Hinweis Laden Sie Victron LiFePO4 Smart nur bei Temperaturen von +5 °C bis +50 °C — Entladen ist ab −20 °C möglich.
Victron Hilfecenter
Lithium-Eisenphosphat-Batterie

LiFePO4 12,8 V Smart

Victron-Lithiumbatterien mit Bluetooth, integriertem Zellenausgleich und Zellüberwachung. Leichter und langlebiger als Blei-Säure-Batterien — Betrieb ausschließlich mit externem BMS.

  • 12,8 V (auch 25,6 V)
  • 50–330 Ah
  • Bluetooth
  • Laden bei 5–50 °C
  • IP22
Energie (12,8 V)640–4220 Wh
Zyklen bei 80% DoD2500 (≥80% Kapazität)
Lade- und Entladewirkungsgrad92 %
Batteriebankbis zu 20 Stk. · 84–102 kWh
Parameter gemäß den Victron Energy Datenblättern „12,8 & 25,6 Volt Lithium-Iron-Phosphate Batteries Smart“ und „BMS overview“. Unabhängige Beschreibung, aktualisiert: 19.09.2026. Quellen
Warum LiFePO4

Eine Batterie, die unvollständiges Laden verträgt

Blei-Säure-Batterien (auch AGM- und Gel-Batterien) werden durch Sulfatierung geschädigt: wenn sie lange ohne vollständige Ladung betrieben werden oder teilweise entladen auf einer Yacht oder im Wohnmobil überwintern. Eine LiFePO4-Batterie hat dieses Problem nicht — sie muss nicht vollständig geladen werden. Laut Hersteller verlängert ein teilgeladener Zustand ihre Lebensdauer sogar etwas.

Die Nennspannung einer LiFePO4-Zelle beträgt 3,2 V. Eine 12,8-V-Batterie besteht aus 4 in Reihe geschalteten Zellen, eine 25,6-V-Batterie aus acht.

  • 92% Wirkungsgrad über einen vollständigen Zyklus — gegenüber ca. 80% bei einer durchschnittlichen Blei-Säure-Batterie (Herstellerangaben),
  • bis zu 70% weniger Platzbedarf und Gewicht als eine Blei-Säure-Batterie mit derselben nutzbaren Energie,
  • 2500 Zyklen bei einer Entladetiefe (DoD) von 80% — und 5000 bei 50%.
Victron Lithium Smart-Batterie in einem System mit Batteriecomputer und GX-Display
Das Herz des Stromspeichers. Smart-Batterie mit Batteriecomputer und GX-Zentrale.
VictronConnect: Batterie 12 V 200 Ah — Spannung, Temperatur und Spannungen der 4 Zellen
VictronConnect. Batteriestatus, Temperatur und Spannung jeder der vier Zellen — Zellabweichungen sind sofort erkennbar.
Funktionen

Was in der Smart-Batterie steckt

Bluetooth

Zeigt die Spannung jeder Zelle, die Temperatur und den Alarmstatus in der VictronConnect-App an. Nach Aktivierung von Instant Readout (werkseitig deaktiviert) sind die wichtigsten Daten bereits in der Geräteliste sichtbar, ohne eine Verbindung zur Batterie herzustellen.

Zellbalancierung

Die integrierte Schaltung gleicht die Zellen während der Absorptionsphase mit einem Strom von 1,8 A aus (Modell 50 Ah: 1 A). Bei geringer zyklischer Beanspruchung sind mindestens 2 h Absorption pro Monat erforderlich, bei intensiver zyklischer Nutzung sowie in Off-Grid- und ESS-Systemen 4–8 h pro Monat. Eine vollständige Ladung jede Woche ist unter anderem bei in Reihe geschalteten Batterien, häufigen Zyklen, hohen Entladeströmen sowie kurzen Ladezeiten oder zu niedrigen Ladespannungen erforderlich. Zellabweichungen lassen sich in der App leicht erkennen.

Zellüberwachung

Die Batterie überwacht selbst die Spannungen und die Temperatur und sendet über Kabel mit M8-Steckverbindern (50 cm) Signale an das BMS.

Geringer Widerstand

Innenwiderstand 0,8–2 mΩ — hohe kurzzeitige Ströme, etwa beim Start des Wechselrichters, ohne großen Spannungsabfall.

Betriebstemperatur

Laden ist von +5 bis +50 °C zulässig — unterhalb dieser Schwelle stoppt das BMS den Ladevorgang. Entladen ist ab −20 °C möglich, allerdings liefert die Batterie bei −20 °C nur etwa die Hälfte ihrer Kapazität.

Lagerung

Eine geladene Batterie kann bei 25 °C bis zu einem Jahr ohne Nachladen gelagert werden; der zulässige Lagertemperaturbereich reicht von −45 bis +70 °C. Das Gehäuse hat die Schutzart IP22, daher ist nur ein trockener Standort geeignet.

Modelle und technische Daten

Sechs Modelle mit 12,8 V und zwei mit 25,6 V

ModellEnergieKapazität bei 25 / 0 / −20 °CEntladestrom max. / empfohlenLadestrom max. / empfohlenGewichtAbmessungen (H × B × T)
12,8 V
12,8/50640 Wh50 / 40 / 25 Ah100 / ≤50 A100 / ≤30 A7 kg199 × 188 × 147 mm
12,8/1001280 Wh100 / 80 / 50 Ah200 / ≤100 A200 / ≤50 A14 kg197 × 321 × 152 mm
12,8/1602048 Wh160 / 130 / 80 Ah320 / ≤160 A320 / ≤80 A18 kg237 × 321 × 152 mm
12,8/1802304 Wh180 / 150 / 90 Ah360 / ≤180 A360 / ≤90 A18 kg237 × 321 × 152 mm
12,8/2002560 Wh200 / 160 / 100 Ah400 / ≤200 A400 / ≤100 A20 kg237 × 321 × 152 mm
12,8/3304220 Wh330 / 260 / 160 Ah400 / ≤300 A400 / ≤150 A29 kg265 × 359 × 206 mm
25,6 V
25,6/1002560 Wh100 / 80 / 50 Ah200 / ≤100 A200 / ≤50 A28 kg197 × 650 × 163 mm
25,6/2005120 Wh200 / 160 / 100 Ah400 / ≤200 A400 / ≤100 A39 kg237 × 650 × 163 mm

Die Kapazität sinkt bei Kälte: Bei 0 °C liefert die Batterie ca. 80%, bei −20 °C ca. 50% der Nennkapazität (bei einem Entladestrom ≤1C). Berücksichtigen Sie dies bei der Batterieauswahl für ein im Winter genutztes Wohnmobil.

LiFePO4 12,8 V 50 Ah Smart
50 Ah — 7 kg, für kleine Ausbauten und Boote.
Ladespannung
12,8 V: 14,0–14,4 V (empfohlen 14,2 V); 25,6 V: 28,0–28,8 V (empfohlen 28,4 V); Absorption 2 h; Temperaturkompensation 0 mV/°C
Erhaltungsspannung
12,8 V: 13,5 V; 25,6 V: 27,0 V
Entladeschlussspannung
11,2 V (25,6 V: 22,4 V)
Ladetemperatur
+5 … +50 °C
Entladetemperatur
−20 … +50 °C
Lagerung
−45 … +70 °C, bis zu 1 Jahr (geladen, 25 °C)
Zyklen (≥80% Kapazität)
2500 / 3000 / 5000 bei 80 / 70 / 50% DoD
Kapazitätsverlust
<1% pro 100 Zyklen (25 °C, 100% DoD)
Klemmen
M8-Gewinde (330 Ah: M10)
Schutzart
IP22 (nur in trockenen Innenräumen)
LiFePO4 12,8 V 100 Ah Smart
100 Ah — 14 kg, die häufigste Wahl für Wohnmobile.
LiFePO4 12,8 V 330 Ah Smart — größtes 12,8-V-Modell
Die Unterschiede sind am Gehäuse erkennbar. LiFePO4 12,8 V 330 Ah Smart — das größte 12,8-V-Modell
LiFePO4 12,8 V 200 Ah Smart
200 Ah — 20 kg, 2,56 kWh in einem Gehäuse.
LiFePO4 12,8 V 100 Ah Smart — schräge Draufsicht
Die Unterschiede sind am Gehäuse erkennbar. LiFePO4 12,8 V 100 Ah Smart — schräge Ansicht von oben
LiFePO4 12,8 V 330 Ah Smart
330 Ah — 29 kg, nur aufrechte Montage.
LiFePO4 12,8 V 100 Ah Smart — Seitenansicht, BMS-Kabel mit M8-Steckern
Die Unterschiede sind am Gehäuse erkennbar. LiFePO4 12,8 V 100 Ah Smart — Seitenansicht, BMS-Kabel mit M8-Steckverbindern
BMS

Diese Batterie darf nicht ohne BMS betrieben werden

Die Smart-Batterie schaltet sich nicht selbst ab. Sie misst die Zellen und sendet über die M8-Kabel Signale an ein externes Batteriemanagementsystem (BMS). Das BMS schaltet die Verbraucher oder den Ladevorgang ab, wenn etwas nicht stimmt:

  • Warnung, wenn eine Zelle unter 3,1 V fällt (laut Handbuch einstellbar von 2,80–3,15 V; das Datenblatt nennt 2,85 V),
  • Abschaltung der Verbraucher unter 2,8 V pro Zelle (einstellbar von 2,6–2,8 V),
  • Ladestopp oberhalb von 3,75 V pro Zelle oder bei zu hoher bzw. zu niedriger Temperatur.

An ein BMS lassen sich bis zu 20 Batterien anschließen — die BMS-Kabel werden von Batterie zu Batterie verkettet.

Smart-Batterie mit BMS-Kabeln mit M8-Steckern
Zwei Kabel mit M8-Steckverbindern (Stecker und Buchse) — darüber kommuniziert die Batterie mit dem BMS und der nächsten Batterie in der Batteriebank.

Welches BMS für welches System

smallBMSVE.Bus BMS V2Lynx Smart BMSSmart BMS CL 12/100Smart BMS 12/200
Systemspannung12/24/48 V12/24/48 V12/24/48 V12 V12 V
Abschaltmethodedurch Steuerung der Verbraucher und Ladegerätedurch Steuerung der Verbraucher und LadegeräteATC/ATD-Signale und DVCC; Schütz 500 / 1000 A als Notabsicherungdurch Steuerung der Verbraucher und LadegeräteSystemausgang 200 A
Lichtmaschineneingangneinneinkein integrierter Lichtmaschinenanschluss mit Strombegrenzung100 A100 A
Batteriemonitorneinneinjaneinnein
Bluetoothneinneinjajaja
Steuerung über GX / DVCCneinGX/DMC: Steuerung des Betriebszustands des Wechselrichters/Ladegerätsja (DVCC)neinnein
Wann wählen?einfache DC-SystemeSystem mit MultiPlus/QuattroYacht, Wohnmobil, digitale Integration12 V mit Lichtmaschine12 V mit Lichtmaschine, Verbrauchern und Wechselrichter

Die Tabelle umfasst die aktuell verfügbaren BMS (der Hersteller hat die älteren VE.Bus BMS und BMS 12/200 eingestellt). Batterien der Familie LiFePO4 NG bilden eine eigene Serie, die mit BMS der NG-Reihe zusammenarbeitet — diese Seite behandelt sie nicht.

smallBMS
smallBMS — 12/24/48 V, Systeme ohne Wechselrichter/Ladegerät.
VE.Bus BMS V2
VE.Bus BMS V2 — 12/24/48 V, mit MultiPlus/Quattro-Wechselrichter und GX-Zentrale.
LiFePO4 12,8 V 50 Ah Smart — kleinstes Modell
BMS-Anschlüsse. LiFePO4 12,8 V 50 Ah Smart — kleinstes Modell
Lynx Smart BMS
Lynx Smart BMS — 12/24/48 V, Schütz mit 500 oder 1000 A und integriertem Batteriecomputer.
LiFePO4 12,8 V 180 Ah Smart
BMS-Anschlüsse. LiFePO4 12,8 V 180 Ah Smart
Smart BMS 12/200
Smart BMS 12/200 — nur 12 V, Systemausgang mit 200 A und Lichtmaschineneingang.
LiFePO4 12,8 V 200 Ah Smart
BMS-Anschlüsse. LiFePO4 12,8 V 200 Ah Smart
Schaltplan

So überwacht das BMS die Batterie

Beispiel mit einem BMS, das Verbraucher und Ladegeräte steuert (z. B. VE.Bus BMS V2). Bewegen Sie den Mauszeiger über ein Element des Schaltplans oder tippen Sie darauf, um die Beschreibung anzuzeigen.

BMS-Kabel (M8) Signale: Lade-/Laststopp DC (+/−) Smart-Batterie BMS Ladegeräte MPPT · Orion · Netz DC-Lasten MultiPlus-II Steuerung via VE.Bus
Gleichstrom (DC) BMS-Kabel und Signale
Bewegen Sie den Mauszeiger über ein Schaltplanelement oder tippen Sie es an.
  1. Batterie → BMS (M8)Die Batterie misst Zellspannungen und Temperatur und sendet Alarme an das BMS.
  2. BMS → Ladegeräte„Charge disconnect“: Ladestopp bei 3,75 V pro Zelle oder unzulässiger Temperatur.
  3. BMS → Verbraucher„Load disconnect“: Abschaltung der Verbraucher unter 2,8 V pro Zelle.
  4. BMS → MultiPlus-II (VE.Bus)Das VE.Bus BMS V2 steuert den Wechselrichter direkt.
  5. DC-SammelschieneDer Strom fließt direkt aus der Batterie — das BMS gibt nur Steuerbefehle.

Bei der Variante mit Lynx Smart BMS werden die Geräte zunächst über ATC/ATD-Signale und DVCC abgeschaltet. Erst wenn diese Maßnahmen nicht greifen, trennt das Schütz die Anlage im Notfall von der Batterie. Vollständige Schaltpläne für jedes BMS finden Sie im Batteriehandbuch (Kapitel zur BMS-Auswahl).

Batteriebänke aufbauen

Reihen-, Parallel- und gemischte Schaltung

12 V

Parallelschaltung

Mehrere parallel geschaltete 12,8 V-Batterien erhöhen die Kapazität. Max. 20 Batterien im System — bis zu 84 kWh.

4 × 12,8/200 = 800 Ah · 10,2 kWh
24 V

Vorzugsweise 25,6 V-Batterien

Der Hersteller empfiehlt, ein 24 V-System aus 25,6 V-Batterien aufzubauen. Zwei 12,8 V-Batterien in Reihe funktionieren ebenfalls, müssen aber häufiger vollständig geladen werden (wöchentlich), da der Balancer einer Batterie Unterschiede zwischen den Batterien nicht ausgleichen kann.

2 × 25,6/200 parallel = 400 Ah
48 V

Zwei 25,6 V-Batterien in Reihe

Ein 48 V-System wird am besten aus Paaren von 25,6 V-Batterien aufgebaut. Vier 12,8 V-Batterien in Reihe funktionieren, benötigen aber häufiger einen Ausgleich.

bis zu 102 kWh im 24/48 V-System
Sicherungen, Kabel und Erstladung

Laut Handbuch: eine Sicherung am Pluspol jeder parallel geschalteten Batterie (oder jedes Batteriestrangs) und eine Sicherung in der Hauptplusleitung der Batteriebank. Schließen Sie die Anlagenkabel „diagonal“ an die Batteriebank an, damit der Strom gleichmäßig durch jede Batterie fließt; Querschnitt der Hauptleitung = Querschnitt der Strangleitung × Anzahl der Stränge. Verbinden Sie die Mittelpunkte der Stränge nicht miteinander. Die Batterien werden ab Werk mit ca. 50% Ladezustand geliefert — laden Sie vor der Reihenschaltung jede Batterie einzeln vollständig auf (mit einem vom BMS gesteuerten Ladegerät).

Unterschiedliche Batterien kombinieren

Parallel: unterschiedliche Kapazitäten und unterschiedliches Alter sind zulässig. In Reihe: gleiche Kapazität und Artikelnummer, Altersunterschied bis zu 3 Jahre.

Je weniger Batterien in Reihe, desto besser

Der Balancer jeder Batterie gleicht nur ihre eigenen Zellen aus — Unterschiede zwischen in Reihe geschalteten Batterien kann er nicht ausgleichen. Weniger Batterien in Reihe bedeuten ein geringeres Risiko für ein Ungleichgewicht — deshalb empfiehlt der Hersteller 25,6 V statt Paaren aus 12,8 V-Batterien.

Große Batteriebänke

Laut Batteriehandbuch sind insgesamt bis zu 20 Batterien im System zulässig, unabhängig vom verwendeten Victron-BMS. Nur mehrere Lynx Smart BMS lassen sich parallel schalten (bis zu 5, mit entsprechender Firmware) — Einzelheiten auf der Produktseite des Lynx Smart BMS.

LiFePO4 12,8 V 50 Ah Smart — kleinstes Modell
Bausteine einer Batteriebank. LiFePO4 12,8 V 50 Ah Smart — kleinstes Modell
LiFePO4 25,6 V 200 Ah Smart
25,6 V 200 Ah — 5,12 kWh, empfohlener Baustein für 24- und 48 V-Systeme.
Haus im Wald in der Dämmerung
Offgrid-Hütte — Batteriebank aus mehreren 25,6 V-Batterien in einem 48 V-System mit MultiPlus-II.
Montage und Winterbetrieb

Worauf Sie achten sollten

Nicht unter +5 °C laden

Laden ist von +5 bis +50 °C zulässig. Das BMS stoppt den Ladevorgang bei zu niedriger Temperatur — montieren Sie die Batterie bei Winterbetrieb im Wohnmobil in einem beheizten Bereich des Fahrzeugs.

Montage gemäß Handbuch

Nur in Innenräumen an einem trockenen Ort; 20 mm Freiraum an allen vier Seiten der Batterie (die Batterien erwärmen sich). Beachten Sie bei Arbeiten an den Anschlüssen: Diese stehen immer unter Spannung. Verwenden Sie isoliertes Werkzeug, legen Sie Metallschmuck ab und vermeiden Sie Kurzschlüsse. Anzugsdrehmomente der Anschlüsse: 50–100 Ah und 25,6 V/100 Ah — 10 Nm (M8), 160–200 Ah und 25,6 V/200 Ah — 14 Nm (M8), 300–330 Ah — 20 Nm (M10). Bei der ersten Verbindung kann VictronConnect ein Firmware-Update vorschlagen — führen Sie es durch.

Nach BMS-Abschaltung sofort laden

Nach einer Abschaltung wegen Unterspannung bleibt eine geringe Reserve in der Batterie. Bereits ein dauerhafter Verbrauch von 10 mA kann eine 200 Ah-Batterie beschädigen, wenn sie länger als 8 Tage entladen bleibt.

Niemals mit den Anschlüssen nach unten

Die Batterien können aufrecht oder auf der Seite montiert werden, jedoch nicht mit den Anschlüssen nach unten. Das Modell mit 330 Ah darf nur aufrecht montiert werden.

Wenn möglich schonend laden

Der maximale Ladestrom beträgt bis zu 2C, der Hersteller empfiehlt jedoch ca. 0,5C (z. B. ≤50 A bei 100 Ah). Ladespannung: bei 12,8 V — Absorption 14,2 V und Erhaltungsladung 13,5 V; bei 25,6 V — Absorption 28,4 V und Erhaltungsladung 27,0 V.

Vor dem Winter laden und abklemmen

Eine geladene Batterie kann bis zu einem Jahr gelagert werden (bei 25 °C). Die Lagerung ist von −45 bis +70 °C zulässig.

Nur an einem trockenen Ort

Das Gehäuse hat die Schutzart IP22 — schützen Sie die Batterie vor Wasser und Kondensation.

Weißer Camper auf felsigem Gelände
Im Winter im Wohnmobil. Bei −20 °C liefert die Batterie ca. 50% ihrer Kapazität und kann nicht geladen werden (Victron LiFePO4 Smart: Laden von +5 °C bis +50 °C) — ein warmer Einbauort macht den Unterschied.
Fragen

Häufige Fragen zu LiFePO4 Smart-Batterien

Kann ich eine Smart-Batterie ohne BMS anschließen?

Nein. Die Smart-Batterie hat keine interne Abschaltvorrichtung — sie misst nur die Zellen und sendet Signale. Ohne BMS wird weder das Laden bei Überladung noch der Verbrauch bei Tiefentladung gestoppt. Das zerstört die Zellen.

Zeigt die Smart-Batterie den Ladezustand in Prozent an?

Die App zeigt Zellspannungen, Temperatur und Alarme an. Ladezustand in Prozent und Restlaufzeit zeigt ein Batteriecomputer an — z. B. SmartShunt oder Lynx Smart BMS mit integriertem Batteriecomputer.

Welchen Ladestrom soll ich einstellen?

Maximal den in der Tabelle angegebenen Wert (z. B. 200 A bei 100 Ah). Der Hersteller empfiehlt jedoch deutlich weniger: ≤50 A bei 100 Ah, ≤100 A bei 200 Ah. Schonenderes Laden wirkt sich positiv auf die Lebensdauer aus.

Kann ich die Batterie über die Lichtmaschine im Fahrzeug laden?

Ja, sofern die Lichtmaschine nicht überlastet wird. Das Batteriehandbuch nennt vier Möglichkeiten: eine Lichtmaschine, deren Nennstrom mindestens dem Doppelten der Batteriekapazität entspricht (in A bzw. Ah), ein Lichtmaschinenregler mit Temperatursensor, ein DC-DC-Ladegerät (Ladebooster, z. B. Orion XS) oder ein BMS mit strombegrenztem Lichtmaschinenanschluss (Smart BMS CL 12/100, Smart BMS 12/200). Das Lynx Smart BMS hat keinen integrierten Lichtmaschinenanschluss mit Strombegrenzung.

Kann man Batterien mit unterschiedlicher Kapazität kombinieren?

Laut Batteriehandbuch dürfen bei Parallelschaltung Batterien unterschiedlicher Kapazität und unterschiedlichen Alters verbunden werden. Bei Reihenschaltung (auch innerhalb eines Strangs einer Reihen-Parallelschaltung) müssen die Batterien dieselbe Kapazität und Artikelnummer haben; der Altersunterschied sollte 3 Jahre nicht überschreiten. Ein kompletter Reihenstrang kann hinzugefügt oder durch einen anderen ersetzt werden.

Bei welcher Temperatur darf die Batterie geladen werden?

Von +5 bis +50 °C — unterhalb dieser Grenze stoppt das BMS den Ladevorgang. Entladen ist ab −20 °C möglich, bei dieser Temperatur liefert die Batterie jedoch nur etwa die Hälfte ihrer Kapazität. Montieren Sie sie bei winterlicher Nutzung des Wohnmobils im beheizten Fahrzeugbereich.

Mit welchem Strom und bis zu welcher Spannung laden?

Der maximale Ladestrom beträgt bis zu 2C, der Hersteller empfiehlt jedoch etwa 0,5C (bei 100 Ah also höchstens 50 A). Spannungen: bei 12,8 V beträgt die Absorptionsspannung 14,2 V und die Erhaltungsspannung 13,5 V, bei 25,6 V — 28,4 V und 27,0 V.

Wie bereiten Sie die Batterie auf die Winterlagerung vor?

Laden Sie sie vollständig auf und trennen Sie sie ab — so kann sie bei 25 °C bis zu einem Jahr gelagert werden. Lassen Sie die Batterie nicht entladen stehen: Nach der Abschaltung durch das BMS bleibt nur eine kleine Reserve, und eine dauerhafte Stromaufnahme von etwa 10 mA kann eine 200-Ah-Batterie innerhalb von acht Tagen beschädigen.

In welcher Lage darf sie montiert werden?

Aufrecht oder auf der Seite, aber niemals mit den Anschlüssen nach unten; das Modell 330 Ah ausschließlich aufrecht. Lassen Sie auf vier Seiten 20 mm Freiraum. Anzugsdrehmomente: 10 Nm (M8) für 50–100 Ah, 14 Nm (M8) für 160–200 Ah und 20 Nm (M10) für 300–330 Ah.

Quellen

Herstellerdokumentation

Diese Beschreibung haben wir unabhängig auf Grundlage der Herstellerdokumentation erstellt. Bei Abweichungen ist die aktuelle Dokumentation von Victron Energy maßgeblich. Einen Fehler im Inhalt können Sie hier melden.

Inhalt mit der Dokumentation von Victron Energy (Datenblätter und Handbücher) abgeglichen — Stand 19.09.2026. Inhaltlichen Fehler melden · Korrekturprotokoll