
Quattro 12|5000|220 — Vorderseite mit LED-Anzeige für Ladegerät und Wechselrichter
Quattro 3–15 kVA
Sinus-Wechselrichter, Ladegerät und automatischer Umschalter in einem Gehäuse — mit zwei AC-Eingängen. Netz und Generator (oder zwei Generatoren) werden fest an Quattro angeschlossen. Er wählt selbstständig die Quelle, an der Spannung anliegt. Bei Ausfall der Versorgung übernimmt er die Verbraucher in weniger als 20 ms.
- 2 AC-Eingänge
- 2 AC-Ausgänge
- 3–15 kVA
- 12 / 24 / 48 V
- VE.Bus
Netz und Generator fest angeschlossen
Quattro hat zwei AC-Eingänge — AC-in-1 und AC-in-2 — für zwei unabhängige Quellen: Netz und Generator, Landstrom und Generator oder zwei Generatoren. Es wählt automatisch den Eingang, an dem Spannung anliegt. Liegt an beiden Spannung an, hat AC-in-1 Vorrang — deshalb wird dort üblicherweise der Generator angeschlossen, das Netz oder der Landstrom an AC-in-2.
Fällt die Versorgung aus oder schaltet sich der Generator ab, wechselt Quattro so schnell auf Batteriebetrieb — in weniger als 20 ms —, dass Computer und andere Elektronik störungsfrei weiterlaufen.
- zwei AC-Eingänge mit integriertem Umschalter — ohne separate Umschaltbox,
- zwei Ausgänge: unterbrechungsfreier AC-out-1 und AC-out-2 nur bei externer Versorgung,
- neun Modelle für 230 V: von 3 kVA bei 12 V bis 15 kVA bei 48 V.

Was Quattro kann
Zwei AC-Eingänge
Automatische Auswahl der Quelle, an der Spannung anliegt. Liegt an beiden Eingängen Spannung an, wählt Quattro AC-in-1 — den für den Generator vorgesehenen Eingang.
USV unter 20 ms
Der Hauptausgang AC-out-1 ist unterbrechungsfrei: Bei Netzausfall oder Abschalten des Generators übernimmt Quattro die Versorgung der Verbraucher in weniger als 20 ms.
Zweiter Ausgang AC-out-2
Nur bei externer Versorgung unter Spannung — für Boiler oder Klimaanlage. Beim Wechsel auf Batteriebetrieb schaltet er sofort ab und nach Rückkehr der AC-Versorgung nach etwa 2 Minuten wieder ein.
PowerControl
Die Strombegrenzung wird für jeden Eingang separat eingestellt. Quattro berücksichtigt andere AC-Verbraucher und nutzt zum Laden nur den Überschuss — Generator und Anschluss werden nicht überlastet.
PowerAssist
Benötigen die Verbraucher mehr Leistung, als die Quelle liefert, ergänzt die Batterie die fehlende Leistung. Sinkt die Last, wird der Überschuss wieder zum Laden der Batterie genutzt.
Parallel und dreiphasig
Bis zu sechs identische Geräte parallel; drei bilden ein Dreiphasensystem in Sternschaltung (Y). Dreieckschaltung (Δ) wird nicht unterstützt.
Drei Relais, zwei Anschlüsse
Drei programmierbare Relais (werkseitig Alarmfunktion, beispielsweise für den Generatorstart konfigurierbar) und zwei analoge/digitale Anschlüsse — eine Anwendung ist die Kommunikation mit dem BMS einer Lithiumbatterie.
Adaptives Ladegerät
Bulk – absorption – float – storage mit BatterySafe. Storage senkt nach 24 h ohne Entladung die Spannung auf 2,2 V pro Zelle (13,2 V bei 12 V). Ein separater 4 A-Ausgang lädt die Starterbatterie (Modelle mit 12 und 24 V).
Photovoltaik auf der AC-Seite
Der Überschuss der PV-Wechselrichter am Ausgang lädt die Batterie. Sobald absorption erreicht ist, schaltet Quattro den PV-Wechselrichter durch eine Frequenzverschiebung um 1 Hz ab (z. B. von 50 auf 51 Hz).



Neun 230-V-Modelle
Die Bezeichnung wird so gelesen: Batteriespannung / Leistung in VA / Ladestrom — Strom des Transferschalters an jedem der beiden Eingänge. Beispielsweise steht 24/8000/200-100/100 für eine 24 V-Batterie, 8000 VA, ein 200 A-Ladegerät und zwei Eingänge mit jeweils 100 A.



| Modell | Batterie | Leistung bei 25 °C | Leistung bei 40 °C | Leistung bei 65 °C | Spitzenleistung | Laden | Transferstrom | Gewicht |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 12/3000/120-50/50 | 12 V | 3000 VA / 2400 W | 2200 W | 1700 W | 6000 W | 120 A | 2 × 50 A | 19 kg |
| 24/3000/70-50/50 | 24 V | 3000 VA / 2400 W | 2200 W | 1700 W | 6000 W | 70 A | 2 × 50 A | 19 kg |
| 12/5000/220-100/100 | 12 V | 5000 VA / 4000 W | 3700 W | 3000 W | 10 000 W | 220 A | 2 × 100 A | 34 kg |
| 24/5000/120-100/100 | 24 V | 5000 VA / 4000 W | 3700 W | 3000 W | 10 000 W | 120 A | 2 × 100 A | 30 kg |
| 48/5000/70-100/100 | 48 V | 5000 VA / 4000 W | 3700 W | 3000 W | 10 000 W | 70 A | 2 × 100 A | 30 kg |
| 24/8000/200-100/100 | 24 V | 8000 VA / 6400 W | 5500 W | 3600 W | 16 000 W | 200 A | 2 × 100 A | 45 kg |
| 48/8000/110-100/100 | 48 V | 8000 VA / 6400 W | 5500 W | 3600 W | 16 000 W | 110 A | 2 × 100 A | 41 kg |
| 48/10000/140-100/100 | 48 V | 10 000 VA / 8000 W | 6500 W | 4500 W | 20 000 W | 140 A | 2 × 100 A | 51 kg |
| 48/15000/200-100/100 | 48 V | 15 000 VA / 12 000 W | 10 000 W | 7000 W | 25 000 W | 200 A | 2 × 100 A | 72 kg |
Die Leistung in VA gilt für eine nichtlineare Last mit einem Scheitelfaktor von 3:1, der Ladestrom für Umgebungstemperaturen bis 25 °C. Abmessungen (H × B × T): 3 kVA 364 × 295 × 221 mm; 12/5000 470 × 350 × 280 mm, 24/5000 und 48/5000 444 × 328 × 240 mm; 8 und 10 kVA 470 × 350 × 280 mm; 15 kVA 572 × 488 × 344 mm. Modelle für 120 V sind auf Bestellung erhältlich.
- Wechselrichterausgang
- 230 VAC ±2%, 50 Hz ±0,1% (60 Hz möglich)
- AC-Eingänge
- 187–250 VAC, 50/60 Hz, cos φ > 0,8
- DC-Bereich (Datenblatt)
- 9,5–17 V · 19–33 V · 38–60 V
- Absorption / float / storage
- 14,4 / 13,8 / 13,2 V (×2 i ×4)
- Starterbatterie
- 4 A, nur Modelle mit 12 V und 24 V
- Maximaler Wirkungsgrad
- 93–96% je nach Modell
- Leerlaufverbrauch (Datenblatt)
- 20–110 W; im Search-Modus 8–20 W
- Gehäuse
- Aluminium, IP20, −20 bis +60 °C, bis 2000 m
Stromentnahme aus der Batterie
| Leistung | 12 V | 24 V | 48 V |
|---|---|---|---|
| 3 kVA | 250 A | 125 A | — |
| 5 kVA | 458 A | 238 A | 118 A |
| 8 kVA | — | 381 A | 188 A |
| 10 kVA | — | — | 235 A |
| 15 kVA | — | — | 350 A |
- Programmierbare Relais: AC 230 V / 4 A, DC 4 A bis 35 V und 1 A bis 60 V.
- AES-Modus: Leerlaufverbrauch 15–75 W je nach Modell.
- Lithiumbatterien: Das Datenblatt bestätigt die Kompatibilität; den Anschluss von Batterien anderer Hersteller beschreibt ein separates Victron-Handbuch (unter Quellen).
Das Handbuch für 5–15 kVA nennt teilweise andere Werte als das Datenblatt: Leerlaufverbrauch 45–80 W, DC-Bereich der 48 V-Modelle 38–66 V, Gewicht des 48/10000 45 kg. In den Tabellen dieser Seite verwenden wir die Angaben des Datenblatts.

Netz, Generator und Batterie in einem System
Generator an AC-in-1, Netz oder Landstrom an AC-in-2, Verbraucher an den beiden Ausgängen. Bewegen Sie den Mauszeiger über ein Element des Schaltplans oder tippen Sie darauf. Vereinfachter Schaltplan.
- Generator → AC-in-1Eingang mit Vorrang. Absicherung bis 100 A (3 kVA: 50 A).
- Netz → AC-in-2Wird genutzt, wenn an AC-in-1 keine Spannung anliegt. Die Strombegrenzung lässt sich am Bedienpanel ändern.
- AC-out-1 → VerbraucherImmer versorgt — aus dem Netz, vom Generator oder aus der Batterie. Umschaltung in weniger als 20 ms.
- AC-out-2 → BoilerNur bei externer Versorgung, damit die Batterie nicht entladen wird.
- Batterie → DC-SicherungExterne Sicherung — Quattro hat keine interne Sicherung.
- Bedienpanel (VE.Bus)Digital Multi Control oder GX-Gerät.
Quattro, Quattro-II oder MultiPlus?
Quattro
Zwei AC-Eingänge, zwei Ausgänge, drei Relais und ein breites Leistungsspektrum — von 3 kVA bei 12 V bis 15 kVA bei 48 V. Für große Yachten, Häuser mit Generator und die Notstromversorgung.
3–15 kVA · 12 / 24 / 48 VQuattro-II
Dieselben zwei AC-Eingänge in einer neueren Ausführung. Das Datenblatt für 230 V umfasst nur die Modelle 24/5000 und 48/5000. Quattro-II-Datenblatt.
5 kVA · 24 / 48 VMultiPlus
Wenn Sie nur das Netz oder nur einen Generator nutzen, reicht ein AC-Eingang — mit denselben Funktionen PowerControl und PowerAssist. MultiPlus-Datenblatt und MultiPlus-II.
800 VA – 5 kVABei einer AC-Quelle und erforderlicher sehr schneller Umschaltung zwischen Netz und separatem Wechselrichter kann statt Quattro der Umschalter Filax 2 (bis 16 A) eingesetzt werden. Wechselrichterleistung auswählen und PowerAssist einstellen: Ratgeber zur Dimensionierung.
Wo und wie Sie Quattro montieren
Auch bei ausgeschaltetem Gerät kann an den Anschlüssen gefährliche Spannung anliegen — die Batterie ist eine permanente Energiequelle. Schalten Sie vor Arbeiten die AC-Versorgung ab, trennen Sie die Batterie und warten Sie 30 Minuten oder entladen Sie die Anschlüsse. Im Inneren befinden sich keine vom Benutzer zu wartenden Teile. Verwenden Sie das Gerät weder bei Gas- oder Staubexplosionsgefahr noch in nasser oder staubiger Umgebung.
Quattro hat keine interne DC-Sicherung. Zwischen Batterie und Gerät müssen eine Sicherung und ein Trennschalter mit geeigneter Bemessung installiert sein. Bei den Modellen mit 5–15 kVA wird die Sicherung erst nach Abschluss der gesamten Installation eingesetzt.
- Ein trockener, gut belüfteter Ort möglichst nahe an der Batterie, mit mindestens 10 cm Freiraum rundherum. Niemals direkt über den Batterien.
- An einer Wand aus massivem Material (Beton, Mauerwerk) — auf der Rückseite befinden sich ein Haken und zwei Bohrungen. Senkrecht oder waagerecht; senkrecht ist die Kühlung besser.
- Hitzebeständige Umgebung: keine Chemikalien, Kunststoffe, Vorhänge oder Textilien in der Nähe. Zu hohe Temperaturen verkürzen die Lebensdauer und verringern den Ladestrom sowie die Spitzenleistung.
- Bei Einbau in ein gemeinsames Gehäuse mit einem Generator (Hybridgeneratoren) sind Schwingungsdämpfer vorgeschrieben, die auf die Schwingungsfrequenz des Generators und die Masse des Geräts abgestimmt sind.

Gerät der Schutzklasse I; das Handbuch für 5–15 kVA erlaubt ausschließlich ein TN-S-System. Das Erdungsrelais verbindet den Ausgangs-N mit dem Gehäuse, wenn keine externe Stromversorgung vorhanden ist. In mobilen Anlagen wird das Gehäuse mit dem Fahrgestell oder dem Rumpf verbunden; auf Booten wird statt der Erdung des Landanschlusses ein Trenntransformator verwendet (galvanische Korrosion). Bei Verdacht auf einen Erdungsfehler muss das Gerät abgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Mehr dazu: Erdung und RCD.
Quattro verfügt über einen Netztransformator, sodass an den AC-Anschlüssen kein Gleichstrom auftritt. Daher reichen FI-Schutzschalter vom Typ A aus (IEC 61008-1 oder IEC 61009-1).
Bis zu sechs identische Geräte. DC-Kabel mit gleicher Länge und gleichem Querschnitt, UTP-Kabel direkt von Gerät zu Gerät — ohne Verteiler. Ein Temperatursensor an einem Gerät genügt; voltage sense wird an das Hauptgerät angeschlossen. Im System darf nur ein Bedienpanel oder Fernschalter vorhanden sein.

Kabel und Schutzorgane für Quattro
Werte aus dem Handbuch für 230 V. „2ד bedeutet zwei Plus- und zwei Minuskabel. Batteriekabel dürfen nicht in einem geschlossenen Kabelkanal verlegt werden; örtliche Vorschriften haben Vorrang. Allgemeine Regeln: Kabelquerschnitte und DC-Sicherungen.
| Modell | DC-Sicherung | 0–5 m | 5–10 m | Batteriekapazität |
|---|---|---|---|---|
| 12/3000/120 | 400 A | 2 × 50 mm² | 2 × 70 mm² | 400–1200 Ah |
| 24/3000/70 | 300 A | 50 mm² | 2 × 50 mm² | 200–700 Ah |
| 12/5000/220 | 800 A | 2 × 120 mm² | — | 800–2400 Ah |
| 24/5000/120 | 400 A | 2 × 50 mm² | 2 × 95 mm² | 400–1400 Ah |
| 48/5000/70 | 200 A | 1 × 70 mm² | 2 × 70 mm² | 200–800 Ah |
| 24/8000/200 | 500 A | 2 × 70 mm² | 2 × 120 mm² | 400–1400 Ah |
| 48/8000/110 | 300 A | 2 × 50 mm² | 2 × 95 mm² | 200–800 Ah |
| 48/10000/140 | 400 A | 2 × 50 mm² | 2 × 95 mm² | 250–1000 Ah |
| 48/15000/200 | 600 A | 2 × 95 mm² | 2 × 150 mm² | 400–1500 Ah |
Für 12/5000 nennt das Handbuch keinen Kabelquerschnitt bei 5–10 m. Batterieklemmen: Modelle mit 5–15 kVA benötigen M8-Kabelschuhe, Anzugsmoment höchstens 14 Nm; Modelle mit 3 kVA — höchstens 9 Nm. Immer einen Drehmomentschlüssel mit isolierter Stecknuss verwenden. Plus (rot) an die rechte Klemme, Minus (schwarz) an die linke.
| AC-Stromkreis | 3 kVA | 5–15 kVA |
|---|---|---|
| AC-in-1 und AC-in-2 | Sicherung oder Schutzschalter höchstens 50 A | höchstens 100 A; Klemmen bis 7 Nm, M6-Kabelschuhe; bei Festinstallation leicht zugänglicher Trennschalter |
| AC-out-1 | FI-Schutzschalter und Überstromschutz höchstens 63 A (50 A Eingang + 13 A durch PowerAssist) | FI-Schutzschalter und Überstromschutz höchstens 125 A (5 kVA), 135 A (8 kVA), 143 A (10 kVA), 165 A (15 kVA) |
| AC-out-2 | bis 25 A, FI-Schutzschalter und Sicherung höchstens 25 A | bis 50 A, FI-Schutzschalter und Sicherung höchstens 50 A |
Ist der zulässige Strom der AC-Quelle geringer, muss der Eingangsschutz entsprechend reduziert und der Kabelquerschnitt auf den Schutz abgestimmt werden. Für AC-Anschlüsse wird ein dreiadriges Kabel verwendet (PE, N, L). Leitungen für voltage sense: mindestens 0,75 mm², Kompensation des Spannungsabfalls bis 1 V je Pol.
Werkseinstellungen des Quattro
Die Werkseinstellungen (Handbuch für 5–15 kVA) sind auf den Betrieb eines einzelnen Geräts und Victron-Gelbatterien ausgelegt. Die werkseitigen Ladespannungen passen möglicherweise nicht zu Ihrer Batterie — prüfen Sie die Angaben des Batterieherstellers. Beim Ändern der Ladegeräteinstellungen sollte die DC-Sicherung entfernt sein.
| Wechselrichterausgang | 230 V / 50 Hz (einstellbar 210–245 V) |
| AC-Eingangsbereich | 180–265 V, 45–65 Hz |
| Eingangsstrombegrenzung | AC-in-1 (Generator) 50 A, AC-in-2 (Netz, Landstrom) 16 A |
| Batterietyp | Victron Gel Deep Discharge (auch für AGM Deep Discharge geeignet); Absorptionsspannung 14,4 / 28,8 / 57,6 V, Erhaltungsspannung 13,8 / 27,6 / 55,2 V |
| Ladekennlinie | vierstufige adaptive Ladung mit BatterySafe, Absorption bis 8 h, Wiederholung alle 7 Tage für 1 h |
| Ladestrom | 75% des Maximums |
| Aktiviert | UPS, PowerAssist, Erdungsrelais, Ladegerät, bulk protection (10 h) |
| Deaktiviert | AES, automatischer Ladeausgleich, dynamic current limiter, WeakAC, Frequenzverschiebung |
DIP-Schalter — Schritt 1. Die Begrenzung für AC-in-1 wird mit ds8–ds6 in acht Stufen von etwa 6 A bis 50 A eingestellt (50 A entsprechen 11,5 kVA bei 230 V), die Begrenzung für AC-in-2 mit ds5: 16 oder 30 A. Ladestrom — ds4–ds3: 25, 50, 75 oder 100%. Speichern: Taste „Up“ 2 Sekunden drücken.
Schritt 2. ds8–ds7 wählen eine von vier Ladespannungen (Absorptionsspannung 14,1 / 14,4 / 14,7 / 15,0 V für 12 V), ds6 die Absorptionszeit von 8 oder 4 h, ds5 die adaptive Ladung, ds4 dynamic current limiter, ds3 die UPS-Funktion, ds2 die Spannung von 230 oder 240 V und ds1 die Frequenz von 50 oder 60 Hz. Speichern: Taste „Down“ 2 Sekunden drücken.
Software und Bedienpanel. Die übrigen Einstellungen (AES, Search-Modus, Relais, Anschlüsse, Frequenzverschiebung) werden in VEConfigure über die Schnittstelle MK3-USB geändert. Das Bedienpanel Digital Multi Control stellt nur die Begrenzung für AC-in-2 ein — ist es angeschlossen, gilt sein Wert und nicht der im Quattro gespeicherte.
Generator mit AVR-Regler. Die werkseitige untere Eingangsspannungsgrenze von 180 V kann beim Abschalten von Synchrongeneratoren mit AVR (die meisten ab 10 kVA) zur Abschaltung des Systems führen. Lösung: die untere Grenze auf 210 V anheben oder Quattro über ein Schütz trennen, bevor der Generator stoppt.

Firmware. Die Handbücher gelten für Version xxxx400 oder neuer. Ältere Geräte lassen sich aktualisieren, wenn die 7-stellige Nummer mit 26 oder 27 beginnt; bei 19 oder 20 ist dies nicht möglich. Siehe auch: Firmware-Update. Für die Netzeinspeisung muss in VEConfigure der Netzcode des jeweiligen Landes eingestellt werden.
LED-Anzeigen und häufige Störungen
Das Bedienpanel hat LEDs für das Ladegerät (mains on, bulk, absorption, float) und den Wechselrichter (inverter on, overload, low battery, temperature). Nachfolgend die Fälle aus der Störungstabelle im Handbuch. Die aktuellen Blinkcodes zeigt die App Victron Toolkit; Codes für Parallel- und Dreiphasensysteme: VE.Bus-Fehler.
„overload“ blinkt
Die Last überschreitet die Nennleistung. Leuchtet die LED dauerhaft, hat sich der Wechselrichter wegen Überlast oder Kurzschluss abgeschaltet — reduzieren Sie die Last.
„low battery“ blinkt oder leuchtet
Blinken: niedrige Batteriespannung. Dauerlicht: Der Wechselrichter hat sich abgeschaltet, weil die Spannung zu weit abgesunken ist. Laden Sie die Batterie und prüfen Sie die Verbindungen.
„overload“ und „low battery“ blinken gleichzeitig
Die Restwelligkeit an den DC-Klemmen überschreitet 1,5 V rms. Prüfen Sie die Batteriekabel und -verbindungen sowie die ausreichende Batteriekapazität. Leuchten beide LEDs dauerhaft, hat sich der Wechselrichter abgeschaltet; schalten Sie ihn nach der Fehlerbehebung aus und wieder ein.
„temperature“ blinkt oder leuchtet
Zu hohe Umgebungstemperatur oder zu hohe Last. Sorgen Sie für einen kühleren, gut belüfteten Standort oder reduzieren Sie die Last.
Keine Umschaltung auf Netz oder Generator
Die Sicherung oder der Schutzschalter am AC-Eingang hat wegen Überlast ausgelöst. Beseitigen Sie die Überlast oder den Kurzschluss an AC-out-1 oder AC-out-2 und schalten Sie den Schutz wieder ein.
Ladegerät lädt nicht
Eingangsspannung oder -frequenz außerhalb des eingestellten Bereichs (werkseitig 180–265 V und 45–65 Hz), Eingangsschutz ausgelöst oder Batteriesicherung durchgebrannt. Aktivieren Sie bei verzerrter Generatorspannung WeakAC und dynamic current limiter.
„bulk“ blinkt, „mains on“ leuchtet
Bulk protection: Die Bulk-Phase dauerte länger als 10 Stunden, was auf einen Zellenschluss hindeuten kann. Prüfen Sie die Batterien; Aus- und Einschalten des Geräts setzt den Fehler zurück.
„Bulk“ und „absorption“ blinken gleichzeitig
Voltage-Sense-Fehler: Die Spannung an den Messleitungen weicht um mehr als 7 V von der Spannung an den Geräteklemmen ab — meist ein Anschlussfehler. Das Gerät arbeitet normal weiter. Wenn „absorption“ und „float“ gleichzeitig blinken, liefert der Temperatursensor einen unplausiblen Wert.
Startet nicht bei Netzversorgung nur an AC-in-2
Quattro startet möglicherweise nicht, wenn AC nur an AC-in-2 anliegt und die Batteriespannung um 10% oder mehr unter der Nennspannung liegt (unter 11 V bei 12 V). Legen Sie AC an AC-in-1 an oder laden Sie die Batterie nach.
Häufige Fragen zum Quattro
An welchen Eingang gehören Generator und Netz?
Der Generator wird üblicherweise an AC-in-1 angeschlossen, Netz oder Landstrom an AC-in-2. Liegt an beiden Eingängen Spannung an, wählt Quattro AC-in-1. Die Strombegrenzung für AC-in-1 wird fest eingestellt (per DIP-Schalter oder Software); die Begrenzung für AC-in-2 lässt sich jederzeit am Digital Multi Control anpassen — praktisch bei unterschiedlichen Anschlüssen in Häfen und auf Campingplätzen.
Was unterscheidet Quattro vom MultiPlus?
Quattro hat zwei AC-Eingänge mit integriertem Umschalter, drei programmierbare Relais und einen größeren Leistungsbereich — bis 15 kVA. MultiPlus hat einen AC-Eingang. Beide Baureihen bieten PowerControl, PowerAssist, USV-Funktion und Parallelbetrieb. Vergleich: MultiPlus-Produktübersicht.
Was kann an AC-out-2 angeschlossen werden?
Verbraucher, die die Batterie nicht entladen sollen — etwa Boiler oder Klimaanlage. AC-out-2 schaltet beim Wechsel auf Batteriebetrieb sofort ab und wird nach Rückkehr der Versorgung mit etwa 2 Minuten Verzögerung wieder eingeschaltet, damit sich der Generator stabilisieren kann. Belastung bis 25 A bei Modellen mit 3 kVA und bis 50 A bei größeren Modellen.
Wie viel Leistung lässt sich bei Generatorversorgung am Ausgang entnehmen?
Der Eingangsstrom plus der Beitrag von PowerAssist. Laut Handbuch: bis 63 A bei 3 kVA (50 + 13 A), 121 A bei 5 kVA, 135 A bei 8 kVA, 143 A bei 10 kVA und 165 A bei 15 kVA — bei einem Eingang mit 100 A. Deshalb kann die Absicherung von AC-out-1 größer sein als die Eingangsabsicherung — bei 5 kVA erlaubt das Handbuch bis 125 A.
Kann ich eine Lithiumbatterie an Quattro anschließen?
Ja — das Datenblatt nennt die Kompatibilität mit Lithium-Ionen-Batterien, und die beiden Analog-/Digitalanschlüsse können mit einem BMS kommunizieren. Das BMS muss bei Bedarf Laden und Entladen unterbinden — beispielsweise Lynx Smart BMS oder VE.Bus BMS V2 bei Victron-Batterien. Stellen Sie die Ladespannungen nach den Vorgaben des Batterieherstellers ein.
Wie viele Geräte lassen sich verbinden?
Laut Handbuch lassen sich bis zu sechs identische Geräte parallel schalten; drei bilden ein Dreiphasensystem in Sternschaltung. Größere Systeme bestehen aus mehreren parallel geschalteten Dreiphasensätzen — das Datenblatt nennt für 15 kVA vier Sätze (144 kW / 180 kVA), das Handbuch für 5–15 kVA sechs. Lassen Sie die Details beim Händler bestätigen. Eine Dreieckschaltung wird nicht unterstützt.
Warum schaltet sich das System ab, wenn der Generator stoppt?
Bei Synchrongeneratoren mit AVR-Regler (die meisten ab 10 kVA) versucht der Regler, beim Auslaufen des Generators 230 V zu halten. Bei der werkseitigen Schwelle von 180 V kann dies das System abschalten. Das Handbuch empfiehlt, die untere Eingangsspannungsschwelle auf 210 V anzuheben oder Quattro nach dem Stoppsignal des Generators über ein Schütz zu trennen. Ein anderer Fall: Kann sich Quattro nicht mit einem kleinen Generator synchronisieren oder schaltet ständig auf Wechselrichterbetrieb zurück, empfiehlt das Handbuch, die USV-Funktion zu deaktivieren.
Ist der Temperatursensor im Lieferumfang enthalten?
Laut Handbuch ist er enthalten; laut Datenblatt haben die Modelle mit 48 V keinen Temperatursensor (Bestellnummer ASS000001000). Der Sensor ist isoliert und wird am Minuspol der Batterie montiert. Bei mehreren Geräten ist der Sensor mit der höchsten gemessenen Temperatur maßgeblich.
Geräte, mit denen er am häufigsten zusammenarbeitet
Herstellerdokumentation
- Quattro 3kVA–15kVA — Datenblattvictronenergy.com · PDF · EN
- Quattro-Handbuch 5k–15k 100|100 A 230 V (Firmware xxxx4xx)victronenergy.com · PDF · EN
- Quattro-Handbuch 3k 50|50 A 230 V (Firmware xxxx4xx)victronenergy.com · PDF · EN
- Lithiumbatterien anderer Hersteller an Multi und Quattro anschließenvictronenergy.com · PDF · EN
- Quattro — Produktseitevictronenergy.com · EN
Inhalt mit der Dokumentation von Victron Energy (Datenblätter und Handbücher) abgeglichen — Stand: 22.09.2026. Fehler im Inhalt melden · Korrekturprotokoll



