Batteriespannung zu hoch
Die Spannung an den DC-Klemmen hat den zulässigen Wert überschritten — der Wechselrichter unterbricht den Betrieb, bis sie wieder sinkt.
Wird automatisch zurückgesetzt, sobald die Spannung sinkt.

Inverter RS Smart 48|6000 — Front mit LCD-Display, Version ohne Solareingang
Wechselrichter für eine 48-V-Batteriebank. Er erzeugt eine reine Sinusspannung mit 230 V. Die Konfiguration erfolgt per Bluetooth in VictronConnect. Für die Verbindung mit einem GX-Gerät dient der VE.Can-Port. Am AC-Ausgang können Sie einen externen, synchronisierenden PV-Wechselrichter anschließen und die Batterie laden; der PV-Wechselrichter muss auf eine Frequenzerhöhung mit einer Leistungsreduzierung reagieren. Beachten Sie bei AC-Kopplung die 1:1-Regel, die Mindestanforderungen an die Batterie und das Victron-Handbuch zur AC-Kopplung. Das Handbuch gilt für das Modell PIN482600000.
Der Inverter RS Smart arbeitet mit einer 48-V-Batteriebank und liefert eine reine Sinusspannung mit 230 V: 25 A Dauerausgangsstrom und bei 25 °C laut Handbuch 4600 bis 5200 W Dauerleistung (das Datenblatt nennt 4800–5300 W — legen Sie die Anlage nach dem niedrigeren Wert aus).
Es handelt sich um einen reinen Wechselrichter: Er hat weder ein Netzladegerät noch einen PV-Eingang. Die Batterie lässt sich über einen externen PV-Wechselrichter laden, der an den AC-Ausgangskreis angeschlossen ist — die sogenannte AC-Kopplung. Die maximale Ladeleistung aus dieser Quelle beträgt 5000 W; der Ladealgorithmus entspricht dem der BlueSolar MPPT-Laderegler: Bulk, Absorption, Float.

Laut Datenblatt 25 A dauerhaft, 9 kW für 3 Sekunden und 7 kW für 4 Minuten. Ausgangsspannung von 210–245 V einstellbar, Frequenz 50 oder 60 Hz.
Ein externer PV-Wechselrichter im AC-Ausgangskreis lädt die Batterie mit bis zu 5000 W. Bei Erreichen der Absorptionsspannung begrenzt eine Frequenzerhöhung den Strom; die Abschaltfrequenz des PV-Wechselrichters beträgt 53,2 Hz und lässt sich nicht ändern.
Beleuchtetes LCD mit vier Zeilen: Batteriewerte, Solarertrag und Systemsymbole — ohne Smartphone und ohne GX-Gerät.
Konfiguration und Überwachung per Bluetooth; der Standard-PIN steht auf dem Produktaufkleber. Unter Windows ist eine VE.Direct-to-USB-Schnittstelle erforderlich.
Überwachung, Energiezähler, Datenaufzeichnung und Fernupdates. Der VE.Direct-Port ist nicht für GX vorgesehen — darüber können Sie nur einen GlobalLink 520 anschließen.
Bis zu 12 Einheiten, dreiphasiger Betrieb ab drei Geräten, maximal 4 pro Phase und dieselbe Anzahl auf jeder Phase. Das gesamte System muss an einer gemeinsamen Batteriebank betrieben werden; die Kombination mit Multi RS wird nicht unterstützt.
Normal, High und LiFePO4 2-wire BMS. Absorptionsspannung standardmäßig 57,6 V, Erhaltungsspannung 55,2 V, Spannungsbereich des Ladegeräts 36–60 V — alles einstellbar.
Standardmäßig aktiviert: verbindet N mit PE, wenn der Wechselrichter läuft. Das Gehäuse muss geerdet werden (Schutzklasse I), und am Ausgang kann ein Fehlerstrom-Schutzschalter vom Typ A eingesetzt werden.



Nachfolgend stehen die Werte aus dem Datenblatt und dem Handbuch Rev. 07. Bei abweichenden Angaben werden beide Werte genannt.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| DC-Eingangsspannungsbereich | 38–62 V |
| Minimale Startspannung | 41 V |
| Abschaltung bei Überspannung | 65,5 V |
| Abschaltung bei niedriger Batteriespannung | standardmäßig 37,2 V (einstellbar) |
| Wiedereinschaltung nach Unterspannung | standardmäßig 43,6 V (einstellbar) |
| Ausgangsspannung | 230 V AC ± 2%; Einstellbereich 210–245 V |
| Ausgangsfrequenz | 50 Hz ± 0,1%; wahlweise 50 Hz oder 60 Hz |
| Maximaler Dauerstrom des Wechselrichters | 25 A AC |
| Dauerleistung bei 25 °C | Datenblatt: steigt linear von 4800 W bei 46 V DC auf 5300 W bei 52 V DC. Handbuch Rev. 07: von 4600 W auf 5200 W. Legen Sie den niedrigeren Wert zugrunde. |
| Dauerleistung bei 40 °C | 4500 W |
| Dauerleistung bei 65 °C | 3000 W |
| Spitzenleistung | Datenblatt: 9 kW für 3 s und 7 kW für 4 min. Handbuch: maximal 9000 W oder 50 A AC für 3 s. |
| Ausgangskurzschlussstrom | Datenblatt: 50 A. Handbuch: 45 A. Legen Sie 45 A zugrunde. |
| Max. Überstromschutz am AC-Ausgang | 30 A |
| Wirkungsgrad | 96,5% bei 1 kW; 94% bei 5 kW |
| Leerlaufverbrauch | 20 W |
| Absorptionsspannung | standardmäßig 57,6 V (einstellbar) |
| Erhaltungsspannung | standardmäßig 55,2 V (einstellbar) |
| Spannungsbereich des Ladegeräts | 36–60 V |
| Max. Ladeleistung aus AC-gekoppelter PV | 5000 W |
| Maximaler Ladestrom | In den Tabellen: 88 A bei 57,6 V. Im Beschreibungstext des Handbuchs: Begrenzung auf 100 A, Reduzierung bei einer Batteriespannung über 60 V. |
| Parallel- und Dreiphasenbetrieb | 12 Einheiten parallel; 4 Einheiten pro Phase |
| Kommunikation | VE.Direct, VE.Can, Bluetooth (2402–2480 MHz, 4 dBm) |
| Gehäuse | Stahl, Blau RAL 5012; IP21; 11 kg; 425 × 440 × 125 mm |
| Betriebstemperatur | Spezifikation: −40 bis +65 °C (Lüfterkühlung). Installationsort: Umgebungstemperatur −40 bis 60 °C. |
| Höhenlage und Luftfeuchtigkeit | max. 2000 m; max. 95% ohne Kondensation |
| Überspannungskategorie | Batterie OVC I, AC-Ausgang OVC II |
Prinzipschaltplan: 48-V-Batterie, Wechselrichter und 230-V-Ausgang. Bewegen Sie den Mauszeiger auf ein Element oder tippen Sie es an, um die Beschreibung anzuzeigen.
Reiner 48-V-Wechselrichter. Die Solarmodule werden an einen separaten PV-Wechselrichter auf der 230-V-Seite angeschlossen (AC-Kopplung); über diese Quelle wird mit bis zu 5000 W und bis etwa 98% SOC geladen.
ohne MPPT · ohne AC-LadegerätDerselbe Wechselrichter mit integriertem 450-V-MPPT-Laderegler — die Solarmodule werden direkt über MC4-Stecker angeschlossen. Das aktuelle Datenblatt nennt zwei Eingänge mit jeweils 3 kW; der Hersteller beschreibt auch eine Version mit einem 4-kW-Tracker. Produktseite Inverter RS Smart Solar.
MPPT 450 V integriertZusätzlich mit AC-Eingang für Netz oder Generator und Ladegerät — das Gerät schaltet zwischen den Quellen um und lädt die Batterie auch ohne Sonne. Produktseite Multi RS Solar.
2 × MPPT 450 V + Ladegerät

Im Geräteinneren können selbst bei ausgeschaltetem Gerät 400–500 V DC anliegen. Trennen Sie vor Arbeiten alle Stromquellen und warten Sie mindestens 5 Minuten. Verwenden Sie ausschließlich isolierte Werkzeuge. Berühren Sie keine unisolierten Kabelenden.

| Länge | Min. Querschnitt je Klemme + und − | Empfohlene DC-Sicherung |
|---|---|---|
| 0–2 m | 35 mm² | 125 A |
| 2–5 m | 70 mm² | 200 A |
Im Parallelbetrieb muss die AC-Verkabelung von den Wechselrichtern zum gemeinsamen Ausgangspunkt symmetrisch sein. Verbinden Sie alle Einheiten in Reihe mit einem VE.Can-Kabel (RJ45 cat5 / cat5e / cat6) und Abschlusswiderständen an beiden Enden. Im Parallel- und 3-Phasen-Betrieb benötigt jede Einheit eine eigene AC- und DC-Absicherung; verwenden Sie für jede Einheit denselben Sicherungstyp.

Das Display zeigt den Wechselrichterstatus, die Leistung sowie AC-Frequenz und -Spannung. Das Bluetooth-Symbol ändert nach dem Verbindungsaufbau seine Farbe; Blinken weist auf einen Fehler oder eine Warnung hin. Der Füllstand des Batteriesymbols entspricht der Spannung; bei leerer Batterie blinkt das Symbol.
Ausgangskurzschluss, Überlast, zu hohe und zu niedrige Batteriespannung, zu hohe Temperatur, 230 V AC am Wechselrichterausgang sowie Solar-Leckstrom. Die Tabelle im Handbuch ist teilweise mit a–f gekennzeichnet; die Legende und das Datenblatt enthalten auch Position g.
Die Spannung an den DC-Klemmen hat den zulässigen Wert überschritten — der Wechselrichter unterbricht den Betrieb, bis sie wieder sinkt.
Wird automatisch zurückgesetzt, sobald die Spannung sinkt.
Der Batterietemperatursensor antwortet nicht oder ist defekt. Prüfen Sie die Leitung und die Befestigung am Minuspol der Batterie.
Die Rippelspannung an den Batterieklemmen ist zu hoch. Dies deutet meist auf lose Verbindungen oder zu dünne DC-Kabel hin.
Das Laden der LiFePO4-Batterie wird angehalten, bis die Temperatur wieder im zulässigen Bereich liegt.
Wird automatisch zurückgesetzt, sobald sich die Batterie erwärmt hat.
Die Klemmen erwärmen sich über die zulässige Temperatur hinaus. Prüfen Sie die Verkabelung: Querschnitt, Anzug der Verbindungen und Zustand der Kabelschuhe.
Der Wechselrichter schaltet sich ab, wenn die Spannungsdifferenz zwischen Neutralleiter und Schutzleiter (N–PE) zu groß ist.
Dauerleistung oder Spitzenstrom am AC-Ausgang überschritten. Reduzieren Sie die Last und starten Sie den Wechselrichter neu.
Die Elektronik hat die zulässige Temperatur überschritten. Sorgen Sie für einen kühlen, belüfteten Standort und ausreichende Abstände rund um das Gehäuse.
Wird automatisch zurückgesetzt, sobald das Gerät abgekühlt ist.
Beim Einschalten des Wechselrichters liegt am AC-Ausgang bereits Spannung von einer anderen Quelle an. Prüfen Sie die Installation und starten Sie das Gerät mit dem Netzschalter neu.
Wird nicht automatisch zurückgesetzt, ein Neustart ist erforderlich.
Im Parallelbetrieb antwortet eine der Einheiten nicht mehr. Prüfen Sie die VE.Can-Verkabelung und die Abschlusswiderstände.
Das Ladegerät wird vom BMS gesteuert, empfängt jedoch keine Meldungen und unterbricht daher das Laden. Prüfen Sie die Verbindung zum Batterie-BMS.
Die Systemkonfiguration (Parallel- oder 3-Phasen-Betrieb) stimmt nicht mit der tatsächlichen Anordnung der Einheiten überein.
Die Geräte haben unterschiedliche Firmwareversionen. Alle melden Fehler 71, bis Sie sie auf dieselbe Version aktualisieren.
Der Prozessor der Steuerung hat die zulässige Temperatur überschritten.
Wird automatisch zurückgesetzt, sobald das Gerät abgekühlt ist.
Das Gerät kann seine Konfiguration nicht lesen und stellt den Betrieb ein — eine erneute Konfiguration ist erforderlich.
Setzt sich nicht automatisch zurück
Bei anhaltender Überschreitung der Stromgrenze schaltet sich der Wechselrichter für 30 s aus und startet automatisch neu. Nach drei solchen Neustarts mit erneuter Abschaltung innerhalb von 30 s nach dem Start bleibt er ausgeschaltet — trennen Sie die Last, schalten Sie ihn aus und wieder ein.
Nach dem Abschalten wartet der Wechselrichter mindestens 30 s und startet, sobald die Spannung die Wiedereinschaltschwelle überschreitet. Nach drei Zyklen mit erneuter Abschaltung innerhalb von 30 s nach dem Start stellt er die Startversuche ein — schalten Sie ihn aus und wieder ein.
Das Gerät wartet 30 s und nimmt den Betrieb wieder auf, sobald die Spannung auf den zulässigen Wert gesunken ist.
Der Wechselrichter startet nach 30 s neu und versucht es weiterhin — anders als bei Überlast und niedriger Spannung bleibt er nach mehreren Versuchen nicht ausgeschaltet.
Dieser Fehler wird nicht automatisch zurückgesetzt. Prüfen Sie die Installation und starten Sie das Gerät mit dem Netzschalter neu.
Meist sind lose Verbindungen oder zu dünne DC-Kabel die Ursache — prüfen Sie den festen Sitz der Klemmen und den Kabelquerschnitt.
Der Wirkungsgrad sinkt, Alarme und Abschaltungen treten auf; im Extremfall drohen dauerhafte Schäden.
Sie verkürzt die Lebensdauer des Geräts, reduziert Ladestrom und Spitzenleistung und führt bei weiterem Anstieg zur Abschaltung des Wechselrichters.
Wenden Sie sich bei anhaltenden Problemen an den Händler oder Installateur, bei dem Sie das Gerät gekauft haben. Für das Produkt gilt eine eingeschränkte Garantie von 5 Jahren.
Nein. Der VE.Direct-Port lässt sich nicht für ein GX-Gerät verwenden. Für die Verbindung mit GX (z. B. Cerbo GX) dient VE.Can. VE.Direct dient zur Verbindung mit dem GlobalLink 520.
Nein. Das Laden über AC-PV erreicht etwa 98% SOC. Das Gerät erlaubt keine vollständige Ladung auf 100% über einen AC-PV-Wechselrichter.
Nein. Smart Battery Sense und andere Funktionen des VE.Smart-Netzwerks werden derzeit nicht unterstützt.
Sie können einen Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD) vom Typ A verwenden. Das Gehäuse muss geerdet werden (Schutzklasse I).
Die Kombination von Inverter RS und Multi RS wird derzeit nicht unterstützt.
Blei-Säure: 200 Ah. Lithium: 50 Ah.
Der standardmäßige PIN-Code steht auf dem Produktaufkleber. Wenn VictronConnect keine Bluetooth-Verbindung herstellt, siehe Bluetooth-Fehlerbehebung.
Inhalt mit der Dokumentation von Victron Energy (Datenblätter und Handbücher) abgeglichen — Stand 19.09.2026. Inhaltlichen Fehler melden · Korrekturprotokoll