Hinweis Phoenix Inverter mit VE.Bus hat keinen Transferschalter — sollen die Verbraucher auf Netz oder Generator umgeschaltet werden, empfiehlt der Hersteller MultiPlus oder Quattro.
Victron Hilfecenter
Wechselrichter · VE.Bus

Phoenix Inverter 1200–5000 VA

Klassischer Victron-Sinuswechselrichter mit VE.Bus-Port: die Compact-Serie mit 1200, 1600 und 2000 VA für 12 und 24 V sowie Modelle mit 3000 VA (12/24/48 V) und 5000 VA (24/48 V). Die SinusMax-Technologie liefert eine hohe Anlaufleistung; über VE.Bus lassen sich die Wechselrichter parallel und zu einem Dreiphasensystem zusammenschalten.

  • 12 / 24 / 48 V
  • 1200–5000 VA
  • 230 V · 50 Hz
  • VE.Bus
  • IP21
Dauerleistung (25 °C)1000–4000 W
Spitzenleistungbis 10 000 W
Parallelbetriebbis 6 Geräte · 3 Phasen
Betriebstemperatur−40…+65 °C
Nach dem Datenblatt „Inverters 1200 VA – 5000 VA“ sowie den Handbüchern Inverter 3k–5k 230 V (Firmware xxxx400 oder neuer) und Inverter Compact 1200/1600 und 2000. Unabhängige Beschreibung. Quellen
Einsatzbereiche

Reine Sinusspannung mit 230 V aus der Batterie

Phoenix Inverter wandelt die Batteriespannung von 12, 24 oder 48 V in 230 V mit reiner Sinuswelle um. Der Hersteller beschreibt ihn als Wechselrichter für professionelle Anwendungen: Die hybride HF-Technologie ermöglicht geringe Abmessungen und geringes Gewicht, während SinusMax eine sehr hohe Anlaufleistung liefert. Damit startet der Wechselrichter anspruchsvolle Verbraucher wie Kühlschrankkompressoren und Elektromotoren.

Über den VE.Bus-Port können Sie bis zu sechs identische Wechselrichter parallel verbinden oder ein Dreiphasensystem aufbauen (nur Sternschaltung), ein Panel, ein GX-Gerät oder einen Computer zur Änderung der Einstellungen anschließen.

  • Compact-Serie mit 1200, 1600 und 2000 VA für 12 und 24 V,
  • Modelle mit 3000 VA (12, 24, 48 V) und 5000 VA (24, 48 V),
  • ohne Ladegerät und ohne Transferschalter — dafür gibt es MultiPlus oder Quattro.
Phoenix Inverter 24|3000 — Vorderseite mit LED-Anzeige und Schalter
Vier LEDs und ein Schalter. „inverter on“, „overload“, „low battery“ und „temperature“ zeigen den Status des Wechselrichters an — ihre Kombinationen beschreibt der Abschnitt Diagnose.
Funktionen

Was Phoenix Inverter kann

SinusMax — Anlaufleistung

Spitzenleistung von 2400 W (1200 VA) bis 10 000 W (5000 VA). Der Hersteller betont, dass konventionelle HF-Technologie eine solche Reserve nicht bietet.

Parallel und dreiphasig

Bis zu sechs identische Wechselrichter parallel — sechs Geräte 24/5000 liefern laut Datenblatt 24 kW / 30 kVA. Dreiphasenbetrieb nur in Sternschaltung (Y), Dreieckschaltung wird nicht unterstützt; Compact ermöglicht auch Split-Phase-Betrieb.

VE.Bus

Inverter Control-Panel, GX-Gerät (z. B. Cerbo GX) für Monitoring und VRM, VE.Bus–NMEA 2000-Schnittstelle und über MK3-USB ein Computer mit VictronConnect oder VEConfigure.

Programmierbares Relais

Werkseitig Alarm (auch bei Vorwarnungen). Lässt sich beispielsweise für den Generatorstart konfigurieren. Belastbarkeit: AC 230 V / 4 A, DC 4 A bis 35 V und 1 A bis 60 V.

AES-Modus

Automatic Economy Switch senkt die Leistungsaufnahme ohne Last und bei geringer Last um etwa 20%, indem die Sinuswelle leicht „verengt“ wird. Bei 3000/5000 VA wird der Modus über Schalter ds5 aktiviert, beim Compact nur am Computer. Funktioniert im Einzelbetrieb.

Search-Modus

Senkt die Leistungsaufnahme ohne Last um etwa 70%: Der Wechselrichter schaltet sich ab und prüft alle 2 Sekunden, ob eine Last anliegt. Werkseitig schaltet er sich unter 40 W ab und läuft ab 100 W weiter. Beim Compact erfolgt die Aktivierung über Schalter ds6, bei 3000/5000 VA am Computer.

Schutzfunktionen a–g

Kurzschluss und Überlast am Ausgang, zu hohe und zu niedrige Batteriespannung, zu hohe Temperatur, am Ausgang anliegende 230 V und zu hohe Restwelligkeit am DC-Eingang.

Von −40 bis +65 °C

Lüfterkühlung, Luftfeuchtigkeit bis 95% ohne Kondensation. Die Dauerleistung sinkt mit steigender Temperatur — z. B. 3000 VA: 2400 W bei 25 °C, 1700 W bei 65 °C.

Ausgangseinstellung

Spannung 210–245 V und Frequenz 50 oder 60 Hz — werkseitig 230 V / 50 Hz. Die wichtigsten Einstellungen lassen sich über DIP-Schalter ändern, alle Einstellungen am Computer.

Phoenix Inverter 24|3000 von unten — Kabelverschraubungen und Lüfter
Unterseite. Kabelverschraubungen und Lüfter — deshalb muss unter dem Gerät Platz frei bleiben.
Phoenix Inverter Compact 12|1600 — mit werkseitigen Batteriekabeln
Compact 1200 und 1600 VA. Batteriekabel mit 1,5 m Länge im Lieferumfang, 230-V-Ausgang über G-ST18i-Stecker.
Phoenix Inverter 24|3000 von hinten — Halterung zur Wandmontage
Wandmontage. Haken und zwei Bohrungen auf der Rückseite; senkrechte oder waagerechte Montage, senkrecht ist die Kühlung besser.
Modelle

Elf Modelle für 230 V

Der Buchstabe C kennzeichnet die Compact-Serie. In der Modellbezeichnung steht die erste Zahl für die Batteriespannung, die zweite für die Leistung in VA. Die Leistung in VA gilt für eine nichtlineare Last mit einem Scheitelfaktor von 3:1.

Phoenix Inverter Compact 12|2000 — Vorderseite
Compact 2000 VA. 1600 W Dauerleistung, 4000 W Spitzenleistung, 12 kg, 520 × 255 × 125 mm; Batterieanschluss über M8-Schrauben.
Phoenix Inverter 24|3000 von rechts
3000 VA. 2400 W Dauerleistung, 6000 W Spitzenleistung, 18 kg, 364 × 295 × 221 mm — erhältlich für 12, 24 und 48 V.
Phoenix Inverter 24|5000 von links
5000 VA. 4000 W Dauerleistung, 10 000 W Spitzenleistung, 30 kg, 444 × 328 × 240 mm; Batterieanschluss über 2 + 2 M8-Schrauben.
ModellBatterieLeistung bei 25 °CLeistung bei 40 °CLeistung bei 65 °CSpitzenleistungWirkungsgradLeerlaufverbrauchGewicht
C12/1200, C24/120012 / 24 V1200 VA · 1000 W900 W600 W2400 W92 / 94%8 / 10 W10 kg
C12/1600, C24/160012 / 24 V1600 VA · 1300 W1200 W800 W3000 W92 / 94%8 / 10 W10 kg
C12/2000, C24/200012 / 24 V2000 VA · 1600 W1450 W1000 W4000 W92 / 92%9 / 11 W12 kg
12/3000, 24/3000, 48/300012 / 24 / 48 V3000 VA · 2400 W2200 W1700 W6000 W93 / 94 / 95%20 / 20 / 25 W18 kg
24/5000, 48/500024 / 48 V5000 VA · 4000 W3700 W3000 W10 000 W94 / 95%30 / 35 W30 kg
Ausgang
230 V ±2%, 50 Hz ±0,1% (60 Hz und 240 V möglich)
DC-Bereich
9,5–17 V · 19–33 V · 38–66 V
Leistungsaufnahme im AES-Modus
5–30 W je nach Modell
Leistungsaufnahme im Search-Modus
2–15 W je nach Modell
Gehäuse
Aluminium, blau RAL 5012, IP21
AC-Ausgang
1200/1600: G-ST18i-Stecker · 2000: Federklemme · 3000/5000: Schraubklemmen

Die Tabellenwerte stammen aus dem Datenblatt. Das Handbuch der 3000-VA-Modelle nennt für 12/3000 einen Wirkungsgrad von 92% (Datenblatt: 93%) und für 3000 und 5000 VA AC-Klemmen für 13 mm² (6 AWG). Das Handbuch des Compact 2000 nennt eine Spitzenleistung von 3500 W (Datenblatt: 4000 W) und einen AC-Anschluss für 6 mm². Die 120-V-Versionen haben ein separates Datenblatt.

Typischer Aufbau

Phoenix Inverter im System

Batterie über DC-Sicherung, 230-V-Verbraucher am Ausgang, Panel und GX-Gerät über VE.Bus. Bewegen Sie den Mauszeiger über ein Element des Schaltplans oder tippen Sie darauf. Schematische Darstellung.

VE.Bus Batterie DC-Sicherung Phoenix Inverter 230-V-Lasten Generator / Alarm Panel / GX
Gleichstrom (DC)Wechselstrom (AC)Kommunikation
Bewegen Sie den Mauszeiger über ein Element des Schaltplans oder tippen Sie darauf.
  1. Batterie → DC-Sicherung125–400 A je nach Modell (3000/5000 VA); für Compact nennen die Handbücher keine Werte.
  2. Phoenix InverterReine Sinuswelle 230 V, Gehäuse geerdet.
  3. 230-V-AusgangKabel 2,5 oder 4 mm² (3000/5000 VA), 1,5 oder 2,5 mm² (Compact 1200/1600) und Fehlerstrom-Schutzschalter.
  4. RelaisAlarm oder Generatorstart.
  5. VE.BusInverter Control-Panel, GX, Parallel- oder Dreiphasenbetrieb.
Welcher Wechselrichter?

Phoenix VE.Bus, Inverter Smart oder MultiPlus?

Diese Produktkarte

Phoenix Inverter (VE.Bus)

Wenn Sie Parallel- oder Dreiphasenbetrieb, GX-Integration über VE.Bus und eine hohe Anlaufleistung benötigen — bei 3000 und 5000 VA auch mit 48 V.

1200–5000 VA · VE.Bus
Bluetooth

Phoenix Inverter Smart

Neuere Serie mit Bluetooth und VictronConnect-App. Datenblatt Inverter Smart; kleinere Leistungen: Phoenix VE.Direct 250–1600 VA.

Bluetooth · VE.Direct
Mit Ladegerät und Umschalter

MultiPlus / Quattro

Der Hersteller empfiehlt diese Geräte, wenn Verbraucher automatisch auf Netz oder Generator umgeschaltet werden sollen — Umschaltung in weniger als 20 ms, das Ladegerät lässt sich deaktivieren. MultiPlus · Quattro.

+ Ladegerät + Umschalter
Montage

Montageort und Montage

Nur durch eine Elektrofachkraft

Die Batterie ist eine permanente Energiequelle — auch bei ausgeschaltetem Wechselrichter kann an den Klemmen eine gefährliche Spannung anliegen. Schalten Sie vor Arbeiten die AC-Versorgung ab und trennen Sie die Batterie. Im Inneren befinden sich keine vom Benutzer zu wartenden Teile; betreiben Sie das Gerät nicht ohne montierte Abdeckungen.

Schutzklasse I — geerdetes Gehäuse

Das Gehäuse wird mit der Erdung, dem Fahrzeugrahmen oder der Erdungsplatte bzw. dem Bootsrumpf verbunden. Bei Verdacht auf eine beschädigte Erdung muss das Gerät ausgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert werden.

  • Trockener, gut belüfteter Ort möglichst nahe an der Batterie, mit mindestens 10 cm Freiraum rundum. Niemals an einem nassen, staubigen oder durch Gas oder Staub explosionsgefährdeten Ort montieren.
  • Wandmontage — Haken und zwei Bohrungen auf der Rückseite; senkrecht oder waagerecht, senkrecht ist die Kühlung besser. Das Innere muss nach der Montage zugänglich bleiben.
  • Hitzebeständige Umgebung: keine Chemikalien, Kunststoffe, Vorhänge oder Textilien in der Nähe. Niemals direkt über Batterien montieren.
  • Trennen Sie für Transport und Lagerung die Batteriekabel; Lagerung von −20 bis +60 °C an einem trockenen Ort.
  • DC- und AC-Leitungen mit Sicherungen und Schutzschaltern; ersetzen Sie Schutzeinrichtungen nur durch denselben Typ.
  • Beim Compact führt ein verpolter Batterieanschluss zu Schäden am Gerät (die interne Sicherung kann durchbrennen).
Phoenix Inverter 24|3000 von links — Kabelverschraubungen unten
Heben Sie schwere Modelle nicht allein an. 3000 VA wiegt 18 kg, 5000 VA — 30 kg. Zugang zu den Klemmen nach dem Lösen der vier Schrauben der Frontabdeckung.
Parallel- und Dreiphasenbetrieb

Maximal sechs identische Wechselrichter gleicher Leistung; DC-Kabel gleicher Länge und gleichen Querschnitts, mindestens 10 cm Abstand unter, über und neben jedem Gerät. UTP-Kabel direkt von Gerät zu Gerät (und zum Panel), ohne Verteiler. Im System nur ein Panel oder ein Fernschalter. Dreiphasenbetrieb nur in Sternschaltung (Y).

Kabel und Sicherungen

Kabel für den Wechselrichteranschluss

ModellDC-Sicherung0–5 m5–10 mBatteriekapazität
12/3000400 A90 mm²120 mm²400–1200 Ah
24/3000300 A50 mm²90 mm²200–700 Ah
48/3000125 A35 mm²70 mm²100–400 Ah
24/5000400 A2 × 50 mm²2 × 90 mm²400–1400 Ah
48/5000200 A1 × 70 mm²2 × 70 mm²200–800 Ah

Handbuch 3000/5000 VA: Querschnitt je Pol, „2ד bedeutet zwei Plus- und zwei Minuskabel; Batteriekabel dürfen nicht in einem geschlossenen Kabelkanal verlegt werden. Anzugsdrehmoment an den Batterieklemmen maximal 11 Nm, mit Drehmomentschlüssel und isoliertem Steckschlüsseleinsatz. AC-Kabel: dreiadrig, flexibel, 2,5 oder 4 mm².

CompactKabel im Lieferumfang (1,5 m)Empfohlener KabelquerschnittBatteriekapazität
C24/120016 mm²1,5–5 m: 25 mm² · 5–10 m: 50 mm²40–400 Ah
C24/160025 mm²1,5–5 m: 35 mm² · 5–10 m: 70 mm²100–400 Ah
C12/120025 mm²1,5–5 m: 50 mm² · 5–10 m: 100 mm²150–700 Ah
C12/160035 mm²1,5–5 m: 70 mm² · 5–10 m: 140 mm²200–700 Ah
C24/2000—bis 6 m: 50 mm²200–500 Ah
C12/2000—bis 6 m: 70 mm²350–1000 Ah

Die Handbücher der Compact-Serie nennen keinen Wert für die DC-Sicherung — wählen Sie diese nach den Regeln zur Dimensionierung von Kabelquerschnitten und DC-Sicherungen. AC-Kabel beim Compact 1200/1600: dreiadrig, flexibel, 1,5 oder 2,5 mm².

Einstellungen

DIP-Schalter und Computer

Modelle 3000 und 5000 VA

Werkseitig ist der Wechselrichter für den Einzelbetrieb eingestellt: 230 V, 50 Hz, AES deaktiviert, Relais — Alarm. Die wichtigsten Einstellungen lassen sich über DIP-Schalter ändern, alle Einstellungen am Computer (VEConfigure3 über die Schnittstelle MK3-USB). Parallel- und Dreiphasenbetrieb werden per Software konfiguriert: bis zu drei Wechselrichter mit VE.Bus Quick Configure, ab vier mit VE.Bus System Configurator.

  • ds5 — AES: off = deaktiviert, on = aktiviert (nur Einzelbetrieb).
  • ds4 — Spannung: off = 240 V, on = 230 V.
  • ds3 — Frequenz: off = 60 Hz, on = 50 Hz.
  • Speichern: Halten Sie bei eingeschaltetem Wechselrichter (möglichst ohne Last) die Taste „Up“ 2 s lang gedrückt — die LEDs „overload“ und „low battery“ blinken. ds8, ds7, ds6, ds2 und ds1 bleiben auf off.

Firmware. Das Handbuch gilt für Version xxxx400 oder neuer. Ältere Geräte lassen sich aktualisieren, wenn die 7-stellige Nummer mit 26 oder 27 beginnt; bei 19 oder 20 ist dies nicht möglich. Bei Firmware xxxx1xx wird mit ds1 und ds2 Einzel-, Parallel- oder Dreiphasenbetrieb eingestellt. Im Parallelbetrieb ist es am einfachsten, alle Wechselrichter identisch einzustellen.

Phoenix Inverter 24|3000 von rechts
DIP-Schalter hinter der Frontplatte. Bei 3000/5000 VA befinden sich die Schalter und die Taste „Up“ auf der Platine im Inneren. Die Schalter können in der eingestellten Position bleiben, damit sich die Einstellungen wiederherstellen lassen.

Compact-Serie 1200, 1600 und 2000 VA

DrehschalterFunktion
ds1, ds2Steuerungsart: ds1 off / ds2 on — Schalter am Gehäuse (Werkseinstellung; auch mit GX oder VE.Bus Smart dongle ohne Bedienpanel); ds1 on / ds2 off — Multi Control-Bedienpanel oder VE.Bus BMS; ds1 off / ds2 off — externer 3-Stufen-Schalter
ds5Frequenz: off — 50 Hz, on — 60 Hz
ds6Search-Modus: off — deaktiviert (Werkseinstellung), on — aktiviert
ds8Speichern: von off auf on und zurück auf off schalten — drei LEDs blinken viermal

Bei Compact werden Ausgangsspannung und AES über einen Computer oder ein VE.Net-Bedienpanel eingestellt. Die Werkseinstellungen wurden per Software gespeichert. Daher stehen bei einem neuen Gerät alle Schalter außer ds2 auf off und geben die Einstellungen nicht wieder.

Diagnose

Was die LEDs anzeigen

Die Modelle 3000 und 5000 VA haben vier LEDs: „inverter on“, „overload“, „low battery“ und „temperature“. Nachfolgend die Situationen aus der Fehlertabelle ihres Handbuchs. Fehlercodes für Parallel- und Dreiphasensysteme: VE.Bus-Fehler; die aktuellen Blinkcodes zeigt auch die App Victron Toolkit.

Startet nach dem Einschalten nicht

Batteriespannung zu hoch oder zu niedrig oder keine Spannung an den DC-Anschlüssen. Prüfen Sie die Batteriespannung und die Batterieanschlüsse.

„low battery“ blinkt oder leuchtet

Blinken: niedrige Batteriespannung. Dauerleuchten: Der Wechselrichter hat sich wegen zu niedriger Spannung abgeschaltet. Laden Sie die Batterie und prüfen Sie die Anschlüsse.

„overload“ blinkt oder leuchtet

Blinken: Die Last übersteigt die Nennleistung. Dauerleuchten: Der Wechselrichter hat sich wegen Überlast oder Kurzschluss abgeschaltet. Reduzieren Sie die Last.

„temperature“ blinkt oder leuchtet

Umgebungstemperatur zu hoch oder Last zu groß. Stellen Sie den Wechselrichter an einen kühleren, gut belüfteten Ort oder reduzieren Sie die Last.

„Overload“ und „low battery“ blinken abwechselnd

Niedrige Batteriespannung und zu große Last. Laden Sie die Batterie, reduzieren Sie die Last, verwenden Sie eine größere Batterie oder kürzere Kabel mit größerem Querschnitt.

„Overload“ und „low battery“ gleichzeitig

Blinken — Spannungswelligkeit an den DC-Anschlüssen über 1,5 V rms (3000/5000 VA); Dauerleuchten — der Wechselrichter hat sich deshalb abgeschaltet. Prüfen Sie die Kabel und die Batteriekapazität, schalten Sie anschließend den Wechselrichter aus und wieder ein.

„inverter on“ blinkt im VE.Bus-System

Zusammen mit der blinkenden LED „overload“ ist dies ein OK-Code — das Gerät ist betriebsbereit und wartet auf die übrigen Geräte. Blinkt bei ausgeschaltetem System nur „inverter on“, liegt ein VE.Bus-Fehler vor, beispielsweise ein beschädigtes UTP-Kabel. Schalten Sie alle Geräte aus, prüfen Sie die Verkabelung und schalten Sie sie wieder ein. Details können Sie mit VE.Bus System Configurator oder Quick Configure auslesen.

„overload“ und „low battery“ blinken nach dem Speichern

So bestätigt der Wechselrichter das Speichern der DIP-Schalter-Einstellungen (Taste „Up“ 2 s lang drücken) — dies ist keine Störung.

Eine Alarm-LED leuchtet, die andere blinkt

Die dauerhaft leuchtende LED zeigt den Alarm an, der den Wechselrichter abgeschaltet hat; die blinkende LED zeigt den Alarm an, der ihn kurz darauf abgeschaltet hätte.

Compact-Serie — drei LEDs: „inverter“, „eco mode“ und „alarm“

„inverter“ leuchtet

Der Wechselrichter ist eingeschaltet und versorgt die Verbraucher aus der Batterie.

„eco mode“ leuchtet

Der Wechselrichter arbeitet im Energiesparmodus und versorgt die Verbraucher.

Drei LEDs blinken viermal

Bestätigung des Speicherns der Einstellungen mit ds8 — dies ist keine Störung.

„alarm“ blinkt

Vorwarnung: niedrige Batteriespannung, zu hohe Temperatur, Überlast oder Spannungswelligkeit am DC-Eingang über 1,25 V rms. Laden Sie die Batterie, kühlen Sie den Wechselrichter ab oder reduzieren Sie die Last und prüfen Sie die Kabel.

„alarm“ leuchtet

Der Wechselrichter hat sich nach der Vorwarnung abgeschaltet — prüfen Sie, welche Ursache vorliegt.

Startet nach dem Einschalten nicht

Batteriespannung zu hoch oder zu niedrig — oder der Prozessor reagiert nicht mehr: Schalten Sie das Gerät mit dem Schalter am Gehäuse aus, warten Sie 4 Sekunden und schalten Sie es wieder ein.

Fragen

Häufige Fragen zum Phoenix Inverter

Schaltet der Phoenix Inverter die Verbraucher auf das Netz um?

Nein — er hat weder einen Transferschalter noch ein Ladegerät. Wenn eine automatische Umschaltung erforderlich ist, empfiehlt der Hersteller MultiPlus oder Quattro: Sie schalten in weniger als 20 ms um, und ihr Ladegerät lässt sich deaktivieren.

Wie viele Wechselrichter kann ich parallel schalten?

Bis zu sechs identische Geräte gleicher Leistung. Das Datenblatt nennt als Beispiel: Sechs Geräte 24/5000 ergeben 24 kW / 30 kVA. Die Wechselrichter können auch zu einem Dreiphasensystem verbunden werden — nur in Sternschaltung — und bei der Compact-Serie auch zu einem Split-Phase-System. Alle Geräte sollten identische Einstellungen haben.

Welche Sicherung und welches Kabel für 24/3000?

Sicherung 300 A, Kabelquerschnitt 50 mm² pro Pol bei einer Länge bis 5 m und 90 mm² bei 5–10 m. Empfohlene Batterie: 200–700 Ah.

Was unterscheidet die Compact-Serie?

Das sind Modelle mit 1200, 1600 und 2000 VA für 12 und 24 V in einem kleineren Gehäuse. Bei 1200 und 1600 VA sind Batteriekabel mit 1,5 m Länge enthalten; der Ausgang hat einen G-ST18i-Stecker. 2000 VA hat M8-Schrauben und eine Federklemme. Auch diese Modelle verfügen über VE.Bus und unterstützen Parallel- und Dreiphasenbetrieb.

Wie lässt sich der Stromverbrauch ohne Last reduzieren?

Der AES-Modus reduziert ihn um etwa 20%, der Search-Modus um etwa 70%: Der Wechselrichter schaltet sich ohne Last ab und prüft alle 2 Sekunden, ob ein Verbraucher eingeschaltet wurde. Bei 3000/5000 VA wird AES mit ds5 aktiviert, Search über den Computer; bei Compact ist es umgekehrt: Search über ds6, AES über den Computer. Beide funktionieren nur im Einzelbetrieb.

Kann ich auf 240 V oder 60 Hz umstellen?

Ja. Bei 3000/5000 VA wählt ds4 zwischen 230 und 240 V, ds3 zwischen 50 und 60 Hz. Bei Compact lässt sich mit ds5 nur die Frequenz ändern, die Spannung über den Computer. Über den Computer lässt sich die Spannung im Bereich 210–245 V einstellen.

Wie schließe ich den Wechselrichter an den Cerbo GX an?

Mit einem RJ45-UTP-Kabel an den VE.Bus-Anschluss. GX ermöglicht Monitoring und den Zugang zum VRM-Portal. Zum Ändern der Einstellungen über einen Computer wird die Schnittstelle MK3-USB benötigt.

Ist für den Phoenix Inverter ein RCD erforderlich?

Der Neutralleiter des Ausgangs ist mit dem Gehäuse verbunden, damit ein am Wechselrichterausgang installierter Fehlerstrom-Schutzschalter (RCCB) funktioniert. Das Gehäuse muss geerdet oder mit dem Fahrzeugrahmen bzw. dem Bootsrumpf verbunden werden.

Inhalt mit der Dokumentation von Victron Energy (Datenblätter und Handbücher) abgeglichen — Stand: 22.09.2026. Fehler im Inhalt melden · Korrekturprotokoll