 400 V (TG)
DC-Versorgungbis 400 V (TG)
Nach den Datenblättern von Skylla-i, Skylla-TG (Standard, Universaleingang und GL, GMDSS) und Skylla-IP65 sowie den Herstellerhandbüchern. Unabhängige Beschreibung. Quellen
Einsatzbereiche

Ladegerät für große Batteriebänke und Netzteil in einem

Skylla ist eine Serie leistungsstarker, stationärer Ladegeräte zum Festeinbau: auf Yachten und Schiffen, in Fahrzeugen und Anhängern, in der Industrie und überall dort, wo eine 24-V- oder 48-V-Batteriebank mehrere hundert Amperestunden hat. Laut Skylla-TG-Handbuch kann das Ladegerät dauerhaft an der Batterie angeschlossen bleiben, auch über den Winter.

Dank der stabilen Ausgangsspannung arbeitet Skylla auch als Netzteil, wenn die Anlage weder Batterien noch große Pufferkondensatoren enthält. Skylla-i und einphasige Skylla-TG unterstützen neben dem AC-Netz auch die Versorgung mit Gleichspannung (Untergrenze je nach Modell 90–180 V DC).

  • Die Spannungsmessung direkt an den Batterieanschlüssen (Voltage sense) kompensiert den Spannungsabfall in den Kabeln,
  • Batterietemperatursensor im Lieferumfang — die Ladespannung sinkt, wenn sich die Batterie erwärmt,
  • Versionen mit 3–4-A-Hilfsausgang für die Starterbatterie oder mit drei Ausgängen für den vollen Ladestrom.
Skylla-i 24/100 (1+1) von rechts — Aluminiumgehäuse mit Schutzdach und Kabeldurchführungen an der Unterseite
Skylla-i 24/100 (1+1). Aluminiumgehäuse mit Tropfschutzdach und Edelstahlschrauben, mit Acryllack beschichtete Leiterplatten. Alle Kabel werden von unten eingeführt.
Drei Serien

Unterschiede zwischen Skylla-i, Skylla-TG und Skylla-IP65

Skylla-iSkylla-TGSkylla-IP65
Batterie24 V24 i 48 V12 i 24 V
Strom80 oder 100 A25–100 A70 A (12 V), 35 A (24 V)
Versorgung185–265 V AC, 180–350 V DC230 V, 3 × 400 V; Versionen mit 90–265 V AC90–265 V AC
Algorithmus7-stufig, adaptiv, LagerungIUoUo, dreistufig7-stufig, adaptiv, Lagerung
BatterieauswahlDrehschalter, DIP-Schalter, Potenziometerwerkseitig; DIP-Schalter und Potenziometer im InnerenMenü auf dem LCD-Display
Lithium (LiFePO4)Position 7, Steuerung durch BMSnicht im Handbuch angegebenAlgorithmus 7, Steuerung durch BMS
KommunikationVE.Can (isoliert)kein VE.Can; analoge Bedienpaneele (GMDSS: VE.Net-Paneel)VE.Can (nicht isoliert)
Parallelbetriebja, über VE.Cannicht im Handbuch angegebenbis zu 10 Geräte über VE.Can
GehäuseAluminium, IP21Aluminium, IP21Stahl, IP65
Skylla-IP65 12/70 (3), Anschlussseite — graue Klemmleiste, vier Batterie-Kabelverschraubungen und eine Netz-Kabelverschraubung
Skylla-IP65 12/70 (3). Stahlgehäuse mit Kühlkörper und interner Luftzirkulation. Die Kabel werden durch Kabelverschraubungen eingeführt — ungenutzte Öffnungen der grauen Leiste werden mit einem Stück Kabel verschlossen, um die Dichtheit zu erhalten.
Funktionen

Funktionen der Skylla-Ladegeräte

Absorptionsdauer abhängig von der Entladetiefe

Skylla-i und IP65: Nach geringer Entladung ist die Absorptionsphase kurz, nach tiefer Entladung länger. Bei Skylla-i dauern Absorption und Erhaltungsladung jeweils 20 × die Dauer der Bulk-Phase (Absorption mindestens 30 min, Erhaltungsladung 4–8 h).

BatterySafe

Skylla-i und IP65: Bei hoch eingestellter Absorptionsspannung steigt die Spannung oberhalb der Gasungsspannung (14,4 / 28,8 V) um höchstens 7 / 14 mV pro Minute — starke Gasung der Batterie wird vermieden.

Lagermodus

Skylla-i und IP65: Nach der Erhaltungsladephase sinkt die Spannung auf 2,2 V pro Zelle (13,2 / 26,4 V) und kehrt einmal pro Woche für eine Stunde zur Absorptionsspannung zurück — weniger Gasung und Korrosion, keine Säureschichtung.

Temperaturkompensation

Sensor im Lieferumfang. Bei Skylla-i −32 mV/°C für eine 24-V-Batterie; der Sensor ist erforderlich, wenn die Batterietemperatur unter 15 °C oder über 30 °C liegt oder der Strom 15 A pro 100 Ah überschreitet.

Voltage sense

Zwei Kabel mit 0,75 mm² von den Batterieanschlüssen. Skylla-TG kompensiert einen Spannungsabfall bis 2 V — bei einem höheren Wert meldet das Gerät einen Fehler und es sind dickere Kabel erforderlich.

Parallelbetrieb

Skylla-i und IP65 synchronisieren sich per RJ45-Kabel über VE.Can (IP65 bis zu 10 Geräte). Die Sensoren werden an ein Ladegerät angeschlossen, die übrigen erhalten die Daten über den Bus.

Landstrombegrenzung

Das Skylla-i Control-Paneel (oder ein GX-Gerät) begrenzt den Strom aus dem Landstromanschluss am Steg oder einem kleinen Generator — für die gesamte Ladegerätegruppe gleichzeitig. Skylla-TG nutzt das analoge Skylla Control-Paneel.

Netzteilmodus

Konstante Spannung ohne Batterie: Skylla-i standardmäßig 24 V (einstellbar von 11,5–33,5 V), IP65 12 V oder 24 V; bei Skylla-TG kann jedes Ladegerät dank des stabilisierten Ausgangs als Netzteil arbeiten.

Alarmrelais

Potenzialfreie Kontakte NO/NC. Bei Skylla-i angezogen (COM–NO), wenn der Ladevorgang fehlerfrei läuft und die Spannung innerhalb von 23,7–33,6 V liegt; bei IP65 neun wählbare Modi.

Skylla-i 24/80 (3) von links — drei Batterieausgänge und Durchführungen an der Unterseite
Skylla-i (3). Drei isolierte Ausgänge +A, +B, +C mit gemeinsamem Minus; jeder kann den vollen Strom liefern, zusammen jedoch höchstens 80 oder 100 A.
Skylla-TG 24/100 von unten — Lüftergitter, Kabelverschraubungen und Temperaturfühlerkabel
Skylla-TG von unten. Zwangskühlung und Kabelverschraubungen. Der Temperatursensor hat ein 3 m langes Kabel und wird an der Batterie befestigt.
Skylla-TG-Zubehör im Beutel — Temperaturfühler mit Kabel, Kabel und Handbuch
Im Lieferumfang. Batterietemperatursensor mit Kabel — bei jeder Skylla-Serie enthalten.
Modelle und Daten

Alle Skylla-Modelle

Die Bezeichnung steht für Batteriespannung und Ladestrom: 24/100 = 24-V-Batterie, 100 A. „(1+1)“ — Hauptausgang und Hilfsausgang für die Starterbatterie; „(3)“ — drei isolierte Ausgänge, die zusammen den Nennstrom liefern. Voller Strom bis 40 °C Umgebungstemperatur.

Skylla-i — 24 V, 230 V

Skylla-i24/80 (1+1)24/80 (3)24/100 (1+1)24/100 (3)
Ladestrom80 A3 × 80 A (insgesamt 80 A)100 A3 × 100 A (insgesamt 100 A)
Starterbatterieausgang4 A—4 A—
Empfohlene Batterie400–800 Ah400–800 Ah500–1000 Ah500–1000 Ah
AC-Strom bei 180 V16 A16 A20 A20 A

Versorgung mit 185–265 V AC oder 180–350 V DC, Leistungsfaktor 0,98. Adaptiver 7-stufiger Ladealgorithmus: Absorption 28,8 V, Erhaltungsladung 27,6 V, Lagerung 26,4 V (Ausgang einstellbar von 20–36 V). Aluminiumgehäuse IP21, 405 × 250 × 150 mm, 7 kg, M8-Schrauben, AC-Klemme 10 mm². Betriebstemperatur −20…+60 °C; oberhalb von 40 °C sinkt der Strom auf 80% bei 50 °C und 60% bei 60 °C.

Skylla-TG — 24 und 48 V, auch dreiphasig

Skylla-TGAC-VersorgungDC-VersorgungStromStarterbatterieBatterieGewicht
24/30120/230 V (95–264 V)120–400 V30 A4 A150–500 Ah¹5,5 kg
24/50230 V (185–264 V)180–400 V50 A4 A150–500 Ah¹5,5 kg
24/50 3-phase3 × 400 V (320–450 V)—50 A4 A250–500 Ah13 kg
24/80230 V (185–264 V)180–400 V80 A4 A400–800 Ah10 kg
24/100230 V (185–264 V)180–400 V100 A4 A500–1000 Ah10 kg
24/100 3-phase3 × 400 V (320–450 V)—100 A4 A500–1000 Ah23 kg
48/25230 V (185–264 V)180–400 V25 A—125–250 Ah5,5 kg
48/50230 V (185–264 V)180–400 V50 A—250–500 Ah10 kg

¹ Das Datenblatt nennt einen gemeinsamen Bereich für 24/30 und 24/50; das Datenblatt der Version mit Universaleingang nennt 150–300 Ah für 24/30. Die Handbücher geben niedrigere Bereiche an, z. B. 24/30 und 48/25 — 100–200 Ah, 24/80 — 300–600 Ah, 48/50 — 200–400 Ah. IUoUo-Kennlinie (drei Stufen): 28,5 / 26,5 V für 24 V und 57 / 53 V für 48 V. Dreiphasige Modelle unterstützen keine DC-Versorgung. Aluminiumgehäuse IP21, M8-Schrauben, AC-Klemme 2,5 mm² laut Datenblatt (Handbücher: Klemmleiste bis 4 mm², 24/100 3-phase bis 10 mm²). Betriebstemperatur −40…+50 °C laut Datenblatt; die TG-Handbücher nennen 0…+40 °C und eine Leistungsreduzierung oberhalb von 40 °C. Alarmrelais: potentialfreie Kontakte 60 V / 1 A (NO und NC). Abmessungen: 24/30, 24/50 und 48/25 — 365 × 250 × 147 mm; 24/50 3-phase, 24/80, 24/100 und 48/50 — 365 × 250 × 257 mm; 24/100 3-phase — 515 × 260 × 265 mm.

Skylla-TG mit Universaleingang und GL-Zulassung

Universaleingang und GL24/3024/5024/100-G
Versorgung90–265 V AC, 90–400 V DC90–265 V AC, 90–400 V DC90–265 V AC, 90–400 V DC
Strom / Starterbatterie30 A / 4 A50 A / 4 A100 A / 4 A
Empfohlene Batterie150–300 Ah250–500 Ah500–1000 Ah
Abmessungen / Gewicht365 × 250 × 147 mm, 5,5 kg365 × 250 × 147 mm, 5,5 kg365 × 250 × 257 mm, 10 kg

Betrieb ohne Umstellung von 90 bis 265 V AC (50 oder 60 Hz). Zulassung von Germanischer Lloyd, Kategorie C, EMC 1 — erfüllt die Emissionsgrenzwerte für Geräte auf der Schiffsbrücke (IEC 60945); die Zulassung gilt für eine Versorgung mit 185–265 V AC. Zusätzlich gibt es die GMDSS-Versionen 24/30 und 24/50 zur Versorgung des maritimen Notfallkommunikationssystems — mit integriertem Batteriewächter und VE.Net GMDSS-Panel (separat), das die Batterielaufzeit nach Ausfall der Versorgung anzeigt. Beim 24/30 GMDSS sinkt der Strom bei 110 V AC auf 22 A.

Skylla-IP65 — 12 und 24 V, abgedichtet

Skylla-IP6512/70 (1+1)12/70 (3)24/35 (1+1)24/35 (3)
Ladestrom70 A3 × 70 A (insgesamt 70 A)35 A3 × 35 A (insgesamt 35 A)
Starterbatterieausgang3 A—3 A—
Absorption / Erhaltung / Lagerung14,4 / 13,8 / 13,2 V14,4 / 13,8 / 13,2 V28,8 / 27,6 / 26,4 V28,8 / 27,6 / 26,4 V
Empfohlene Batterie350–700 Ah350–700 Ah150–350 Ah150–350 Ah

Versorgung 90–265 V AC (Datenblatt: bis 12 A bei 100 V AC; laut Handbuch werkseitige Begrenzung auf 10,5 A und niemals mehr als 1050 W), 7-stufiger Ladealgorithmus. Stahlgehäuse IP65 mit interner Luftzirkulation, 401 × 265 × 151 mm, 6 kg, M6-Schrauben, AC-Klemme 6 mm². VE.Can-Port ohne galvanische Trennung. Betriebstemperatur −20…+60 °C; oberhalb von 40 °C sinkt der Strom auf 60% bei 50 °C und 40% bei 60 °C.

Typischer Aufbau

Skylla in der Anlage

Netz oder Landstrom am Eingang, Haupt- und Starterbatterie an den Ausgängen, Messleitungen zur Batterie und optionales BMS. Bewegen Sie den Mauszeiger über ein Element des Schaltplans oder tippen Sie darauf. Schematische Darstellung.

sense remote on/off VE.Can Netz / Land 230 V Skylla Hauptbatterie Starterbatt. Lithium-BMS (opt.) Skylla-i Control / GX
Gleichstrom (DC)Wechselstrom (AC)Kommunikation
Bewegen Sie den Mauszeiger über ein Element des Schaltplans oder tippen Sie darauf.
  1. Netz → SkyllaPE, N, L; Skylla-i: Batterietyp vor dem Einschalten der AC-Versorgung, IP65: im Menü vor dem Anschluss der Batterie.
  2. Skylla → HauptbatterieKabel gemäß Querschnittstabelle, höchstens 6 m.
  3. Voltage sense und SensorSense 0,75 mm² von den Batterieklemmen; Sensor an der Batterie (Skylla-i: am Minuspol).
  4. StarterbatterieVersionen (1+1) und Skylla-TG 24 V: Ausgang 3–4 A.
  5. BMS (Lithium)Eingang remote on/off (Skylla-i, IP65).
  6. Panel oder GXVE.Can mit Abschlusswiderständen (Skylla-i, IP65).
Welches Modell

Skylla oder ein anderes Victron-Ladegerät?

Die meisten Funktionen

Skylla-i

24 V, 80 oder 100 A, adaptiver Ladealgorithmus mit Lagermodus, VE.Can für Parallelbetrieb und Skylla-i Control-Panel. Für große Batteriebänke auf Yachten und in Fahrzeugen.

24 V · 80/100 A · VE.Can
Die größte Auswahl

Skylla-TG

24 und 48 V, 25–100 A, auch mit dreiphasiger Versorgung, Universaleingang, GL-Zulassung und als GMDSS-Version. Einfacher dreistufiger Ladealgorithmus, ohne VE.Can (GMDSS — mit digitalem VE.Net-Panel).

24/48 V · 25–100 A · 3 × 400 V
Abgedichtet

Skylla-IP65

12 V 70 A oder 24 V 35 A im IP65-Gehäuse mit LCD-Display und VE.Can. Für Einsatzorte mit Feuchtigkeit, Staub und salzhaltiger Luft.

12/24 V · 35/70 A · IP65

Für kleinere Systeme reichen Ladegeräte mit Bluetooth: Smart IP43 (bis 50 A, auch 48 V), Blue Smart IP22 (bis 30 A) und Blue Smart IP65. Wird auch ein 230-V-Wechselrichter benötigt, bieten MultiPlus-II oder Quattro ein integriertes Ladegerät.

Montage

Montagehinweise und Kabelquerschnitte

Kein Schutz gegen Verpolung der Batterie

Keine der Serien ist gegen das Vertauschen von + und − der Batterie geschützt; dadurch verursachte Schäden sind nicht von der Garantie abgedeckt. Skylla-TG 24/80, 24/100 und 48/50 verfügen über eine Polaritätsprüfung: Bei korrektem Anschluss leuchtet die grüne LED. Das gilt auch für Versionen mit Universaleingang. Bei den Standardmodellen 24/30, 24/50 (auch 3-phase) und 48/25 werden zuerst die Ausgangssicherungen entfernt — eine rote LED zeigt Verpolung an.

Der Schalter an der Vorderseite trennt nicht vom Netz

Trennen Sie vor Arbeiten am Ladegerät die AC-Versorgung. Der Hersteller fordert Sicherungen und Schalter in den Leitungen, nennt aber keine Bemessungswerte — diese wählt der Installateur passend zum Kabelquerschnitt.

  • Montageort: trocken, gut belüftet, ohne Chemikalien und Textilien in der Nähe; an der Wand (vorzugsweise senkrecht — bessere Luftzirkulation) oder auf dem Boden. Batteriekabel kürzer als 6 m. IP65 benötigt einen ungehinderten Luftstrom hinter dem Gehäuse.
  • Reihenfolge (Skylla-i): Netz getrennt → Kabel an das Ladegerät → Kabel an die Batterie → Batterietyp → AC-Versorgung (PE, N, L). Beim IP65 wird der Algorithmus bei eingeschalteter Netzversorgung im Menü gewählt, bevor die Batterie angeschlossen wird. Trennen: zuerst Minus, dann Plus, zuletzt die Sensoren.
  • Erdung: Erdungspunkt des Gehäuses auf einem Schiff mit dem Rumpf oder der Erdungsplatte verbinden, an Land mit dem PE des Netzes, im Fahrzeug mit dem Rahmen. Bei Skylla-i und IP65 sind die Batterieklemmen vom Gehäuse isoliert.
  • Remote on/off beim Skylla-i: Ohne Schalter müssen die Klemmen mit einem Draht überbrückt sein, sonst startet das Ladegerät nicht. Beim IP65 ist die Brücke werkseitig eingesetzt.
  • Dioden-Batterietrenner (Argo) und voltage sense gleichzeitig führen zu einer zu hohen Spannung — beim Skylla-TG ist für den Batterietrenner der Schalter „split“ (+0,6 V) vorgesehen.
Skylla-TG 24/50 3-phase von links — Leitungsschutzschalter an der Vorderseite, Spannungs- und Strom-LEDs
Skylla-TG 24/50 3-phase. Bei dreiphasigen Versionen wird der PE-Leiter neben dem Leitungsschutzschalter angeschlossen, die drei Phasen an den Schalter an der Vorderseite. Diese Modelle unterstützen keine DC-Versorgung.

Mindestquerschnitt der Batteriekabel

Modellbis 1,5 m1,5–6 m
Skylla-i 24/8025 mm²35 mm²
Skylla-i 24/10035 mm²50 mm²
Skylla-TG 24/30, 48/256 mm²10 mm²
Skylla-TG 24/50, 24/50 3-phase, 48/5010 mm²16 mm²
Skylla-TG 24/8016 mm²25 mm²
Skylla-TG 24/100, 24/100 3-phase35 mm²50 mm²
Skylla-IP65 12/7010 mm²16 mm²
Skylla-IP65 24/356 mm²10 mm²

Bei den Skylla-i-Modellen (3) gilt der angegebene Querschnitt für das Kabel zu jeder Batterie. Skylla-TG 24/80, 24/100 und 48/50 — Anzugsdrehmoment der Klemmen 12 Nm. Durch die Kabelverschraubung des IP65 passt ein Kabelschuh bis 16 mm² (M6-Schraube). Netzanschluss: Skylla-i 10 mm², Skylla-TG 2,5 mm² laut Datenblatt (Handbücher: Klemmleiste bis 4 mm²), IP65 6 mm².

Einstellungen

Batterietyp einstellen

Skylla-i — Drehschalter, DIP-Schalter und Potenziometer auf der Platine hinter der Frontabdeckung. Die Einstellungen werden vor dem Einschalten der AC-Versorgung gewählt; beim Modell (3) gelten sie für alle drei Ausgänge. Die Taste „reset settings“ (5 s) stellt die Werkseinstellungen wieder her.

Skylla-IP65 bietet dieselben Algorithmen im Display-Menü: Halten Sie bei eingeschalteter Netzversorgung und vor dem Anschluss der Batterie SETUP für 3 s gedrückt (das Ladegerät wechselt in den Standby-Modus); Menüpunkt 04 ist der Algorithmus. Beim IP65 24 V entsprechen Absorptions-, Erhaltungs- und Lagerspannung denen des Skylla-i 24 V; die Ausgleichsladung unterscheidet sich.

  • DIP-Schalter beim Skylla-i: DS-6 — Abschaltung nach 10 h Konstantstromphase; DS-5 und DS-4 — Absorptionszeit 2, 4, 8 (Werkseinstellung) oder 12 h; DS-3 — adaptiver Modus; DS-2 — Start im Lagermodus, wenn die Batteriespannung über 26 V liegt; DS-1 — automatische Ausgleichsladung.
  • Lithium: Position 7, Absorptionszeit 2 h (DS-5 und DS-4 ausgeschaltet). Ohne Erhaltungsladung, Ausgleichsladung und Temperaturkompensation.
  • Skylla-TG ist ab Werk auf 28,5 / 26,5 V (24 V) und 57 / 53 V (48 V) eingestellt. Änderungen über DIP-Schalter und Potentiometer im Inneren, nur durch eine qualifizierte Elektrofachkraft: Ausgleichsladedauer 0/4/8/12 h, Traktionsmodus (+2 V bei 24 V), „split“ für einen Dioden-Batterietrenner, dauerhafter Boost.
Skylla-IP65 12/70 (3) von vorne — LCD-Display, Tasten und Anschlussbeschriftungen VE.Can, BAT1–BAT3, Netz
IP65-Menü. Am Display lassen sich unter anderem Strom, Ladealgorithmus, Relaismodus, Eingangsstrombegrenzung, BMS-Anwesenheit und Einstellungssperre festlegen. An der Unterseite befinden sich Kabelverschraubungen für VE.Can/Sensoren, drei Ausgänge, Minus und Netz.

Schalterstellungen (Skylla-i) und Ladealgorithmen (IP65)

Pos.BatterietypSkylla-i 24 V: Absorption / Float / LagerungIP65 12 V: Absorption / Float / Lagerung
1Victron Long Life Gel (OPzV), Exide A600, MK Gel28,2 / 27,6 / 26,4 V14,1 / 13,8 / 13,2 V
2Standard: Victron Deep Discharge Gel und AGM, Exide A200, OPzS, offene Rolls-Batterien28,8 / 27,6 / 26,4 V14,4 / 13,8 / 13,2 V
3Spiral-AGM, Rolls AGM29,4 / 27,6 / 26,4 V14,7 / 13,8 / 13,2 V
4–6Panzerplatten PzS / OPzS im zyklischen Betrieb (Modi 1–3)Absorption 28,2 / 28,8 / 30,0 VAbsorption 14,1 / 14,4 / 15,0 V
7LiFePO428,4 V / — / 26,7 V14,2 V / — / 13,5 V
8Benutzerdefinierte EinstellungenPotentiometer: Strom, Absorption, Floatim Menü
9Netzteilmodus24,0 V12,0 V

Die Spannungen sind Richtwerte — der Hersteller verlangt, sie beim Batteriehersteller zu prüfen. Ausgleichsladung bei Skylla-i: Strom von 8% des Bulk-Stroms (Stellungen 1–3, höchstens 1 h) oder 25% (Panzerplatten, höchstens 4 h); bei IP65 — 6%. Aktivieren Sie die Ausgleichsladung nicht, wenn der Batteriehersteller sie nicht empfiehlt. Im IP65-Handbuch sind bei Stellung 5 die Lagerspannungen für 12 und 24 V vertauscht.

Einschränkungen

Worauf Sie achten müssen

Einschränkungen aus den Handbüchern und Datenblättern der drei Serien.

Skylla-TG ohne Lithium-Modus und Kommunikation

Die TG-Handbücher beschreiben weder das Laden von LiFePO4 noch Parallelbetrieb oder VE.Can — nur Alarmkontakte, Fern-Ein/Aus und analoge Bedienpanels (die GMDSS-Version hat ein digitales VE.Net-Panel).

DVCC steuert Skylla nicht

Das GX-Gerät begrenzt Skylla-i-Ladegeräte nicht und berücksichtigt deren Strom nicht beim DVCC-Limit. Das BMS selbst muss das Ladegerät stoppen: per Kabel am Eingang remote on/off oder über VE.Can.

(1+1) und (3) getrennt

In einer Skylla-i-Parallelgruppe dürfen Modelle mit zwei und drei Ausgängen nicht gemischt werden (80 A und 100 A dürfen kombiniert werden). DIP-Einstellungen und Schalterstellung müssen identisch sein.

IP65 — 1050 W aus dem Netz

Die Eingangsleistung eines IP65 überschreitet nie 1050 W; unter 110 V sinkt der Ausgangsstrom, bei 100 V auf 50%.

Weniger Strom bei Hitze

Voller Strom bis 40 °C. Skylla-i: 80% bei 50 °C und 60% bei 60 °C; IP65: 60% und 40%; Skylla-TG begrenzt den Strom, wenn es zu heiß wird.

VE.Can und 48-V-Geräte

Skylla-i versorgt den Bus mit 12 V und verträgt höchstens 30 V; in einem Netzwerk mit 48-V-Geräten ist ein RJ45-Kabel ohne Pins 2 und 6 erforderlich.

Diagnose

Häufigste Störungen

Typische Situationen aus den Handbüchern. Fehlercodes vom Skylla-i Control-Panel, IP65-Display oder GX-Gerät finden Sie unter Fehlercodes für Ladegeräte und MPPT-Laderegler — dort stehen die Skylla-Codes zusammen mit den Reglercodes.

Ladegerät startet nicht

Prüfen Sie die Netzspannung (Skylla-i 180–265 V, TG 185–265 V (24/30 ab 95 V), Universalversionen und IP65 ab 90 V). Prüfen Sie bei Skylla-i, ob die Klemmen remote on/off gebrückt sind. Durchgebrannte Eingangssicherungen: Gerät zum Service geben.

Batterie nicht vollständig geladen

Falscher Batterietyp eingestellt, schlechter Kontakt, zu dünne Kabel (größeren Querschnitt oder voltage sense verwenden), bei TG zu kurze Ausgleichsladedauer oder durchgebrannte Ausgangssicherungen.

Die Batterie wird überladen

Falscher Batterietyp, defekte Zelle, Batterie an einem warmen Ort ohne Temperatursensor; bei TG — dauerhafter Boost aktiviert.

Fehler nach 10 h Laden

Skylla-i und IP65: Die Bulk-Phase dauerte länger als 10 h — defekte Zelle oder Ladegerät für die Batteriebank zu schwach. Bei häuslichen Solaranlagen empfiehlt der Hersteller, diesen Schutz zu deaktivieren (DS-6). Skylla-TG wechselt nach 10 h ohne Fehlermeldung zu Float.

Fehler-LED leuchtet oder blinkt (TG)

Leuchtet — Abschaltung wegen Überhitzung; blinkt — temperaturbedingte Strombegrenzung. Zweimal Blinken und eine Sekunde Pause — durchgebrannte Ausgangssicherungen. Leuchtet und die LED „on“ blinkt — Spannungsabfall an den Kabeln über 2 V.

Sensorfehler nach Neustart verschwunden

Skylla-i: Wird die Leitung des Temperatursensors oder von voltage sense unterbrochen, verschwindet der Fehler nach einem Neustart und das Ladegerät lädt ohne Kompensation weiter. Prüfen Sie nach der Reparatur die LEDs für den korrekten Sensoranschluss.

Fehler-LED in der Gruppe blinkt

Ein Ladegerät ist nicht mehr über VE.Can erreichbar — schließen Sie es wieder an oder schalten Sie die übrigen aus und wieder ein. Prüfen Sie die Abschlusswiderstände an beiden Enden des Busses.

Ladegerät wartet auf BMS

Nach Verlust der BMS-Verbindung kehrt Skylla-i durch Gedrückthalten der Reset-Taste (5 s) in den eigenständigen Betrieb zurück, IP65 durch Einstellen von „BMS present“ auf N (Menü 31).

IP65: Steckersymbol blinkt

Netzspannung niedriger als normal — das Ladegerät begrenzt den Ausgangsstrom.

Fragen

Häufige Fragen zu Skylla-Ladegeräten

Welche Skylla eignet sich für eine Yacht mit 24-V-Batteriebank?

Skylla-i, wenn Sie Lagermodus, Parallelbetrieb, ein Panel mit Landstrombegrenzung und BMS-Steuerung benötigen; Skylla-TG, wenn ein einfacher dreistufiger Ladealgorithmus genügt oder eine Versorgung mit 3 × 400 V, ein weiter Eingangsspannungsbereich oder eine GL-Zulassung erforderlich ist. Für feuchte Einbauorte — IP65 (24/35). Vergleich: drei Serien.

Kann Skylla eine LiFePO4-Batterie laden?

Skylla-i und IP65 — ja: Stellung oder Algorithmus 7 (28,4 V Absorptionsspannung bei 24 V), wobei das BMS das Ladegerät über den Eingang remote on/off abschaltet oder über VE.Can steuert. Die Skylla-TG-Handbücher sehen keinen Lithium-Modus vor.

Wie viel Strom zieht sie aus dem Landstromanschluss am Steg?

Skylla-i bei 180 V AC bis zu 16 A (80 A) oder 20 A (100 A). IP65 ab Werk höchstens 10,5 A und nicht mehr als 1050 W. Einen niedrigeren Wert stellen Sie über das Skylla-i Control-Panel oder GX ein — das Limit gilt für die gesamte Ladegerätegruppe.

Lassen sich mehrere Skylla parallel schalten?

Skylla-i und IP65 — ja, mit RJ45-Kabeln über VE.Can und Abschlusswiderständen an beiden Enden; bei IP65 bis zu 10 Geräte. Die Einstellungen müssen identisch sein, und Skylla-i-Modelle (1+1) und (3) dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Die Skylla-TG-Handbücher beschreiben keinen Parallelbetrieb.

Kann Skylla mit einer DC-Versorgung betrieben werden?

Skylla-i und einphasige Skylla-TG — ja (dreiphasige nicht; das IP65-Datenblatt sieht keine DC-Versorgung vor): Skylla-i 180–350 V DC, Skylla-TG 180–400 V DC (24/30: 120–400 V, Universalversionen 90–400 V).

Was ist der Ausgang „starter battery“?

Bei den Versionen (1+1) ist dies der zweite Ausgang für die Starterbatterie: 4 A (IP65 — 3 A laut Datenblatt), mit etwas niedrigerer Spannung. Die Starterbatterie kann Strom aus der Hauptbatterie beziehen, aber nicht umgekehrt.

Wird Skylla-i im GX-Gerät angezeigt?

Skylla-i und IP65 verbinden sich über VE.Can mit GX. Das GX-Handbuch weist jedoch darauf hin, dass DVCC Skylla-i-Ladegeräte weder steuert noch deren Strom berücksichtigt — bei einer Lithium-Batterie muss das BMS selbst das Ladegerät stoppen, per Kabel am remote-Eingang oder über VE.Can.

Was unterscheidet Skylla GMDSS?

Das ist eine Skylla-TG 24/30 oder 24/50 mit integriertem Batteriecomputer zur Versorgung des GMDSS-Systems auf Schiffen. Batterie und GMDSS-System werden direkt am Ladegerät angeschlossen. Das separat bestellbare VE.Net GMDSS-Panel zeigt Daten, Alarme und die Batterielaufzeit an.

Inhalt mit der Dokumentation von Victron Energy (Datenblätter und Handbücher) abgeglichen — Stand: 22.09.2026. Fehler im Inhalt melden · Korrekturprotokoll