Hinweis Bei Überlast, niedriger Batteriespannung und DC-Rippelspannung bleibt der Phoenix-Wechselrichter nach drei automatischen Neustarts ausgeschaltet — schalten Sie ihn nach Behebung der Ursache aus und wieder ein.
Victron Hilfecenter
Diagnose

Phoenix-Wechselrichter schaltet ab oder nicht ein

Gilt für Phoenix Inverter Smart (1600–5000 VA) und Phoenix Inverter VE.Direct 230 V (250–1600 VA, Hardware HW15). Die Schritte basieren auf den Handbüchern beider Modelle: Kapitel 5.2 (LEDs und Fehlerbehebung), 5.3 (Schutzfunktionen und automatische Neustarts), 4.2–4.3 (ECO-Modus und Batterieschwellenwerte) sowie 3 (Installation).

30 sPause vor jedem automatischen Neustart
3Neustarts, nach denen der Wechselrichter ausgeschaltet bleibt (Überlast, niedrige Spannung, DC-Rippelspannung)
85%um so viel geringer ist der Eigenverbrauch ohne Last im ECO-Modus
Phoenix Inverter Smart

01Zuerst prüfen

Phoenix Inverter VE.Direct, Versorgungsseite: Batterieklemmen, LEDs POWER und ALARM, Schalter ON/OFF/ECO (I, O, II), VE.Direct-Port und Remote-Anschluss mit werkseitiger Brücke.
Phoenix Inverter VE.Direct auf der Versorgungsseite: Batterieanschlüsse, LEDs POWER und ALARM, Schalter ON/OFF/ECO (I, O, II), VE.Direct-Port und Remote-Anschluss mit werkseitiger Brücke.
  • Welches Modell ist es? — Der Inverter Smart hat an der Vorderseite drei LEDs (grün „inverter“, gelb „ECO“ und rot „alarm“) sowie eine Modustaste. Der Inverter VE.Direct hat zwei LEDs (grün POWER und rot ALARM) und einen Schalter ON/OFF/ECO neben den Batterieanschlüssen.
  • Warnung oder Alarm — wenn die grüne LED leuchtet und die rote leuchtet oder blinkt, liegt eine Warnung vor: Der Wechselrichter arbeitet noch. Blinkt die grüne LED mit schnellen Doppelimpulsen, liegt ein Alarm vor: Der Wechselrichter hat abgeschaltet, und die rote LED zeigt die Ursache an.
  • App und GX — VictronConnect zeigt Betriebszustand, Batteriespannung, AC-Ausgangsspannung, Last sowie Warnungen und Alarme an. Die App läuft nicht im Hintergrund und meldet einen Alarm daher nur, wenn sie geöffnet ist. Ein GX-Gerät (z. B. Cerbo GX) zeigt eine Meldung an, wenn der Wechselrichter eine Warnung oder einen Alarm meldet. Der Inverter VE.Direct lässt sich nur mit dem VE.Direct Bluetooth Smart Dongle über Bluetooth verbinden. Bei Verbindungsproblemen siehe „VictronConnect verbindet sich nicht über Bluetooth“.
  • Interaktiver Decoder — die LED-Signale des Inverter Smart können Sie auch mit dem LED-Decoder auswerten.
Rote LEDUrsacheSchritt
leuchtet dauerhaftÜberlast3
blinkt langsamniedrige Batteriespannung4
blinkt schnellzu hohe Batteriespannung5
blinkt mit Doppelimpuls (beim Inverter VE.Direct: mit schnellem Doppelimpuls)zu hohe Temperatur6
blinkt mit schnellem Einzelimpuls (beim Inverter VE.Direct: in längeren Abständen)DC-Spannungswelligkeit7
Sicheres Ausschalten und Anschließen

Die Installation sollte eine qualifizierte Elektrofachkraft durchführen. Wird der remote-Stecker aus der Buchse gezogen, ist der Wechselrichter ausgeschaltet und lässt sich weder per Schalter oder Taste noch über Bluetooth einschalten — das Handbuch empfiehlt, ihn während der Montage abzuziehen. Eine Verpolung der Batterie (Plus an Minus) beschädigt den Wechselrichter. Der Inverter Smart hat keine interne Sicherung — die DC-Sicherung muss extern installiert werden.

02Diagnose Schritt für Schritt

1Sind alle LEDs aus?

Inverter Smart 1600 VA mit abgenommener unterer Abdeckung. Rechts der Anschluss REMOTE mit Brücke (Kontakt H links, L rechts), daneben VE.Direct-Port und Klemmen des Alarmrelais.
Inverter Smart 1600 VA mit abgenommener unterer Abdeckung. Rechts der REMOTE-Anschluss mit Brücke (Kontakt H links, L rechts), daneben der VE.Direct-Port und die Anschlüsse des Alarmrelais.

Laut Handbuch ist der Wechselrichter dann ausgeschaltet — direkt oder über den remote-Anschluss — oder hat keine Stromversorgung. Prüfen Sie der Reihe nach:

  • Inverter Smart — drücken Sie einmal die Modustaste („mode“). Mehrere Betätigungen kurz hintereinander schalten zwischen ON, ECO und OFF um. Das Modell 5000 VA hat zusätzlich einen Hauptschalter an der Unterseite rechts neben den Einführungen der Batteriekabel — in der ausgeschalteten Stellung trennt er die Stromversorgung vollständig.
  • Inverter VE.Direct — der Schalter muss auf ON oder ECO stehen. Stellen Sie ihn auf OFF und wieder auf ON.
  • remote-Anschluss — in der Stellung ON oder ECO schaltet sich der Wechselrichter ein, wenn die Kontakte H und L verbunden sind (durch die werkseitige Brücke, einen Schalter oder das Inverter Control-Bedienpanel), Kontakt H mit Batterie-Plus oder Kontakt L mit Batterie-Minus verbunden ist. Prüfen Sie, ob die Brücke eingesetzt und der Schalter bzw. das Fernbedienpanel eingeschaltet ist. Wird der remote-Anschluss durch das Zündschloss des Fahrzeugs oder das BMS einer Lithiumbatterie gesteuert, arbeitet der Wechselrichter nur bei deren Freigabe.
  • Ausschalten über die App — beim Inverter Smart lässt sich ein über Bluetooth oder die Taste ausgeschalteter Wechselrichter nicht über den kabelgebundenen VE.Direct-Port ein- oder ausschalten, etwa von einem GX-Gerät aus.
  • DC-Stromversorgung — messen Sie die Spannung an den Batterieanschlüssen des Wechselrichters. Liegt keine Spannung an, prüfen Sie Kabel, Verbindungen und externe Sicherungen. Ist beim Inverter VE.Direct die interne Sicherung durchgebrannt, muss der Wechselrichter zur Reparatur.

Die Handbücher beider Modelle bezeichnen Kontakt H bei der Beschreibung des remote-Anschlusses einmal als linken und einmal als rechten Kontakt. Auf dem Foto des Inverter Smart in diesem Schritt liegt Kontakt H links — prüfen Sie vor dem Anschluss die Kennzeichnungen am Gehäuse Ihres Geräts.

Ja, trotz Spannung an den Anschlüssen und korrekt angeschlossenem remote-Anschluss

Wenden Sie sich an Ihren Händler oder Installateur — siehe „Wann liegt ein Hardwaredefekt vor?“.

Nein, die LEDs leuchten oder blinken

Gehen Sie zu Schritt 2 und lesen Sie die LED-Anzeige anhand der Tabelle oben ab.

2Schaltet sich der Wechselrichter im ECO-Modus ständig ein und aus?

Ohne Last oder bei sehr geringer Last wechselt der Wechselrichter im ECO-Modus in den Suchbetrieb: Er ist ausgeschaltet und schaltet sich alle 3 Sekunden kurz ein, um zu prüfen, ob ein Verbraucher angeschlossen ist. Der Eigenverbrauch ohne Last sinkt dabei um etwa 85%. Beim Inverter Smart blinkt die grüne LED und die gelbe ECO-LED leuchtet; beim Inverter VE.Direct blinkt die grüne POWER-LED langsam mit kurzem Impuls.

Schaltet sich der Wechselrichter trotz angeschlossenem Verbraucher ständig ein und aus, ist laut Handbuch die Last des Verbrauchers im Verhältnis zu den ECO-Einstellungen zu gering. Erhöhen Sie die Last oder senken Sie die Einschaltschwelle („Wake up power“) in VictronConnect. Werkseinstellungen:

  • Inverter Smart — Einschaltschwelle 60 VA, Abschaltschwelle 50 VA (beide von 0 VA bis zur Nennleistung), Prüfintervall 3 s (0–64 s), Prüfdauer 0,16 s (0,08–5 s);
  • Inverter VE.Direct — minimale Einschaltleistung 15 W (von 15 W bis zur Nennleistung), Intervall 3 s (0–64 s), Prüfdauer 0,16 s (0,08–5 s). Die Tabelle der technischen Daten dieses Modells nennt beim Verbrauch im ECO-Modus ein Intervall von 2,5 s.

Laut Handbuch hängen die passenden ECO-Einstellungen stark von der Art des Verbrauchers ab — induktiv, kapazitiv oder nichtlinear — und müssen gegebenenfalls angepasst werden. Das Handbuch erlaubt Einstellungsänderungen nur durch qualifizierte Personen. Muss der Verbraucher ohne Unterbrechung arbeiten, schalten Sie den Wechselrichter von ECO auf ON.

Ja, bei eingeschaltetem Verbraucher

Senken Sie die Einschaltschwelle oder erhöhen Sie die Last; nutzen Sie bei Bedarf den Modus ON.

Nein, der Wechselrichter schaltet sich auch im Modus ON aus

Gehen Sie zu Schritt 3 und prüfen Sie die Anzeige der roten LED.

3Rote LED leuchtet dauerhaft — Überlast?

  • Warnung (grüne LED leuchtet) — die AC-Last übersteigt die Nennleistung des Wechselrichters. Hält dies an, schaltet sich der Wechselrichter mit einem Überlastalarm aus. Reduzieren Sie die Last.
  • Alarm (grüne LED blinkt mit schnellem Doppelimpuls) — der Wechselrichter hat sich nach länger anhaltender Überlast ausgeschaltet und startet nicht mehr selbstständig. Beseitigen Sie die Ursache und schalten Sie den Wechselrichter anschließend aus und wieder ein.

So funktioniert der Schutz: Motoren und Pumpen ziehen beim Anlauf einen hohen Strom, der die Überstromschwelle des Wechselrichters überschreiten kann. Der Wechselrichter senkt dann schnell die Ausgangsspannung, um den Strom zu begrenzen. Wird die Schwelle dauerhaft überschritten, schaltet sich der Wechselrichter aus, wartet 30 Sekunden und schaltet sich wieder ein. Nach 3 Neustarts bleibt er ausgeschaltet, wenn innerhalb von 30 Sekunden nach dem Neustart erneut eine Überlast auftritt.

Die Dauerleistung sinkt mit steigender Temperatur — beispielsweise liefert der Inverter Smart 1600 VA 1300 W bei 25 °C, 1200 W bei 40 °C und 800 W bei 65 °C; beim Inverter VE.Direct sinkt die Leistung um 1,25% pro Grad oberhalb von 40 °C. Daten aller Modelle: Inverter Smart und Inverter VE.Direct.

Der Inverter VE.Direct hat keine Sicherung am AC-Ausgang: Die Kabel werden durch eine schnelle Kurzschlussstrombegrenzung und eine Überlasterkennung geschützt, die wie eine Sicherung wirkt (je höher die Überlast, desto schneller die Abschaltung). Das Handbuch dieses Modells untersagt außerdem, den AC-Ausgang mit einer anderen Quelle zu verbinden, etwa einer Netzsteckdose oder einem Generator.

4Rote LED blinkt langsam — niedrige Batteriespannung?

  • Warnung (grüne LED leuchtet) — die Spannung ist unter die Schwelle „Low battery alarm“ gefallen. Laden Sie die Batterie oder schalten Sie einige AC-Verbraucher aus. Prüfen Sie außerdem, ob die Batteriekabelanschlüsse fest angezogen sind, die Kabel einen ausreichenden Querschnitt haben und die Batterie geladen und funktionsfähig ist.
  • Alarm (grüne LED blinkt mit schnellem Doppelimpuls) — der Wechselrichter hat sich wegen niedriger Spannung ausgeschaltet. Messen Sie die Spannung an den Batterieanschlüssen des Wechselrichters und prüfen Sie DC-Sicherungen, Kabel und Verbindungen.

Nach der Abschaltung schaltet sich der Wechselrichter frühestens nach 30 Sekunden selbstständig wieder ein, sobald die Spannung über die Schwelle „Low battery restart“ steigt. Nach drei Neustarts bleibt er ausgeschaltet, wenn er sich innerhalb von 30 Sekunden erneut wegen niedriger Spannung abschaltet. Schalten Sie ihn dann aus und wieder ein oder laden Sie die Batterie — der Wechselrichter schaltet sich selbstständig ein, sobald die Spannung mindestens 30 Sekunden lang über der Schwelle „Charge detect“ liegt.

SystemAbschaltungNeustart und AlarmLadeerkennung
12 V9,3 V10,9 V14,0 V
24 V18,6 V21,8 V28,0 V
48 V37,2 V36,6 V (Smart)
43,6 V (VE.Direct)
56,0 V

Werkseinstellungen; Sie können sie in VictronConnect ändern. Für 48 V nennt das Handbuch des Inverter Smart eine Neustartschwelle von 36,6 V — niedriger als die Abschaltschwelle von 37,2 V —, während die technischen Daten des Inverter VE.Direct 43,6 V angeben. Prüfen Sie die tatsächliche Einstellung in der App. Die Einstellungstabelle im Handbuch des Inverter VE.Direct umfasst nur 12 V; die Werte für 24 und 48 V stammen aus dessen technischen Daten.

Dynamic cut-off (werkseitig deaktiviert) passt die Abschaltschwelle an den aus der Batterie entnommenen Strom an: Bei hohem Strom ist die Schwelle niedriger (im Beispiel des Handbuchs 10 V), bei niedrigem Strom höher (11,5 V). Laut Handbuch ist die Funktion besonders bei OPzV- und OPzS-Batterien hilfreich, weniger bei GEL und AGM; bei Lithiumbatterien kann sie ohne Bedeutung sein. Verwenden Sie sie nicht, wenn weitere Verbraucher an dieselbe Batterie angeschlossen sind — der Wechselrichter berücksichtigt deren Stromaufnahme nicht und schaltet mit einem Unterspannungsalarm zu früh ab.

Prüfen Sie bei einer Lithiumbatterie auch deren Zustand — siehe „Lithiumbatterie tiefentladen“.

5Rote LED blinkt schnell — Batteriespannung zu hoch?

  • Warnung (grüne LED leuchtet) — die Batteriespannung ist zu hoch; steigt sie weiter, schaltet der Wechselrichter ab.
  • Alarm (grüne LED blinkt mit schnellen Doppelimpulsen) — der Wechselrichter hat abgeschaltet, wartet 30 Sekunden und nimmt den Betrieb automatisch wieder auf, sobald die Spannung auf den zulässigen Wert sinkt.

Laut Handbuch ist Folgendes zu prüfen: Passt die Batteriespannung zum Wechselrichter, ist die Batteriebank korrekt verschaltet und ist eines der Ladegeräte, die Lichtmaschine oder der Solarladeregler defekt oder falsch eingestellt? Der Eingangsspannungsbereich in den technischen Daten reicht bis 17 V, 34 V und 68 V (Inverter Smart 12, 24 und 48 V) bzw. 17 V, 34 V und 62 V (Inverter VE.Direct).

6Rote LED blinkt mit Doppelimpulsen — Überhitzung?

  • Warnung (grüne LED leuchtet) — die Innentemperatur ist zu hoch. Reduzieren Sie die AC-Last oder bringen Sie den Wechselrichter an einem besser belüfteten Ort an.
  • Alarm (grüne LED blinkt mit schnellen Doppelimpulsen) — der Wechselrichter hat abgeschaltet, wartet 30 Sekunden und schaltet sich nach dem Abkühlen automatisch wieder ein.

Das Handbuch nennt als Ursache meist eine zu hohe Umgebungstemperatur, häufig in Verbindung mit einer hohen Last. Montagevorgaben aus dem Handbuch:

  • mindestens 10 cm Freiraum rundherum, Luftstrom nicht behindern, keine direkte Sonneneinstrahlung, trockener und gut belüfteter Ort, niemals direkt über der Batterie;
  • Der Inverter Smart ist für die senkrechte Wandmontage vorgesehen — eine waagerechte oder liegende Montage ist ebenfalls möglich, verschlechtert aber die Kühlung. Das Handbuch empfiehlt eine Umgebungstemperatur von −20 bis 40 °C (für Inverter VE.Direct: von −40 bis 65 °C);
  • Montieren Sie den Inverter VE.Direct auf einer Grundfläche, senkrecht mit dem Lüfter unten oder waagerecht an der Wand — nicht unter der Decke und nicht mit dem Lüfter oben;
  • Beim Inverter Smart schaltet das programmierbare Relais im Modus „Fan“, wenn der interne Lüfter läuft — das Handbuch nennt dies als Möglichkeit zur Ansteuerung eines externen Lüfters bei Montage in einem kleinen, geschlossenen Raum.

Das Gehäuse kann unter extremen Bedingungen über 70 °C heiß werden.

7Rote LED blinkt mit schnellen Einzelimpulsen — DC-Rippelspannung?

  • Warnung (grüne LED leuchtet) — die DC-Rippelspannung ist zu hoch; steigt sie weiter, schaltet der Wechselrichter ab.
  • Alarm (grüne LED blinkt mit schnellen Doppelimpulsen) — der Wechselrichter hat abgeschaltet, wartet 30 Sekunden und schaltet sich wieder ein. Ist die Rippelspannung nach 3 Neustarts weiterhin zu hoch, bleibt er ausgeschaltet — schalten Sie ihn dann aus und wieder ein.

Laut Handbuch hängt die Rippelspannung mit dem Spannungsabfall an den Batteriekabeln zusammen; Ursache sind meist lose DC-Verbindungen oder zu dünne Kabel. Prüfen Sie die Kabel zwischen Batterie und Wechselrichter: Haben sie den empfohlenen Querschnitt, sind alle Verbindungen fest angezogen und sind Sicherungen und Batterietrennschalter funktionsfähig? Eine dauerhaft hohe Rippelspannung verkürzt die Lebensdauer des Wechselrichters.

  • Montieren Sie den Wechselrichter möglichst nahe an der Batterie, um Kabelverluste zu begrenzen.
  • Inverter Smart: Ziehen Sie die Anschlüsse mit einem isolierten Steckschlüssel und einem Drehmoment von höchstens 11 Nm fest. Verlegen Sie die Batteriekabel nicht in einem geschlossenen Kabelkanal.
  • Inverter VE.Direct: Den maximalen Kabelquerschnitt für die Anschlüsse finden Sie auf der Produktseite.
Inverter SmartKabelquerschnitt 0–5 mKabelquerschnitt 5–10 mSicherungBatteriekapazität
12/16001 × 70 mm²nicht empfohlen250 A300–800 Ah
24/16001 × 35 mm²1 × 70 mm²125 A150–400 Ah
48/16001 × 16 mm²1 × 25 mm²60 A75–200 Ah
12/20001 × 70 mm²nicht empfohlen300 A350–1000 Ah
24/20001 × 50 mm²1 × 95 mm²150 A200–500 Ah
48/20001 × 25 mm²1 × 50 mm²80 A100–250 Ah
12/30001 × 90 mm²2 × 70 mm²400 A400–1200 Ah
24/30001 × 50 mm²2 × 50 mm²250 A200–700 Ah
48/30001 × 35 mm²2 × 35 mm²125 A100–400 Ah
24/50001 × 90 mm²2 × 95 mm²400 A300–1500 Ah
48/50001 × 70 mm²2 × 70 mm²200 A150–700 Ah

Bei zwei Kabeln pro Pol muss jedes einzelne den Nennstrom der Sicherung ohne Überhitzung führen können. Hinweise zur Auswahl: Kabelquerschnitte und DC-Sicherungen, Rechner.

8Grüne und rote LED blinken gleichzeitig oder abwechselnd?

  • Inverter Smart — grüne und rote LED blinken: Der Wechselrichter ist ausgeschaltet, ein Firmware-Update läuft oder das Update ist fehlgeschlagen. Wiederholen Sie es, wenn es fehlgeschlagen ist.
  • Inverter VE.Direct — schnelles abwechselndes Blinken: Ein Update läuft, warten Sie dessen Abschluss ab; schlägt es fehl, wiederholen Sie es. Langsames abwechselndes Blinken: Kalibrierungs- oder Parameterfehler — laut Handbuch müssen Sie sich an den Victron-Lieferanten wenden (Defekt).

Das Update starten Sie in VictronConnect: Wechselrichtereinstellungen (Zahnradsymbol) → Dreipunktmenü → „Product settings“ — der Firmware-Bereich zeigt die Version und die Schaltfläche für das Update. Im selben Menü finden Sie „Reset to defaults“, um die Werkseinstellungen wiederherzustellen. Mehr dazu: Firmware-Update.

03Das ist keine Störung

  • Blinken im ECO-Modus — im Suchbetrieb blinkt die grüne LED und der Wechselrichter schaltet sich alle paar Sekunden kurz ein (Schritt 2).
  • Kurzzeitiger Einbruch der 230 V beim Start eines Motors oder einer Pumpe — so begrenzt der Wechselrichter den Anlaufstrom (Schritt 3).
  • Wechselrichter nimmt nach einem Temperatur- oder Überspannungsalarm den Betrieb automatisch wieder auf — frühestens nach 30 Sekunden, sobald die Ursache behoben ist (Schritte 5 und 6).
  • Keine Alarmbenachrichtigung auf dem Smartphone — VictronConnect läuft nicht im Hintergrund.
  • Heißes Gehäuse — unter extremen Bedingungen kann es über 70 °C heiß werden.

Wechselrichter/Ladegerät schaltet unter Last ab — siehe „MultiPlus meldet Überlast“.

04Wann ein Hardwarefehler vorliegt

Das Handbuch des Inverter VE.Direct verweist bei einer durchgebrannten internen Sicherung ausdrücklich an den Service und bei einem Kalibrierungs- oder Parameterfehler an den Lieferanten (LEDs blinken langsam abwechselnd). Wenn die LEDs trotz anliegender Spannung an den Anschlüssen und korrekt beschaltetem Remote-Anschluss aus sind oder der Wechselrichter weiterhin abschaltet, obwohl die Ursachen aus den Schritten 3–7 behoben sind, wenden Sie sich an Ihren Händler oder Installateur. Halten Sie folgende Angaben bereit: Modell und Seriennummer, Firmware-Version, Beschreibung der LED-Anzeigen (welche leuchten und wie sie blinken), Meldungen aus VictronConnect oder vom GX-Gerät, Spannung an den Batterieanschlüssen des Wechselrichters, Batterietyp und -kapazität, Kabelquerschnitt und -länge, Sicherungsnennstrom sowie eine Liste der versorgten Verbraucher.

Betroffene Geräte

Quellen

Inhalt mit der Dokumentation von Victron Energy (Datenblätter und Handbücher) abgeglichen — Stand 21.09.2026. Inhaltlichen Fehler melden · Korrekturprotokoll