
100 A-Stromwandler mit Kabel und Stecker für MultiPlus-II
Stromwandler für MultiPlus-II
Teilbarer Stromwandler zur Montage um den Außenleiter. Damit kann der MultiPlus-II den Strom zum und vom Netz messen, ohne dass dieser durch den Wechselrichter fließt. So funktionieren PowerControl, PowerAssist und die Eigenverbrauchsoptimierung auch dort, wo kein vollständiger Energiezähler benötigt wird.
- 100 A oder 400 A
- Wandlersignal 50 mV
- Kabel 1, 5 oder 20 m
- eine Phase
- ohne Auftrennen der Leitung
MultiPlus-II erfasst auch Strom, der nicht durch ihn fließt
Der MultiPlus-II misst den Strom mit seinem internen Stromwandler — allerdings nur den Strom, der durch seinen AC-Eingang fließt. Im netzparallelen Betrieb sind einige Verbraucher direkt am Netzanschluss angeschlossen. Der Wechselrichter weiß daher nicht, wie viel Energie das gesamte Haus bezieht.
Der externe Stromwandler wird vor der Aufteilung der Stromkreise um den Außenleiter gelegt. So erkennt der MultiPlus-II, wie viel Strom zum und vom Netz fließt. Auf dieser Grundlage kann er den Netzbezug begrenzen (PowerControl), Leistung aus der Batterie zuschalten (PowerAssist) und den Eigenverbrauch erhöhen.
- wird um den vorhandenen Leiter gelegt — die Leitung muss nicht aufgetrennt werden,
- günstiger und schneller zu montieren als ein Energiezähler auf der DIN-Schiene,
- hilfreich, wenn im Verteiler kein Platz mehr für einen Energiezähler ist.

Vorteile der externen Strommessung
Strom zum und vom Netz
Anhand der Messung erkennt der MultiPlus-II die Richtung und Stärke des Stroms am Netzanschluss — auch wenn einige Verbraucher nicht an seinem AC-Ausgang angeschlossen sind.
PowerControl und PowerAssist
Die externe Messung erweitert beide Funktionen: bei den 3 kVA-Modellen auf 50 A, bei den 5 kVA-Modellen auf 100 A. Der Wechselrichter schaltet erst dann Batterieleistung zu, wenn sich der Strom am Netzanschluss tatsächlich dem Grenzwert nähert.
Höherer Eigenverbrauch
Im netzparallelen Betrieb ermöglicht die Messung, selbst erzeugte Energie zu verbrauchen, statt sie ins Netz einzuspeisen. Bei Bedarf lässt sich die Einspeisung vollständig unterbinden.
Montage ohne Umbau
Der Kern wird geöffnet und um den vorhandenen Außenleiter geschlossen. Die Leitung muss weder aufgetrennt noch durch den Wechselrichter geführt werden.
System mit externem Transferschalter
In einem Dreiphasensystem mit externem Transferschalter ist der Stromwandler erforderlich — einer pro Phase, angeschlossen an die Master-Einheit der jeweiligen Phase.
Zwei Anschlussarten
Neuere Modelle des MultiPlus-II und der MultiPlus 20 kW haben eine zweipolige Klemmleiste; ältere Geräte haben eine Klinkenbuchse. Für jede Anschlussart gibt es eine eigene Stromwandlerversion.
Drei Kabellängen
1 m, 5 m und 20 m — je nach Abstand zwischen Verteiler und Wechselrichter. Das Kabel darf weder gekürzt noch verlängert werden.
Zwei Messbereiche
Die 100 A-Version ist für übliche Installationen vorgesehen, die 400 A-Version ausschließlich für Systeme mit externem Transferschalter. Beide liefern ein Ausgangssignal von 50 mV.
Welcher Stromwandler passt zu welchem Wechselrichter?



| Modell | Kabellänge | Kabelanschluss | Einsatz |
|---|---|---|---|
| 100 A : 50 mA | 1 m, 5 m oder 20 m | konfektionierte Kabelenden | neuere Modelle des MultiPlus-II sowie MultiPlus 20 kW |
| 100 A : 50 mA | 1 m, 5 m oder 20 m | Klinkenstecker | ältere MultiPlus-II-Modelle mit Buchse |
| 400 A : 50 mA | 10 m | konfektionierte Kabelenden | MultiPlus-II im System mit externem Transferschalter (Firmware s99) |
Prüfen Sie vor der Bestellung den Anschluss Ihres Wechselrichters: Neuere Modelle haben eine zweipolige Klemmleiste mit der Beschriftung EXT und COM, ältere eine Klinkenbuchse. Die 400 A-Version ist ausschließlich für Systeme mit externem Transferschalter vorgesehen, der die internen Transferschalter der einzelnen Einheiten ersetzt.

Stromwandler anschließen
Der Stromwandler wird um den Außenleiter des Netzanschlusses geklemmt. Seine Leitungen werden an die Klemmen für die externe Strommessung des MultiPlus-II angeschlossen. Der Pfeil auf dem Gehäuse muss zum Wechselrichter zeigen. Bewegen Sie den Mauszeiger über ein Element des Schaltplans oder tippen Sie darauf. Schematische Darstellung.
- MontageortAußenleiter des Netzanschlusses vor der Aufteilung der Stromkreise.
- RichtungDer Pfeil am Stromwandler zeigt zum MultiPlus-II.
- Neuere ModelleEntfernen Sie die Brücke: rote Leitung an EXT, weiße an COM — die Polarität des Stromwandlers muss beachtet werden.
- Ältere ModelleDer Klinkenstecker wird in die Buchse für die externe Strommessung gesteckt.
- KabelNicht kürzen oder verlängern — die Leitung ist zusammen mit dem Stromwandler kalibriert.
Vier Dinge, auf die es ankommt
Der Pfeil auf dem Gehäuse des Stromwandlers muss zum MultiPlus-II zeigen. Bei umgekehrter Montage kehrt sich das Vorzeichen der Messung um: Der Wechselrichter „sieht“ den Energiefluss in der falschen Richtung.
Die Leitung ist zusammen mit dem Stromwandler kalibriert — Kürzen oder Verlängern verändert das Messergebnis. Die Länge wählen Sie beim Kauf: 1, 5 oder 20 m.
Bei neueren MultiPlus-II-Modellen muss zuerst die Brücke an den Klemmen für die externe Strommessung entfernt werden. Die Polarität des Stromwandlers muss beachtet werden: rote Leitung an die Klemme EXT, weiße an COM.
- Ein Stromwandler pro Phase. In einem dreiphasigen System mit externem Transferschalter ist für jede Phase ein eigener Stromwandler erforderlich, der an den Master dieser Phase angeschlossen wird.
- Arbeiten im Verteiler dürfen nur von einer qualifizierten Elektrofachkraft bei abgeschalteter Stromversorgung durchgeführt werden. Der Stromwandler wird um eine isolierte Leitung gelegt — nicht um einen blanken Leiter.
- Die Version 400 A darf ausschließlich in einem System mit externem Transferschalter eingesetzt werden — für eine herkömmliche Installation ist sie nicht vorgesehen.

Stromwandler oder Energiezähler
Stromwandler
Die einfachste Lösung: Sie klemmen ihn um die Leitung und schließen ihn direkt an den Wechselrichter an. Er misst nur den Strom und nur auf einer Phase, benötigt dafür aber weder Platz im Verteiler noch eine separate Kommunikationsverbindung.
100 A · eine PhaseEnergy Meter VM-3P75CT
Ein Energiezähler misst Strom und Spannung, unterstützt ein- und dreiphasige Systeme, erfasst die Energie und überträgt die Daten über VE.Can oder Ethernet an das GX-Gerät. Produktseite des Energiezählers VM-3P75CT.
Leistung, Energie, 3 PhasenMultiPlus-II GX
Wenn Sie Ihr System erst aufbauen, erleichtert ein Wechselrichter mit integriertem GX-Gerät die Erweiterung um einen Energiezähler und die Überwachung im VRM. Produktseite des MultiPlus-II GX.
Wechselrichter + GXWas der Stromwandler nicht leistet
- Nur eine Phase. Der Hersteller sieht eine einphasige Messung vor; in einem dreiphasigen System mit externem Transferschalter ist für jede Phase ein eigener Stromwandler erforderlich.
- Er misst Strom, nicht Spannung. Er ersetzt keinen Energiezähler: Blindleistung, Leistungsfaktor und verbrauchte Energie in Kilowattstunden werden nicht erfasst.
- Geringere Genauigkeit als ein dedizierter Energiezähler, besonders bei kleinen Strömen.
- Feste Leitungslänge — Kürzen und Verlängern sind ausgeschlossen, da dies die Kalibrierung verändert.

Symptome und Abhilfe
Der Wechselrichter zeigt den Stromfluss in der falschen Richtung an
Der Stromwandler ist verkehrt herum montiert oder die Leitungen sind vertauscht. Der Pfeil auf dem Gehäuse muss zum MultiPlus-II zeigen; die rote Leitung gehört an die Klemme EXT, die weiße an COM.
Keine Messung trotz Anschluss
Bei neueren MultiPlus-II-Modellen muss zuerst die Brücke an den Klemmen für die externe Strommessung entfernt werden — solange sie eingesetzt ist, liest der Wechselrichter das Signal des Stromwandlers nicht aus.
Das Messergebnis weicht vom Zähler des Energieversorgers ab
Der Stromwandler misst weniger genau als ein Energiezähler, besonders bei kleinen Strömen. Prüfen Sie außerdem, ob die Leitung gekürzt wurde und ob der Kern vollständig schließt.
PowerAssist reagiert zu spät oder zu früh
Prüfen Sie, ob der Stromwandler die richtige Leitung umfasst — es muss der Außenleiter des Netzanschlusses vor der Aufteilung der Stromkreise sein, nicht ein einzelner Verbraucherstromkreis.
Das dreiphasige System funktioniert nicht richtig
Bei einer Konfiguration mit externem Transferschalter benötigt jede Phase einen eigenen Stromwandler, der an den Master dieser Phase angeschlossen wird.
Der Stecker passt nicht zum Wechselrichter
Neuere Modelle haben eine Klemmleiste und benötigen die Version mit Leitungsenden, ältere eine Klinkenbuchse. Es handelt sich um zwei verschiedene Ausführungen desselben Stromwandlers.
Häufige Fragen zum Stromwandler
Wozu benötigt der MultiPlus-II einen externen Stromwandler?
Im Netzparallelbetrieb kann der interne Stromwandler des Wechselrichters den Strom zum und vom Netz nicht erfassen, weil ein Teil der Verbraucher außerhalb seines AC-Ausgangs angeschlossen ist. Der externe Stromwandler liefert diese Messung und ermöglicht PowerControl, PowerAssist sowie die Optimierung des Eigenverbrauchs.
Wie muss der Stromwandler ausgerichtet werden?
Der Pfeil auf dem Gehäuse muss zum MultiPlus-II zeigen. Auch die Polarität der Leitungen muss beachtet werden: rot an die Klemme EXT, weiß an COM.
Kann ich eine zu lange Leitung kürzen?
Nein. Die Leitung ist zusammen mit dem Stromwandler kalibriert, deshalb darf sie weder gekürzt noch verlängert werden. Die Länge wählen Sie beim Kauf: 1 m, 5 m oder 20 m.
Welche Version benötige ich für meinen Wechselrichter?
Für neuere MultiPlus-II-Modelle und den MultiPlus 20 kW benötigen Sie die Version mit Leitungsenden zum Anschluss an die Klemmleiste. Für ältere MultiPlus-II-Geräte benötigen Sie die Version mit Klinkenstecker.
Wofür ist die Version 400 A vorgesehen?
Ausschließlich für Systeme, in denen ein externer Transferschalter die internen Transferschalter der einzelnen MultiPlus-II-Einheiten ersetzt. Für eine herkömmliche Installation ist sie nicht vorgesehen.
Kann der Stromwandler einen Energiezähler ersetzen?
Nur dort, wo die Strommessung ausreicht. Er misst keine Spannung, ist weniger genau als ein Energiezähler (besonders bei kleinen Strömen) und unterstützt nur eine Phase. Ein vollständiges Bild liefert der Energy Meter VM-3P75CT.
Muss die Installation umgebaut werden?
Nein. Der Kern lässt sich öffnen und um den vorhandenen Außenleiter klemmen. Der Stromkreis muss daher weder aufgetrennt werden noch müssen Leitungen durch den Wechselrichter geführt werden. Die Arbeiten im Verteiler sollten von einer qualifizierten Elektrofachkraft ausgeführt werden.
Wie hoch ist das Ausgangssignal?
50 mV bei Nennstrom — sowohl bei der Version 100 A als auch bei 400 A. Das Signal wird direkt an den Eingang für die externe Strommessung des Wechselrichters übertragen.
Geräte, mit denen er am häufigsten zusammenarbeitet
Inhalt mit der Dokumentation von Victron Energy (Datenblätter und Handbücher) abgeglichen — Stand: 20.09.2026. Inhaltlichen Fehler melden · Korrekturprotokoll



