
Smart Battery Sense mit Kabeln mit Ringkabelschuhen und Sicherung in der Plusleitung
Smart Battery Sense
Kleiner Sensor zum Aufkleben auf die Batterie. Er misst die Spannung an den Anschlüssen und die Batterietemperatur und überträgt sie drahtlos (VE.Smart, Bluetooth) an Solarladeregler und Ladegeräte. Dadurch laden diese präziser: anhand der tatsächlichen Batteriespannung und mit Temperaturkompensation.
- Spannung und Temperatur
- 8–60 V
- VE.Smart (Bluetooth)
- 1 A Sicherung im Lieferumfang
Der Laderegler „sieht“ die Batterie statt seiner eigenen Anschlüsse
Der Solarladeregler misst die Spannung an seinen eigenen Anschlüssen und die Temperatur mit seinem eigenen Sensor. Bei einem Spannungsabfall in den Kabeln oder unterschiedlichen Temperaturen von Laderegler und Batterie erhält die Batterie nicht die vorgesehene Spannung. Smart Battery Sense überträgt die an den Batterieanschlüssen gemessene Spannung und die Batterietemperatur an die Laderegler im VE.Smart-Netzwerk.
Die Batterietemperatur ist außerdem Voraussetzung für die Ladesperre bei Frost in SmartSolar-Ladereglern und Orion XS („Low temperature cut-off“) — ohne Sensor im VE.Smart-Netzwerk funktioniert diese Sperre nicht. Mehr dazu: LiFePO₄ im Winter. Der Sensor misst keinen Strom.

Was Smart Battery Sense kann
Spannung an den Batterieanschlüssen
Der Laderegler ist nicht mehr auf die Messung an seinen eigenen Anschlüssen angewiesen. So führt der Spannungsabfall in den Kabeln nicht zu einer zu niedrigen Ladespannung. Betriebsbereich 8–60 V (maximal 65 V).
Batterietemperatur
Ermöglicht das Laden mit Temperaturkompensation und ist Voraussetzung für die Ladesperre bei Frost („Low temperature cut-off“) in SmartSolar-Ladereglern und Orion XS.
VE.Smart-Netzwerk
Die Daten werden drahtlos per Bluetooth an die Ladegeräte im Netzwerk übertragen — ohne Signalkabel. Ein Netzwerk kann höchstens 10 Geräte enthalten; die Reichweite entspricht einer normalen Bluetooth-Verbindung.
Sehr geringe Stromaufnahme
Bei 12 V von 0,3 mA (ohne Verbindung) bis 1,6 mA (mit Telefon verbunden); bei 48 V noch weniger. Der Sensor kann dauerhaft angeschlossen bleiben.
Montage in wenigen Minuten
Zwei M10-Ringkabelschuhe für die Batterieanschlüsse, eine T1A-Sicherung im Kabel und Klebeband auf der Gehäuserückseite. Die Kabel sind 45 cm lang und können verlängert werden.
Anzeige in der App
Spannung und Temperatur werden laufend in VictronConnect angezeigt — auch während der Sensor im VE.Smart-Netzwerk arbeitet.
Was er nicht kann
Er misst weder Strom noch Ladezustand — dafür dienen SmartShunt oder BMV-712. Er ist auch nicht mit Orion-Tr Smart, Blue Smart IP65/IP67 oder GX-Geräten kompatibel.
Kleines Gehäuse
14 × 38 × 38 mm, Betriebsbereich −10…+60 °C. Passt auf das Gehäuse fast jeder Batterie; in einer Batteriebank kann er auf eine beliebige Batterie geklebt werden.
Nicht immer lohnt sich ein zusätzlicher Sensor
- BMV-712 oder SmartShunt mit Temperatursensor ist bereits vorhanden — dieser überträgt selbst Spannung und Temperatur (sowie Strom) im VE.Smart-Netzwerk.
- Ein GX-Gerät steuert das System (Cerbo GX, Ekrano GX) — erhält das Ladegerät dieselben Daten über GX, verwendet es diese statt der VE.Smart-Daten. Der Sensor ist dann überflüssig. Laut VE.Smart-Handbuch ist das Netzwerk für kleine Systeme ohne GX-Gerät zur Steuerung der Ladegeräte vorgesehen.
Sensor, Batteriecomputer oder GX-Zentrale
Smart Battery Sense
Wenn Sie nur Batteriespannung und -temperatur für SmartSolar-Laderegler oder Orion XS benötigen — die einfachste und günstigste Lösung.
Spannung + TemperaturSmartShunt oder BMV-712
Sie messen auch den Strom und berechnen den Ladezustand. Im VE.Smart-Netzwerk übertragen sie die Spannung (und mit optionalem Sensor die Temperatur). Ein separater Sensor ist dann überflüssig. SmartShunt, BMV-712.
Spannung, Strom, SoCSmart Battery Sense anschließen
Die Ringkabelschuhe des Sensors werden an die Batterieanschlüsse geschraubt, der Sensor wird auf das Batteriegehäuse geklebt. Spannung und Temperatur überträgt er drahtlos an die Ladegeräte im VE.Smart-Netzwerk. Schematische Darstellung.
- Ringkabelschuhe an die BatterieanschlüsseBohrung 10 mm (M10); T1A-Sicherung im Kabel.
- Sensor auf dem GehäuseMit dem Klebeband auf der Rückseite befestigen — misst die Batterietemperatur.
- VE.Smart-NetzwerkKonfigurieren Sie zuerst den Sensor in VictronConnect und fügen Sie anschließend die Ladegeräte hinzu.
- WirkungLaden anhand der Batteriespannung, mit Temperaturkompensation und Ladesperre bei Frost.
Zwei Ringkabelschuhe und Klebeband



- Schrauben Sie die Ringkabelschuhe (Bohrung 10 mm, M10) an die Batterieanschlüsse — im Kabel befindet sich eine T1A-Sicherung.
- Kleben Sie den Sensor mit dem rückseitigen Klebeband auf das Batteriegehäuse.
- In einer Batteriebank kann der Sensor auf einer beliebigen Batterie angebracht werden.
- Sind die Kabel (45 cm) zu kurz, können sie mit einem Kabel mit gleichem oder größerem Kabelquerschnitt verlängert werden.
- Verbinden Sie sich in VictronConnect mit dem Sensor und erstellen Sie ein VE.Smart-Netzwerk — konfigurieren Sie zuerst den Sensor und fügen Sie anschließend die Ladegeräte zum Netzwerk hinzu.
Kompatible Geräte
| Gerät | Im VE.Smart-Netzwerk |
|---|---|
| SmartSolar MPPT (alle derzeit angebotenen Modelle) | ja — nutzt die Daten; die Ladesynchronisierung mit anderen SmartSolar erfordert Firmware v1.47 oder neuer, mit den im Handbuch genannten Ausnahmen |
| Orion XS | ja — nutzt die Daten (ohne Ladesynchronisierung) |
| Smart IP43, Blue Smart IP22 | ja — Smart IP43 120–230 V nutzt die Daten der Fernmessung und synchronisiert das Laden, das Modell 230 V nutzt Spannung und Temperatur; Blue Smart IP22 erst ab HQ2024nnnnn und hw rev 02 oder höher |
| BlueSolar MPPT, ältere SmartSolar | eingeschränkt — über VE.Direct Bluetooth Smart dongle; Spannungs- und Temperaturdaten sind verfügbar, eine Ladesynchronisierung über Bluetooth/dongle ist jedoch nicht möglich |
| Orion-Tr Smart, Blue Smart IP65/IP67, GX-Geräte | nein (laut VE.Smart-Handbuch rev 05) |
- Pro Netzwerk höchstens 10 Geräte; Reichweite wie bei einer normalen Bluetooth-Verbindung.
- Nur eine Quelle für Batteriemesswerte im System (Smart Battery Sense oder BMV/SmartShunt). Alle Sensoren und Ladegeräte im VE.Smart-Netzwerk müssen an dieselbe Batterie angeschlossen sein. Sensoren an unterschiedlichen Batterien können zu Überladung oder Erwärmung der Batterien führen. Werden versehentlich zwei Sensoren angeschlossen, entscheidet die Priorität (BMV hat eine höhere Priorität als Smart Battery Sense).
- Eine gleichzeitige Verbindung mit dem Telefon ist möglich — sie stört das Netzwerk nicht.

Was die LEDs anzeigen
Blaue LED blinkt langsam
Der Sensor misst und ist nicht mit einem Telefon verbunden. Die Daten werden an das VE.Smart-Netzwerk übertragen, sofern es konfiguriert wurde.
Blaue LED leuchtet dauerhaft
Der Sensor misst und ist mit dem Smartphone verbunden — die Messwerte sehen Sie in VictronConnect.
Blau und Rot leuchten gleichzeitig
Hardwarefehler: Der Sensor funktioniert nicht und erscheint nicht in der Geräteliste der App.
LEDs blinken abwechselnd
Ein Firmware-Update läuft — es muss in VictronConnect abgeschlossen werden.
Technische Daten
| Betriebsspannung / max. | 8–60 V / 65 V |
| Stromaufnahme bei 12 V (nicht verbunden / Verbindungsaufbau / verbunden) | 0,3 / 0,5 / 1,6 mA |
| Stromaufnahme bei 24 V | 0,2 / 0,3 / 0,9 mA |
| Stromaufnahme bei 48 V | 0,2 / 0,3 / 0,6 mA |
| Betriebstemperatur | −10…+60 °C |
| Sicherung im Kabel | T1A 250 V |
| Kabel, Ringkabelschuhe | 45 cm, M10 |
| Abmessungen (H × B × T) | 14 × 38 × 38 mm |
Häufige Fragen zum Smart Battery Sense
Wozu ein Sensor, wenn der Laderegler selbst die Spannung misst?
Der Laderegler misst die Spannung an seinen eigenen Anschlüssen — bei einem Spannungsabfall auf den Kabeln liegt an der Batterie weniger Spannung an, als der Regler anzeigt. Der Sensor liefert die direkt an den Batteriepolen gemessene Spannung sowie die Batterietemperatur.
Misst der Sensor Strom und Ladezustand?
Nein. Er misst ausschließlich Spannung und Temperatur. Für den Ladezustand benötigen Sie einen Batteriecomputer, beispielsweise SmartShunt oder BMV-712.
Wird er für die Ladesperre bei Frost benötigt?
Ja — die Batterietemperatur ist Voraussetzung für die Funktion „Low temperature cut-off“ in SmartSolar-Ladereglern und im Orion XS. Ohne Sensor im VE.Smart-Netzwerk funktioniert diese Sperre nicht.
Wie wird ein Sensor angeschlossen?
Die Ringkabelschuhe (Bohrung 10 mm, M10) werden an den Batteriepolen verschraubt — im Kabel befindet sich eine T1A-Sicherung — und der Sensor wird mit dem rückseitigen Klebeband am Batteriegehäuse befestigt. Die Kabel sind 45 cm lang und können mit einem Kabel gleichen oder größeren Querschnitts verlängert werden.
In welcher Reihenfolge wird das VE.Smart-Netzwerk eingerichtet?
Konfigurieren Sie zuerst den Sensor in VictronConnect und erstellen Sie ein Netzwerk. Fügen Sie erst danach Ladegeräte und Laderegler hinzu. In einer Batteriebank kann der Sensor an einer beliebigen Batterie angebracht werden.
Wie viele Geräte können zu einem VE.Smart-Netzwerk gehören?
Höchstens zehn; die Reichweite entspricht einer normalen Bluetooth-Verbindung. Im System darf nur eine Quelle für Batteriemesswerte aktiv sein — Smart Battery Sense oder ein Batteriecomputer. Bei zwei Sensoren hat der BMV Vorrang.
Können alle Victron-Ladegeräte die Daten nutzen?
Nein. Unterstützt werden SmartSolar-Laderegler, Orion XS sowie Smart IP43 und Blue Smart IP22 (Letzterer ab Seriennummer HQ2024nnnnn und Hardwareversion 02). Ältere BlueSolar und SmartSolar nur über den VE.Direct Bluetooth Smart Dongle und ohne Ladesynchronisierung. Orion-Tr Smart, Blue Smart IP65/IP67 und GX-Geräte werden nicht unterstützt.
Was tun, wenn die Kabel zu kurz sind?
Die mitgelieferten Kabel sind 45 cm lang und können mit einem Kabel gleichen oder größeren Querschnitts verlängert werden. In einer Batteriebank kann der Sensor an einer beliebigen Batterie angeklebt werden.
Entlädt der Sensor die Batterie bei längeren Standzeiten?
Er benötigt bei 12 V zwischen 0,3 und 1,6 mA (bei höheren Spannungen weniger) und kann daher dauerhaft angeschlossen bleiben. Bei sehr langen Standzeiten empfiehlt es sich dennoch, die gesamte Anlage von der Batterie zu trennen.
Inhalt mit der Dokumentation von Victron Energy (Datenblätter und Handbücher) abgeglichen — Stand 19.09.2026. Inhaltlichen Fehler melden · Korrekturprotokoll



