
Buck-Boost DC-DC 50 A von oben — schwarzer Kühlkörper, LEDs OUT und IN, M8-Klemmen OUT, GND, IN
Buck-Boost DC-DC 25 A, 50 A, 100 A
Wandler zum Laden einer 12 oder 24 V-Aufbaubatterie über die Lichtmaschine — auch über die intelligente Lichtmaschine von Euro 5- und 6-Motoren, die eine zu niedrige oder zu hohe Spannung liefert (z. B. 15,4 V bei Mercedes). Die Ausgangsspannung ist unabhängig von der Eingangsspannung (Buck-Boost), und die integrierte Motorlauferkennung schützt die Starterbatterie. Die Wandler schützen außerdem die Lichtmaschine beim Laden von Lithiumbatterien vor Überlastung. Die Einstellungen werden mit TSConfig auf einem Windows-PC geändert.
- Ein- und Ausgang 10–30 V
- 25 / 50 / 100 A (12 V)
- 12→12, 24→24, 12→24 V
- Motorlauferkennung
- USB, CAN (50 und 100 A)
Vollständige Ladung trotz „sparsamer“ Lichtmaschine
Die Lichtmaschine in neueren Fahrzeugen wird von der Motorelektronik gesteuert: Sie senkt häufig die Spannung, wenn die Starterbatterie geladen ist, und erhöht sie beim Bremsen (Energierückgewinnung). Eine direkt angeschlossene Aufbaubatterie wird dann nicht vollständig geladen oder erhält eine zu hohe Spannung. Buck-Boost lädt sie mit der eingestellten Spannung, unabhängig davon, ob die Eingangsspannung niedriger oder höher ist — und überschreitet niemals den eingestellten Strom.
Bei Lithiumbatterien begrenzt er den von der Lichtmaschine aufgenommenen Strom: Eine Lithiumbatterie hat einen sehr niedrigen Widerstand und könnte die Lichtmaschine ohne Begrenzung überhitzen.
- Motorlauferkennung ohne Eingriff in die Fahrzeugelektrik und ohne Sensor — alternativ Einschalten über den Eingang pin 1 (z. B. D+),
- ein Modell für 12→12, 24→24 und 12→24 V (Einstellung in der Software),
- Begrenzung des Ausgangs- und Eingangsstroms sowie automatische Begrenzung bei hoher Temperatur,
- zwei Steuerausgänge (pin 1, pin 2) zum Ein- und Ausschalten von Verbrauchern, optionaler Batterietemperatursensor.

Buck-Boost wird ausschließlich mit TSConfig (Windows) über USB konfiguriert — ein USB A–B-Kabel ist erforderlich. Die Software bietet auch ein Fenster zur Live-Anzeige des Betriebs. Wenn Sie eine Smartphone-App bevorzugen, stehen Orion XS (50 oder 70 A) und Orion-Tr Smart (bis 30 A) zur Auswahl.
25 A, 50 A oder 100 A



| Max. Ladestrom | 12 V → 12 V | 24 V → 24 V | 12 V → 24 V |
|---|---|---|---|
| Buck-Boost 25 A | 25 A | 15 A | 10 A |
| Buck-Boost 50 A | 50 A | 25 A | 20 A |
| Buck-Boost 100 A | 100 A | 50 A | 50 A |
Gemeinsam: Ein- und Ausgang 10–30 V, Unterspannungsschwelle 10 V, Stromaufnahme 7 mA im ausgeschalteten Zustand (LEDs im Sparmodus), Eingang pin 1: Einschalten über 2 V, max. 30 V; die Ausgänge pin 1 und pin 2 liefern die Eingangsspannung; −25…+60 °C. Der Ausgangsstrom wird auf den niedrigsten von drei Werten begrenzt: eingestellter Ladestrom, eingestellter Eingangsstrom und temperaturbedingter Grenzwert.
Starterbatterie → Buck-Boost → Aufbaubatterie
Schließen Sie alle GND-Leitungen vor den Plusleitungen an. Sicherungen am Ein- und Ausgang gemäß der folgenden Tabelle. Prinzipschaltplan.
- GND zuerstMasseleitungen von Wandler, beiden Batterien und Fahrgestell vor den Plusleitungen anschließen.
- INVon der Starterbatterie über die Eingangssicherung.
- OUTZur Aufbaubatterie über die Ausgangssicherung.
- Pin 1 (optional)D+ oder Zündschloss statt automatischer Motorlauferkennung.
- TSConfigAusgangsspannung, Strom und Spannungsschwelle — vor der ersten Fahrt einstellen.
Werte aus dem Handbuch
| Modell | 12 V — Sicherung am Ein- und Ausgang | 24 V — Sicherung am Ein- und Ausgang | Kabelquerschnitt (Kabel bis 5 m) |
|---|---|---|---|
| 25 A | 40 A | 30 A | 16 mm² |
| 50 A | 60 A | 40 A | 35 mm² |
| 100 A | 125 A | 80 A | 50 mm² |
Zuerst alle GND-Leitungen (Wandler, Batterien, Fahrgestell), danach die Plusleitungen anschließen. Prüfen Sie insbesondere die mittlere M8-Klemme (GND). Die Modelle 50 A und 100 A benötigen eine Lichtmaschine, die einen ausreichend hohen Strom für den Wandlereingang liefern kann.
Wenn Sie pin 1 oder 2 verwenden, setzen Sie bei älteren Geräten die mitgelieferten Widerstände ein; bei neueren Geräten (mit geripptem Gehäuse) ist dies nicht erforderlich.
Grundeinstellungen in TSConfig
Stellen Sie vor der ersten Inbetriebnahme Folgendes in TSConfig ein (Windows, über USB; aktuelle Versionen auf der Victron-Softwareseite):
| Einstellung | 12 V → 12 V | 24 V → 24 V | 12 V → 24 V |
|---|---|---|---|
| 20 — Ausgangsspannung | 14,4 V | 28,8 V | 28,8 V |
| 22 — max. Ausgangsstrom | höchstens 60% des Stroms der Fahrzeuglichtmaschine | ||
| 24 — Unterspannungsschwelle | 11,8–12,2 V | 23,8–24,2 V | 11,8–12,2 V |
Stellen Sie die Unterspannungsschwelle (Einstellung 24) nicht zu niedrig ein — laut Handbuch darf sie nur von einer qualifizierten Elektrofachkraft geändert werden. Der Wandler schaltet sich ein, wenn er den Motorlauf erkennt (oder an Pin 1 mehr als 2 V anliegen), die Eingangsspannung über der Schwelle liegt und die eingestellte Sperrzeit abgelaufen ist. Passen Sie die Ladespannung an die Batterie an — bei LiFePO4 nach den Empfehlungen des Batterieherstellers.
Was die LEDs IN und OUT anzeigen
IN grün
Wandler eingeschaltet — durch Motorlauferkennung oder Spannung an Pin 1.
IN gelb
Eingangsspannung unter der eingestellten Schwelle — der Wandler schaltet sich nicht ein.
IN rot
Innentemperatur über der Sicherheitsschwelle (laut Datenblatt: Wandler ausgeschaltet).
IN blau
Kurzes Aufblitzen: Motorlauf erkannt, der Wandler startet nach der Verzögerung. Langsames Blinken: ausgeschaltet und wegen zu niedriger Eingangsspannung gesperrt.
OUT grün / gelb / rot
Wandler ausgeschaltet; die Aufbaubatterie hat eine normale Spannung / eine zu niedrige Spannung / ist entladen oder nicht angeschlossen.
OUT violett
Der Wandler arbeitet und versorgt die Batterie oder Verbraucher. Violett blinkend: ausgeschaltet, weil die Spannung der zweiten Batterie beim Start zu niedrig war (Schutzfunktion 31).
Abweichungen in der Dokumentation: Die Einleitung des Handbuchs nennt für 24 V einen Strom von 12,5 / 25 / 50 A, das Datenblatt und die technischen Daten im Handbuch dagegen 15 / 25 / 50 A; max. Strom der Pin-Ausgänge: 1 A (Datenblatt) und 1,5 A (Handbuch); voller Strom: bis 60 °C (Datenblatt), volle Leistung bei 40 °C (Handbuch); LED IN rot: „Wandler eingeschaltet“ (Handbuch) und „ausgeschaltet“ (Datenblatt).
Häufige Fragen zum Buck-Boost
Benötige ich eine D+-Leitung oder einen Motorlaufsensor?
Nein. Der Wandler erkennt den Motorlauf selbst und schaltet sich mit der eingestellten Verzögerung ein. Alternativ können Sie ihn über ein Signal an Pin 1 einschalten (violette Leitung, über 2 V), z. B. von D+ oder dem Zündschloss.
Wie stelle ich den Strom ein, ohne die Lichtmaschine zu überlasten?
Das Handbuch empfiehlt einen maximalen Ausgangsstrom von höchstens 60% des Stroms der Fahrzeuglichtmaschine (Einstellung 22 in TSConfig). Die Modelle 50 A und 100 A benötigen eine entsprechend leistungsfähige Lichtmaschine.
Kann ich eine 24-V-Batterie aus einem 12-V-Bordnetz laden?
Ja — der Modus 12 V → 24 V wird in der Software eingestellt. Der Strom ist dann geringer: 10 A (Modell 25 A), 20 A (50 A) oder 50 A (100 A).
Lässt sich der Wandler mit Cerbo GX oder VictronConnect verbinden?
Die Buck-Boost-Dokumentation beschreibt keine Verbindung mit GX oder VictronConnect. Konfiguration und Betriebsüberwachung erfolgen über USB in TSConfig. Der CAN-Anschluss (Modelle 50 und 100 A) dient laut Handbuch zum Anschluss eines CAN-Bus-Temperatursensors.
Buck-Boost, Orion XS oder Orion-Tr Smart?
Buck-Boost liefert den höchsten Strom (bis 100 A) und unterstützt 12→24 V, wird aber am Computer konfiguriert. Orion XS (50 oder 70 A) und Orion-Tr Smart (bis 30 A, verschiedene Spannungen) bieten Bluetooth und die VictronConnect-App.
Inhalt mit der Dokumentation von Victron Energy (Datenblätter und Handbücher) abgeglichen — Stand: 23.09.2026. Inhaltlichen Fehler melden · Korrekturprotokoll



