
Multi RS 48|6000|100 — Vorderseite mit Display
Multi RS 48/6000/100
Sinus-Wechselrichter/Ladegerät mit automatischem 50-A-Umschalter für 48-V-Batterien — ohne integrierte PV-Laderegler. Solarmodule werden über separate MPPT-Laderegler auf der DC-Seite oder einen PV-Wechselrichter am AC-Ausgang angeschlossen.
- 48 V
- 230 V · 6 kVA
- 50-A-Umschalter
- 11,2 kg
- VE.Can
48-V-Wechselrichter/Ladegerät der RS-Familie
Der Multi RS wandelt die Spannung der 48-V-Batterie in 230 V um, lädt die Batterie aus dem Netz oder über einen Generator und schaltet die Verbraucher automatisch zwischen Netz- und Batterieversorgung um. Das Datenblatt beschreibt drei Betriebsarten: Notstrombetrieb (Umschaltung auf die Batterie bei Netzausfall), Inselbetrieb und Generatorbetrieb — das Gerät steuert den Generator, um dessen Laufzeit zu verkürzen, und ergänzt Leistung aus der Batterie, wenn die Generatorleistung nicht ausreicht.
Im Gegensatz zum Multi RS Solar hat er keine PV-Eingänge. Solarmodule werden über MPPT-Laderegler auf der DC-Seite oder einen PV-Wechselrichter am AC-Ausgang angeschlossen, den der Multi RS durch Frequenzverschiebung steuert.
- vollständige galvanische Trennung zwischen Batterie und AC-Seite,
- für Netz und Generator: PowerControl und PowerAssist, 50-A-Umschalter,
- drei Geräte — eines pro Phase — bilden ein Dreiphasensystem.

Was der Multi RS leistet
6-kVA-Wechselrichter
25 A AC Dauerstrom. Spitzenleistung von 9 kW oder 50 A für 3 s (Motoranlauf) und 7 kW für 4 Minuten — bei kaltem Gerät.
88-A-Ladegerät
Aus dem Netz oder über einen Generator bis 88 A bei 230 V und 57,6 V (bis 5000 W). Zusammen mit einem PV-Wechselrichter am Ausgang — bis 100 A.
PowerControl und PowerAssist
Strombegrenzung für Netz oder Generator, Laden nur mit überschüssiger Leistung. Bei Lastspitzen ergänzt PowerAssist bis zu 6 kVA, also etwa 26 A.
Zwei AC-Ausgänge
AC-out-1 unterbrechungsfrei. AC-out-2 fest mit dem AC-Eingang verbunden — ohne Verzögerung, für nichtkritische Verbraucher.
PV über MPPT oder AC
MPPT-Laderegler (z. B. MPPT RS über VE.Can) oder PV-Wechselrichter am Ausgang bis 5000 W, geregelt durch Frequenzverschiebung.
ESS und Netzanschlussregeln
Netzparallelbetrieb: Eigenverbrauch oder Batterien geladen halten; Netzeinspeisung über die AC-in-Klemmen nach Auswahl der Netzanschlussregel.
VE.Can, VE.Direct, Bluetooth
GX nur über VE.Can, VE.Direct für GlobalLink 520 oder Computer, Konfiguration in VictronConnect.
Relais und AUX-Eingänge
Potenzialfreies Relais: 4 A bis 35 V DC und 1 A bei 70 V DC (unter anderem Generatorstart und -stopp) — nicht für 230-V-Stromkreise. Zwei AUX-Eingänge, z. B. zur Sperrung der Netzeinspeisung; verbinden Sie diese nicht mit den Batteriepolen.
Drei Phasen
Maximal drei Geräte, eines pro Phase, über VE.Can — nur Sternschaltung (Y). Kein Parallelbetrieb und kein Split-Phase-Betrieb.



Wichtigste technische Daten
| Wechselrichter | |
|---|---|
| Batteriespannung | 38–62 V DC (Start ab 41 V, Abschaltung bei 65,5 V) |
| Ausgang | 230 V ±2%, 50 Hz ±0,1% (240 V und 60 Hz möglich) |
| Dauerleistung | 25 °C: 4600 W bei 46 V → 5200 W bei 52 V; 40 °C: 4500 W; 65 °C: 3000 W |
| Spitzenleistung | 9 kW für 3 s, 7 kW für 4 min |
| Dauerstrom / Kurzschlussstrom | 25 A AC / 45 A |
| Wirkungsgrad | 96,5% bei 1 kW, 94% bei 5 kW |
| Leerlaufverbrauch | 20 W |
| Niedrige Batteriespannung | Abschaltung bei 37,2 V, Neustart bei 43,6 V (einstellbar) |
| AC-Eingang und Ladegerät | |
|---|---|
| AC-Eingang | 187–265 V, 45–65 Hz; Transferschalter und Durchleitung 50 A |
| Laden über AC | 88 A bei 57,6 V (230 V, 25 °C), bis 5000 W |
| Gesamte Ladeleistung | 100 A (AC-Eingang + PV-Wechselrichter am Ausgang) |
| Absorption / Float | Werkseinstellung 57,6 / 55,2 V, Bereich 36–60 V |
| Temperatursensor | im Lieferumfang; Spannungsmessung — ja |
| USV-Spezifikation | Eingang 46 A, Ausgang 26 A, 6 kVA / 5 kW |
| Icw / Ipk | 500 A für 0,1 s / 2 kA |
- Gehäuse
- Stahl, 462 × 425 × 127 mm, 11,2 kg
- Schutzart
- IP21, Schutzklasse I
- Betriebstemperatur
- −40 bis +65 °C, Lüfterkühlung
- Netzform
- nur TN und TT
- Batterie
- M8-Schrauben
- AC
- Schraubklemmen 10 mm²
- Kommunikation
- VE.Can, VE.Direct, Bluetooth
- Produktcode
- PMR482604000
Datenblatt und Handbuch unterscheiden sich an einigen Stellen: Dauerleistung bei 25 °C (Datenblatt 4600–5200 W, Handbuch 4800–5300 W), Schutzart (Datenblatt IP21, Tabelle im Handbuch IP20) und Umgebungstemperatur bei der Montage (Handbuch −40 bis +60 °C). Wir verwenden die Werte aus dem Datenblatt. Davon zu unterscheiden: 30 A ist der Überstromschutz des Wechselrichterausgangs laut Datentabelle; der externe Schutzschalter an AC-in und AC-out darf dagegen bis zu 50 A haben (Handbuch, USV-Spezifikation).
Position des Multi RS im System
Netz oder Generator am AC-Eingang, 48-V-Batterie über eine Sicherung, Solarmodule über einen separaten MPPT-Laderegler. Bewegen Sie den Mauszeiger über ein Element des Schaltplans oder tippen Sie es an. Schematische Darstellung.
- Netz / Generator → AC-inBis 50 A, TN- oder TT-Netz.
- AC-out-1Verbraucher werden auch aus der Batterie versorgt; optional PV-Wechselrichter.
- AC-out-2Nur bei externer Stromversorgung.
- Batterie → Sicherung35 mm² und 125 A bis 2 m, 70 mm² und 200 A bis 5 m.
- MPPT-LadereglerSolarmodule auf der DC-Seite — volle Ladung aus PV.
- GX (VE.Can)Monitoring, VRM und DVCC.
Multi RS, Multi RS Solar oder MultiPlus-II?
Multi RS
48-V-Wechselrichter/Ladegerät ohne PV-Eingänge. Wählen Sie diese Variante, wenn Sie Solarmodule über separate Laderegler oder einen PV-Wechselrichter anschließen oder keine PV-Anlage vorhanden ist.
48 V · 6 kVA · 88 AMulti RS Solar
Version mit zwei integrierten 450-V-MPPT-Trackern — zur Wandmontage oder im 19"-Gehäuse. Multi RS Solar · Multi RS19 Solar.
+ 2 × MPPT 450 VMultiPlus-II
Wenn Sie Parallelbetrieb, VEConfigure-Assistenten oder eine andere Leistung als 6 kVA benötigen. Das VE.Can-Dreiphasensystem im Multi RS funktioniert anders als VE.Bus. MultiPlus-II-Produktübersicht.
3–15 kVA · VE.BusMontagehinweise
Im Inneren können auch nach dem Ausschalten 400–500 V DC anliegen. Trennen Sie alle Stromquellen und warten Sie mindestens 5 Minuten. Entfernen Sie nicht die Frontplatte — dahinter befinden sich keine vom Benutzer zu wartenden Teile. Installation nur unter Aufsicht einer qualifizierten Installationsfachkraft.
Das Gehäuse muss dauerhaft mit der Erdung verbunden sein — über den Schutzleiter des AC-Eingangs oder separat über die Erdungsschraube am Gehäuse. In mobilen Anlagen wird das Gehäuse mit dem Fahrzeugchassis verbunden.
Setzen Sie die Hauptsicherung erst ein, nachdem alle DC-Verbindungen hergestellt wurden. Eine Verpolung der Batterie zerstört das Gerät und ist nicht durch die Garantie abgedeckt — prüfen Sie die Polarität mit einem Multimeter.
- Montageort: senkrecht an der Wand, 30 cm Freiraum über und unter dem Gerät, nicht brennbarer Untergrund, ohne direkte Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit, Ruß, Staub und Salz. Niemals direkt über Blei-Säure-Batterien.
- Reihenfolge: zuerst Polarität prüfen und Batteriekabel anschließen, danach — falls erforderlich — remote on/off, Relais und Kommunikation.
- Batterieklemmen: Ringkabelschuh, Unterlegscheibe, Federring, Mutter; Anzugsdrehmoment bis 14 Nm mit isoliertem Steckschlüsseleinsatz. Lösen Sie nicht die untere, an die Platine gelötete Mutter.
- AC: Schraubklemmen, 10 mm abisolieren, Anzugsdrehmoment bis 1,2 Nm; vertauschen Sie L und N nicht. Auf der AC- und DC-Seite muss jeweils ein Trennschalter vorhanden sein.

| Kabellänge | Querschnitt pro Pol | DC-Sicherung | Mindest-Batteriekapazität |
|---|---|---|---|
| 0–2 m | 35 mm² | 125 A | 200 Ah Blei-Säure oder 100 Ah Lithium |
| 2–5 m | 70 mm² | 200 A |
Batteriekabel: flexible Kupferlitze der Klasse 5 (Einzeldraht max. 0,4 mm), Isolierung min. 90 °C; ein Spannungsabfall über 2,5% ist unzulässig. Batterien mit Brennbarkeitsklasse HB oder besser. Schutzschalter bis 50 A am AC-Eingang und -Ausgang. Das Erdungsrelais verbindet N ohne externe AC-Versorgung mit dem Gehäuse; die integrierte RCMU schaltet den Wechselrichter bei Fehlerstrom ab. Mehr dazu: Erdung und RCD, Kabelquerschnitte und DC-Sicherungen.
So konfigurieren Sie das Gerät
Alle Einstellungen — auch die Netzeinstellungen — erfolgen in VictronConnect; VEConfigure-Assistenten sind nicht verfügbar. Bluetooth ist werkseitig aktiviert (PIN 000000 oder laut Aufkleber). Unter Windows ist eine VE.Direct–USB-Schnittstelle erforderlich.
- Batterie: Batteriespannung fest auf 48 V; Voreinstellungen Normal, High und LiFePO4 2-wire BMS; bei LiFePO4 Ladesperre unter 5 °C. Der integrierte Batteriemonitor kann das Relais steuern.
- Remote und BMS: Werkseitig sind REMOTE_H und REMOTE_L gebrückt — ohne Brücke lässt sich das Gerät nicht einschalten. Nach dem Anschluss eines BMS wechselt das Gerät dauerhaft in „BMS controlled“, bis diese Einstellung manuell aufgehoben wird (eine Unterbrechung der Stromversorgung löscht sie nicht). Sie lässt sich über das Feld „BMS controlled“ in den Batterieeinstellungen oder durch Zurücksetzen auf Werkseinstellungen aufheben.
- BMS: Victron-LiFePO4-Batterien mit Victron-BMS — Lynx Smart BMS NG über VE.Can, smallBMS NG über Kontakte an der I/O-Klemmleiste (Modus „2-wire BMS“). BMS-Can von Drittanbietern — über den BMS-Can-Port des GX-Geräts.
- ESS: Modi mit BatteryLife (Blei-Säure), ohne BatteryLife (Lithium), Keep batteries charged (Standard, auch für Inselanlagen) und External control. Ohne Netzzähler versorgt ESS nur die kritischen Verbraucher aus der Batterie.
- Netzanschlussregel: Netzeinspeisung erfordert eine Netzanschlussregel und in der Regel die Zustimmung des Netzbetreibers; nach der ersten Einstellung sind Änderungen nur mit Passwort möglich. Ein Land in der Liste bedeutet keine Zertifizierung — prüfen Sie die aktuellen Zertifikate. Energiezähler: nur Victron VM-3P75CT.
- Generator (Firmware ab v1.11): Eingangstyp Generator, „Moderate generator load changes“ aktiviert, „Energy meter support“ deaktiviert, Strombegrenzung entsprechend dem Generator, UPS function deaktiviert. Ohne Netzanschlussregel — „None“; mit Netzanschlussregel — LOM detection auf „no LOM detection“ und „Feed-in allowed“ deaktiviert. Der ESS-Modus bleibt auf Keep batteries charged; andere ESS-Einstellungen werden nicht angewendet. Deaktivieren Sie LOM niemals, wenn der Multi RS mit dem Netz verbunden ist.

Drei Phasen (Firmware ab v1.13): maximal drei Geräte, eines pro Phase, über VE.Can mit Abschlusswiderständen verbunden, nur Sternschaltung mit verteiltem N. Jedes Gerät hat separate AC- und DC-Absicherungen; alle nutzen eine gemeinsame Batteriebank. Ändern Sie die Konfiguration vor dem Anschließen der Verbraucher — dabei fällt der AC-Ausgang für einige Sekunden aus. Aktivieren Sie „Continue with missing phase“ nicht bei dreiphasigen Verbrauchern. Der gemischte Betrieb von Inverter RS und Multi RS in einem Dreiphasensystem wird nicht unterstützt. Der Hersteller rät davon ab, solche Systeme von ungeschulten oder unerfahrenen Installateuren errichten zu lassen.
Was der Multi RS nicht kann
Grundlage sind das Kapitel „Limitations“ im Handbuch und Hinweise aus anderen Kapiteln. Der Hersteller weist darauf hin, dass sich Einschränkungen durch Firmware-Updates ändern können — klären Sie vor dem Kauf mit dem Händler, ob das Gerät für Ihre Anwendung geeignet ist.
Kein Parallelbetrieb
Pro Phase arbeitet ein Gerät. Das Handbuch lässt offen, ob die aktuelle Hardware diese Funktion per Firmware erhalten wird.
Keine VEConfigure-Assistenten
Nur die in VictronConnect verfügbaren Funktionen — ohne die erweiterten Steuerungsmöglichkeiten von VE.Bus-Geräten.
ESS nur eingeschränkt
Nicht alle Netzanschlussnormen sind verfügbar. Eine ESS-Steuerung über VRM ist nicht möglich.
AC-Laden bis 5000 W
Bei 230 V — eine höhere AC-Spannung erhöht diese Grenze etwas, eine niedrigere senkt sie. Bei hoher Umgebungstemperatur oder unzureichender Luftzirkulation liegt die tatsächliche Leistung darunter.
Begrenzung nach 4 Minuten
Nach etwa 4 Minuten hoher Belastung wird der Wechselrichterstrom auf 25 A AC begrenzt.
AC-out-2 nicht steuerbar
Der Ausgang ist fest mit dem AC-Eingang verbunden — er lässt sich weder programmieren noch über ein Relais steuern.
Ohne VE.Smart
Keine Unterstützung für das VE.Smart-Netzwerk, etwa für Smart Battery Sense.
PV-Wechselrichter — bis ca. 95%
Mit einem PV-Wechselrichter am Ausgang erreicht die Batterie keine 100% — für eine vollständige Ladung mit PV ist ein MPPT-Laderegler auf der DC-Seite erforderlich.
Keine Split-Phase- oder Dreieckschaltung
Nur einphasig oder dreiphasig in Sternschaltung.
Häufigste Störungen
Typische Situationen aus dem Handbuch. Die Fehlernummer vom Display oder aus VictronConnect können Sie unter Fehlercodes der RS-Geräte nachschlagen — der Multi RS verwendet dieselbe Nummerierung wie MPPT-Laderegler und andere RS-Geräte.
Das Gerät schaltet sich nicht ein
Prüfen Sie die Brücke REMOTE_H–REMOTE_L an der Klemmleiste User I/O (werkseitig eingesetzt), die Schalterstellung On und „Mode“ in VictronConnect. Im Remote-Modus „2-wire BMS“ startet das Gerät ohne BMS möglicherweise nicht; zum Start sind mindestens 41 V erforderlich.
Abschaltung bei hoher Last
Überlast: Nach drei Neustarts innerhalb von 30 s bleibt das Gerät ausgeschaltet. Trennen Sie einen Teil der Verbraucher, schalten Sie das Gerät aus und wieder ein.
Schaltet bei niedriger Batteriespannung ab
Nach drei Abschalt- und Neustartzyklen erfolgen keine weiteren Startversuche. Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein und reduzieren Sie die Last. Deaktivieren Sie bei vollständig entladener Batterie und einem allow-to-charge-Signal diese Funktion vorübergehend in VictronConnect.
Übertemperatur
Neustart nach 30 s, ohne dauerhafte Abschaltung. Prüfen Sie die Umgebungstemperatur, den Abstand von 30 cm oberhalb und unterhalb des Geräts sowie die freie Luftzirkulation.
Die Batterie wird nicht geladen
Die Batterie ist voll, die Ladeeinstellungen sind zu niedrig oder das Laden wird durch eine externe Steuerung (ESS, DVCC) oder die Batterietemperatur begrenzt.
Die Batterie wird dauerhaft nicht vollständig geladen
Meist liegt es am Spannungsabfall in den Kabeln — über 2,5% ist unzulässig (Kabelquerschnitt, Verpressung der Kabelschuhe, lose Klemmen, Sicherungen) — oder an einer falschen Temperaturkompensation.
Die Batterie wird überladen
Zu hohe Ladespannungen, Ausgleichsladung einer dafür ungeeigneten Batterie (verschlossene Batterien und Lithiumbatterien dürfen keine Ausgleichsladung erhalten) oder eine alte, beschädigte Batterie.
Häufige Trennung vom Netz
In einem Dreiphasensystem oder beim Generatorbetrieb kann die UPS-Funktion zu empfindlich reagieren — deaktivieren Sie UPS function. Hinweise liefert auch der Status „Why is AC in disconnected?“ in VictronConnect.
GX erkennt das Gerät nicht
Der Multi RS verbindet sich mit einem GX-Gerät ausschließlich über VE.Can (mit Abschlusswiderständen an den Busenden) — nicht über VE.Direct.
Häufige Fragen zum Multi RS
Worin unterscheidet sich der Multi RS vom Multi RS Solar?
Er hat keine integrierten MPPT-Laderegler oder PV-Eingänge und ist leichter (11,2 kg). Die Kenndaten des Wechselrichters und des Netzladegeräts sind gleich: 25 A AC, 9 kW für 3 s, 88 A Ladestrom. Produktübersicht Multi RS Solar.
Wie werden Solarmodule angeschlossen?
Über einen MPPT-Laderegler auf der DC-Seite — z. B. einen über VE.Can verbundenen MPPT RS — oder über einen PV-Wechselrichter am AC-Ausgang (bis 5000 W, 1:1-Regel bezogen auf die Leistung des Multi RS). Mit einem PV-Wechselrichter wird die Batterie nur bis etwa 95% geladen.
Welches Batteriekabel und welche Sicherung sind erforderlich?
Bis 2 m: 35 mm² und eine 125 A-Sicherung; von 2 bis 5 m: 70 mm² und 200 A. Mindestkapazität der Batterie: 200 Ah bei Blei-Säure oder 100 Ah bei Lithium. M8-Anschlüsse, Anzugsdrehmoment bis 14 Nm.
Kann ich zwei Multi RS parallel schalten?
Nein. Ein Dreiphasensystem mit drei Geräten (einem pro Phase) ist möglich, der Parallelbetrieb auf einer Phase wird jedoch nicht unterstützt.
Wie wird ein GX-Gerät angeschlossen?
Nur über VE.Can — eine VE.Direct-Verbindung funktioniert mit GX nicht. VE.Direct dient zum Anschluss an GlobalLink 520 oder einen Computer. An den Enden des VE.Can-Busses sind Abschlusswiderstände erforderlich.
Ist der Betrieb mit einem Generator möglich?
Ja, ab Firmware v1.11. Stellen Sie den Eingangstyp auf Generator, aktivieren Sie „Moderate generator load changes“, passen Sie die Strombegrenzung an den Generator an und deaktivieren Sie die UPS-Funktion. Das Relais kann den Generator abhängig von Last, Spannung oder SOC starten und stoppen.
Das Gerät schaltet sich nicht ein — was muss ich prüfen?
Prüfen Sie die Brücke REMOTE_H–REMOTE_L an der Klemmleiste User I/O (werkseitig eingesetzt), die Schalterstellung (On) und „Mode“ in VictronConnect — die Einstellung Off übersteuert den Schalter. Für den Remote-Modus „2-wire BMS“ gibt das Handbuch einmal an, dass das Gerät ohne BMS nicht startet, und an anderer Stelle, dass es bei eingesetzter Brücke mit gesperrter Ladefunktion einschaltet. Prüfen Sie auch die Aux-Funktion „Safety switch“ und die Batteriespannung — zum Start sind mindestens 41 V erforderlich.
Was kann an AC-out-2 angeschlossen werden?
Nicht kritische Verbraucher, etwa ein Boiler oder eine Klimaanlage. AC-out-2 ist fest mit dem AC-Eingang verbunden: Der Ausgang wird beim Wechsel auf Batteriebetrieb sofort getrennt und bei Rückkehr der Versorgung sofort wieder zugeschaltet. Seine Last wird von PowerControl und PowerAssist berücksichtigt.
Geräte, mit denen er am häufigsten zusammenarbeitet
Herstellerdokumentation
Das Handbuch zum Multi RS 230 V enthält aus der Solar-Version übernommene Abschnitte (u. a. PV-Trennschalter, Module der Klasse A, PV-Hinweise bei Fehler 29) — diese wiederholen wir auf dieser Produktseite nicht, da der Multi RS keine PV-Eingänge hat. Abweichende Zahlenangaben im Datenblatt und Handbuch erläutern wir im Abschnitt Technische Daten.
Inhalt mit der Dokumentation von Victron Energy (Datenblätter und Handbücher) abgeglichen — Stand: 22.09.2026. Fehler im Inhalt melden · Korrekturprotokoll



