Hinweis MPPT RS 450: Die Leerlaufspannung des PV-Strings (Voc) muss unter 8 × der Ladeerhaltungsspannung der Batterie liegen — bei standardmäßigen 55,2 V sind das 441,6 V.
Victron Hilfecenter
MPPT-Solarladeregler · 48 V · galvanisch getrennt

SmartSolar MPPT RS 450

Solarladeregler für große Anlagen mit 48-V-Batterie. Unterstützt lange PV-Strings bis 450 V, bietet 2 oder 4 unabhängige MPPT-Eingänge und eine vollständige galvanische Trennung zwischen Solarmodulen und Batterie.

  • Batterie 48 V
  • bis 450 V PV
  • 100 / 200 A
  • 2 / 4 Tracker
  • galvanisch getrennt
  • VE.Can · Bluetooth
Ladeleistung5,76 / 11,52 kW
Max. PV-Spannung450 V · Start ab 120 V
MPPT-Eingänge2 / 4 je 4000 W
Maximaler Wirkungsgrad96 %
Technische Daten gemäß Victron Energy Datenblatt „SmartSolar MPPT RS 450|100 & 450|200 – Isolated“ und Produkthandbuch. Unabhängige Beschreibung, aktualisiert: 19.09.2026. Quellen
Einsatzbereiche

Großes PV-Feld, dünne Kabel

SmartSolar-Laderegler unterstützen PV-Spannungen von 75 bis 250 V (siehe 75/10–100/20 und 150/250 V). Bei großen Anlagen bedeutet das viele kurze, parallel geschaltete Strings und dicke Kabel. MPPT RS unterstützt bis zu 450 V, sodass sich ca. 10–11 typische Solarmodule zu einem String in Reihe schalten lassen (Herstellerbeispiel: 11 Module, 404 V).

Eine höhere Spannung bedeutet bei gleicher Leistung weniger Strom: 4000 W bei 400 V sind nur 10 A, bei 40 V wären es 100 A. So können die Module weit vom Batterieraum entfernt stehen — auf dem Scheunendach oder auf einer Freifläche hinter dem Haus — ohne enorme Kabelquerschnitte.

  • nur 48-V-Batterien — für Heimspeicher und große Inselanlagen,
  • 2 oder 4 unabhängige MPPT-Eingänge — jeder String arbeitet separat,
  • für Inselanlagen und netzgekoppelte Systeme (ESS); Display, Bluetooth und VE.Can.
SmartSolar MPPT RS 450/200 MC4
MPPT RS 450/200 — vier MPPT-Eingänge und bis zu 11,5 kW Ladeleistung in einem Gehäuse mit 13,7 kg Gewicht.
Funktionen

Was den MPPT RS auszeichnet

Unabhängige Tracker

2 MPPT-Eingänge beim Modell 450/100 und 4 beim Modell 450/200. An jeden Eingang wird ein separates PV-Feld angeschlossen (mehrere parallele Strings sind innerhalb der Eingangsstromgrenzen möglich). Der Tracker wandelt dessen Energie in Ladeleistung um (max. 4000 W).

Galvanische Trennung

Die PV-Seite ist vollständig von der Batterieseite getrennt — die hohe PV-Spannung kann nicht in die 48-V-Anlage gelangen.

PV-Isolationsüberwachung

Der Laderegler misst kontinuierlich den Widerstand zwischen PV+ und Erde sowie zwischen PV− und Erde. Unter 100 kΩ meldet er einen Fehler — auch an das GX-Gerät, mit Alarm und E-Mail — und lädt weiter.

Display und Bluetooth

Auf dem Display: Batteriespannung, Ladestrom, Spannungen aller Eingänge und Fehlercodes. In VictronConnect: Einstellungen und 30-Tage-Verlauf für jeden Tracker separat.

Parallelbetrieb

Bis zu 25 über VE.Can-Kabel (RJ45) verbundene Laderegler synchronisieren ihre Ladephasen. Jeder Laderegler benötigt eigene Solarmodule.

Eingänge und Relais

Programmierbares Relais (Alarm, Unterspannung, Generatorstart/-stopp), 2 analoge/digitale Eingänge, Fern-Ein/Aus mit BMS-Signal „allow-to-charge“. Batterietemperatursensor im Lieferumfang.

VRM-Portal auf Laptop, Smartphone und Smartwatch
VRM-Portal. Über ein GX-Gerät (z. B. Cerbo GX) oder einen GlobalLink 520 mit 4G-Modem gelangen die Daten des Ladereglers in das kostenlose VRM-Portal, mit E-Mail-Alarmen.
Energieertragsdiagramm im VRM-Portal
Ertrag im VRM-Portal. Der 30-Tage-Verlauf in VictronConnect zeigt den Betrieb der einzelnen Tracker — so erkennen Sie sofort, welches PV-Feld weniger erzeugt.
Modelle und technische Daten

450/100 oder 450/200

ParameterMPPT RS 450/100MPPT RS 450/200
Batteriespannung48 V48 V
Ladestrom100 A200 A
Max. Ladeleistung5760 W11 520 W
Anzahl der MPPT-Tracker24
Ladeleistung pro Tracker4000 W4000 W
Max. PV-Spannung450 V450 V
Startspannung / MPPT-Betriebsbereich120 V / 65–450 V120 V / 65–450 V
Betriebsstrom pro Tracker16 A16 A
Max. Kurzschlussstrom (Isc) pro Tracker20 A20 A
Max. PV-Leistung pro Tracker7200 Wp7200 Wp
Batterieanschlüsse2 × M8 (1 Plus, 1 Minus)4 × M8 (2 Plus, 2 Minus)
Gewicht7,9 kg13,7 kg
Abmessungen (H × B × T)440 × 313 × 126 mm487 × 434 × 146 mm

7200 Wp pro Tracker ergeben sich daraus, dass bei Voc 450 V die Betriebsspannung des Strings ca. 360 V beträgt und 360 V × 20 A = 7200 W ergibt. Die Ladeleistung eines Eingangs ist auf 4000 W begrenzt, sodass die zusätzliche PV-Leistung morgens, abends und an bewölkten Tagen nützlich ist. Betriebsstrom: Das Datenblatt nennt 16 A pro Tracker, das Handbuch 18 A — legen Sie die Anlage nach dem niedrigeren Wert aus.

Versionen Tr und MC4

MPPT RS 450/100 in der MC4-Version
MC4 — MC4-Anschlüsse an der Gehäuseunterseite, ein Paar pro Tracker. Die Solarmodule werden angeschlossen, ohne die Abdeckung abzunehmen.
MPPT RS 450/100 in der Tr-Version
Tr — Schraubklemmen im Inneren; die PV-Kabel werden durch Kabelverschraubungen geführt. Zum Anschließen muss die untere Abdeckung abgenommen werden.
Unterseite des MPPT RS 450/200 MC4 mit vier Anschlusspaaren
Unterseite 450/200 MC4 — vier MC4-Steckerpaare, eines pro MPPT-Eingang.
Absorption / Erhaltung (Standard)
57,6 / 55,2 V (einstellbar)
Spannungseinstellbereich
36–60 V für Absorption und Erhaltungsladung; die Klemmenspannung kann durch Temperaturkompensation und Ausgleich des Spannungsabfalls an den Kabeln höher sein. Oberhalb von 60 V sinkt der Strom linear auf 5 A bei 62 V; die Ausgleichsladung lässt sich auf bis zu 62 V einstellen
Maximaler Wirkungsgrad
96%
Eigenverbrauch
15 mA
Kommunikation
Bluetooth sowie kabelgebunden über VE.Can oder VE.Direct — verwenden Sie für die kabelgebundene Verbindung jeweils nur einen Porttyp
Parallelbetrieb
bis zu 25 Geräte (VE.Can, identische Einstellungen, Bus-Abschlusswiderstände)
Relais
4 A bis 35 V DC, 1 A bis 70 V DC
Betriebstemperatur
−40 … +60 °C (volle Leistung bis 40 °C); empfohlene Umgebungstemperatur am Montageort −20 … +40 °C
Gehäuse
Stahl, IP21
Batterietemperatursensor
im Lieferumfang
Auslegung des PV-Strings

Vier Bedingungen für die Stringauslegung

Die Berechnung der Modulspannung mit Reserve für Frost erfolgt genauso wie bei kleinen Ladereglern — beschrieben auf der SmartSolar-MPPT-Produktseite. Verwenden Sie bei diesem Laderegler keine Module mit Leistungsoptimierern, da deren eigene Tracking-Regelungen den MPPT-Algorithmus des Ladereglers stören. Beim MPPT RS kommen jedoch zwei zusätzliche Bedingungen hinzu: die Mindeststartspannung und eine von der Batteriespannung abhängige Grenze.

1 · Maximum

Voc < 450 V

Stringspannung am kältesten Tag. Der Hersteller empfiehlt mindestens 10% Reserve und den Rechner auf der Produktseite. Überspannung beschädigt den Laderegler und ist nicht durch die Garantie abgedeckt.

2 · Batteriegrenze

Voc < 8 × float

Bei einer Erhaltungsspannung von 55,2 V ergibt das 441,6 V, bei 54,0 V — 432 V, bei 52,8 V — 422,4 V. Bei Überschreitung meldet der Laderegler den Fehler „Over-charge Protection“ und schaltet ab.

3 · Minimum

Start ab 120 V

Der Laderegler startet, wenn die Modulspannung 120 V überschreitet, und arbeitet danach ab 65 V. Ein kurzer String aus wenigen Modulen reicht möglicherweise nicht aus.

4 · Strom

16 A / 20 A

Betriebsstrom bis 16 A pro Eingang (Datenblatt; das Handbuch nennt 18 A — legen Sie nach dem niedrigeren Wert aus), Kurzschlussstrom Isc bis 20 A. 20 A ist die Grenze des Verpolungsschutzes: Bei korrektem Anschluss beträgt das absolute Maximum 30 A, doch der verpolte Anschluss eines PV-Felds mit mehr als 20 A kann Schäden verursachen. Ein PV-Feld pro Eingang — schließen Sie dasselbe Feld nicht an zwei Tracker an.

Berechnungsbeispiel (Beispielwerte — prüfen Sie das Typenschild Ihres Moduls)

400 W-Modul mit Voc 37,5 V und Isc 13,5 A. 10 Module in Reihe: 375 V, mit 10% Reserve ca. 413 V — unter 441,6 V (8 × Erhaltungsspannung 55,2 V) und unter 450 V. 11 Module: 412,5 V, mit Reserve ca. 454 V — zu viel. Ein String mit 10 × 400 W = 4000 Wp liefert genau die Leistung, die ein Eingang zum Laden umsetzen kann. Beim Modell 450/200 ergeben vier solche Strings 16 kWp — der Laderegler liefert bis zu 11,52 kW und begrenzt an sonnigen Mittagen den Überschuss.

Lithiumbatterie mit niedrigerer Erhaltungsspannung?

Die Bedingung „8 × float“ hängt von der eingestellten Erhaltungsspannung ab. Wenn Sie für eine LiFePO4-Batterie eine niedrigere Spannung einstellen, sinkt auch die zulässige String-Voc — berechnen Sie diese für Ihre Einstellungen, bevor Sie die Modulanzahl festlegen.

SmartSolar MPPT RS 450/200 MC4 — Unterseite mit vier Paar MC4-Anschlüssen
Zur Auswahl. SmartSolar MPPT RS 450/200 MC4 — Unterseite mit vier MC4-Steckerpaaren
Typischer Aufbau

Von den PV-Strings zu den 230 V-Steckdosen

Beispiel einer 48 V-Hausanlage mit Stromspeicher. Bewegen Sie den Mauszeiger über ein Element des Schaltplans oder tippen Sie darauf, um die Beschreibung anzuzeigen.

MPPT 1 MPPT 2 MPPT 3–4 Sicherung VE.Can VE.Bus PV-String 1 PV-String 2 Strings 3 & 4 nur 450/200 Trenner DC ≥ 450 V MPPT RS 450 48-V-Batterie MultiPlus-II 230 V Cerbo GX · VRM
Gleichstrom (PV und 48 V) 230 V (AC) Kommunikation
Bewegen Sie den Mauszeiger über ein Schaltplanelement oder tippen Sie es an.
  1. PV-StringsJeder String an einen eigenen MPPT-Eingang (2 beim 450/100, 4 beim 450/200).
  2. DC-Trennschalter ≥ 450 VErforderlich — der Laderegler hat keinen eigenen. Nur Schalter für Gleichstrom verwenden.
  3. MPPT RS 450Galvanisch getrennt, verfolgt den maximalen Leistungspunkt jedes Strings separat.
  4. 48 V-Batterie über Sicherung125–150 A (450/100) oder 250 A (450/200).
  5. MultiPlus-II → 230 VEnergie aus der Batterie für die Verbraucher, im ESS Zusammenspiel mit dem Netz.
  6. Cerbo GXVE.Can vom Laderegler, VE.Bus vom Wechselrichter — Überwachung und VRM.
Inselanlage in den Bergen
Inselanlage. Lange Strings ermöglichen die Aufstellung des PV-Felds weit entfernt vom Gebäude mit der Batterie.
Haus im Wald in der Dämmerung
Haus mit Stromspeicher. Mit MultiPlus-II und Cerbo GX arbeitet der Laderegler in einem netzgekoppelten ESS.
Sicherheit

450 V Gleichspannung sind kein Spaß

Montage nur durch einen zugelassenen Installateur

Der Hersteller schreibt vor, dass das Gerät mit gefährlicher Spannung unter Aufsicht eines entsprechend qualifizierten Installateurs und gemäß den örtlichen Vorschriften installiert werden muss.

Ein DC-Trennschalter ist erforderlich

Der MPPT RS hat keinen PV-Trennschalter. Zwischen Modulen und Laderegler muss ein für Gleichstrom geeigneter Trennschalter installiert sein, ausgelegt für mindestens 450 V DC und den Strom des PV-Felds. Schalter, die nur für AC vorgesehen sind, dürfen nicht verwendet werden.

Alles trennen und 5 Minuten warten

Die Anschlüsse können auch nach dem Ausschalten des Geräts unter Spannung stehen. Trennen Sie vor Arbeiten die Batterie und die Module und warten Sie anschließend mindestens 5 Minuten.

Erdung und Isolationsalarm

Das Gehäuse muss mit der gemeinsamen Erdung verbunden werden (Gerät der Schutzklasse I). Die Leitung vom Erdungsanschluss des Gehäuses zur Erde muss mindestens denselben Querschnitt wie die Leitungen des PV-Felds haben. Erden Sie die Rahmen der PV-Module gemäß den örtlichen Anforderungen; die Leitungen PV+ und PV− müssen gegen Erde isoliert sein. Wenn der Laderegler einen Isolationsfehler der Module meldet, berühren Sie keine Metallteile und rufen Sie einen Installateur.

Nur Original-Stäubli-MC4-Steckverbinder

Der Laderegler hat Stäubli-Steckverbinder. Steckverbinder anderer Marken können schlecht passen und überhitzen — der Hersteller empfiehlt ausschließlich Original-Steckverbinder.

Geöffnetes Gehäuse des MPPT RS 450/200
Innenansicht 450/200 MC4 — Lüfter, Batterie- und PV-Anschlüsse. Arbeiten bei geöffnetem Gehäuse nur nach Trennung aller Quellen.
Montage

Montageort, Kabel, Reihenfolge

Senkrecht, 30 cm Freiraum

Der Laderegler wird senkrecht an einer nicht brennbaren Wand in einem trockenen Innenraum montiert, ohne Kontakt mit Wasser, Regen oder Feuchtigkeit, mit 30 cm Abstand oberhalb und unterhalb des Gehäuses und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Das Handbuch empfiehlt eine Umgebungstemperatur von −20 bis 40 °C.

Nicht über Blei-Säure-Batterien

Montieren Sie das Gerät weder direkt über Blei-Säure-Batterien noch an Orten mit Ruß, Staub oder Salz in der Luft — beispielsweise können Abgase eines Dieselgenerators einen Kurzschluss im Inneren verursachen. Montieren Sie es auch nicht dort, wo brennbare oder korrosive Gase oder Dämpfe in die Anlage gelangen können; verwenden Sie das Gerät nicht bei Gefahr einer Gas- oder Staubexplosion.

Anschlussreihenfolge

Zuerst die Batterie (Polarität prüfen), dann die Steuer- und Kommunikationsleitungen, zuletzt die Module — ebenfalls nach Prüfung der Polarität. Decken Sie die PV-Module während der Installation gegen Lichteinfall ab, verwenden Sie ausschließlich isoliertes Werkzeug und berühren Sie niemals unisolierte Kabelenden.

Batterieanschlüsse BAT+ und BAT− am MPPT RS 450/200
Batterieanschlüsse hinter der unteren Abdeckung — M8-Schrauben, maximales Anzugsdrehmoment 14 Nm (isolierter Schraubenschlüssel).

Mindestanforderungen laut Handbuch

MPPT RS 450/100MPPT RS 450/200
Kapazität der Blei-Säure-Batterie200 Ah400 Ah
Kapazität der Lithiumbatterie50 Ah100 Ah
Empfohlene DC-Sicherung125–150 A250 A
Kabelquerschnitt, 0–2 m35 mm²70 mm²
Kabelquerschnitt, 2–5 m70 mm²2 × 70 mm²

Der Querschnitt gilt für jeden Plus- und Minusanschluss. Der Hersteller empfiehlt feindrähtige Kupferleitungen (Klasse 5) und die Abstimmung der Batteriekapazität mit dem Anlagenplaner. Die Mindestkapazitäten in der Tabelle ersetzen nicht die Batterieauslegung: Prüfen Sie in den Unterlagen des Batterieherstellers, ob die Batterie den gesamten Ladestrom der Anlage aufnehmen kann.

Gehäuserückseite des MPPT RS 450/200 mit Montagehaken
Gehäuserückseite — Haken und zwei Bohrungen für die Wandmontage.
MPPT RS 450/100 Tr in Seitenansicht
Tr-Version — die Solarmodulkabel werden von unten durch Kabelverschraubungen zu den Schraubklemmen geführt (Anzugsdrehmoment 1,2 Nm). Sorgen Sie für eine Zugentlastung der Kabel, damit keine mechanischen Kräfte auf die Klemmen wirken, und decken Sie nach der Installation die Anschlüsse spannungsführender Teile ab.
Fragen

Häufige Fragen zum MPPT RS 450

Kann der MPPT RS 450 mit einer 12-V- oder 24-V-Batterie betrieben werden?

Nein — dieser Laderegler ist ausschließlich für 48-V-Batterien vorgesehen. Für 12 und 24 V eignen sich kleinere SmartSolar-Laderegler, beispielsweise die auf der Produktseite SmartSolar MPPT 75/10 – 100/20 beschriebenen Modelle.

Kann ich einen String an zwei Eingänge anschließen, um mehr Strom zu erhalten?

Nein. Der Hersteller schreibt für jeden MPPT-Eingang ein separates Solarmodulfeld vor — derselbe String darf nicht an mehrere Tracker angeschlossen werden. Das gilt auch beim Parallelbetrieb mehrerer Laderegler: Jeder benötigt eigene Solarmodule.

Ist der MPPT RS mit Smart Battery Sense und VE.Smart Networking kompatibel?

Laut Datenblatt unterstützt der MPPT RS derzeit kein VE.Smart Networking. Smart Battery Sense wird daher nicht benötigt: Der Laderegler besitzt kabelgebundene Messeingänge für Batteriespannung und -temperatur (Temperatursensor im Lieferumfang). Mehrere Laderegler synchronisieren sich über VE.Can; die Abstimmung mit dem BMS übernimmt ein GX-Gerät.

Was bedeutet der Fehler „Over-charge Protection“?

Die Spannung des Solarstrings hat das 8-Fache der Erhaltungsladespannung der Batterie überschritten. Beim Übergang zur Erhaltungsladung begrenzt der Laderegler den Strom, indem er die Betriebsspannung der Solarmodule erhöht — bei einem zu langen String ist das nicht möglich. Lösungen laut Handbuch: Erhaltungsladespannung erhöhen oder den String um ein oder zwei Module verkürzen.

Eignet sich der MPPT RS für ein netzgekoppeltes Haus?

Ja — der Hersteller sieht ihn sowohl für Inselanlagen als auch für netzgekoppelte Systeme vor. In einem Heimstromspeicher (ESS) arbeitet er mit einem MultiPlus-II oder Quattro-II Wechselrichter/Ladegerät und einem GX-Gerät zusammen.

Quellen

Herstellerdokumentation

Diese Beschreibung haben wir unabhängig auf Grundlage der Herstellerdokumentation erstellt. Bei Abweichungen ist die aktuelle Dokumentation von Victron Energy maßgeblich. Einen Fehler im Inhalt können Sie hier melden.

Inhalt mit der Dokumentation von Victron Energy (Datenblätter und Handbücher) abgeglichen — Stand 19.09.2026. Inhaltlichen Fehler melden · Korrekturprotokoll